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Beschwerden nach Bandscheiben-Op
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| Beschwerden NACH Bandscheiben OP | Sehr geehrte Damen und Herren,
im Juni 2001 wurde bei mir eine mikrochirurgische Sequestero- und Nukleotomie durchgeführt. Die Diagnose damals lautete:
Massenprolaps L5/S1, Fußhebung und Fußsenkung KG 3-4/5. Zehenspitzen- und Hackengang nicht möglich. Frühpositiver Lasegue. Schmerzen hatte ich fast keine.
Nach der OP konnte ich meine Blasenfüllung nicht mer kontrollieren, Neurourologen diagnostizierten eine neurogene Blase mit Schädigung des unteren und oberen motorischen Neurons. Zudem hatte ich nach der OP starke Schmerzen.
Leider habe ich nun innerhalb von 3 Monaten zwei unterschiedliche Befunde der gleichen Klinik.
Der 1.Beund vom November 2002 lautet:
latrogene Zunahme der Spondylolisthese L5/S1 mit erosiver (deutlicher) Osteochondrose, bei Listhese L5/S1 Meyerding I-II und Pseudoprotrusion, Pseudolasegue links bei 25 Grad.Instabilität.
Mir zu einer Versteifung geraden, da ich wirklich unerträgliche Schmerzen hatte, selbst Morphin half nichts.
Heute sind meine Schmerzen nicht mehr so stark, habe jedoch auch nichts gearbeitet, keine Krankengymnastik gehabt, also nichts getan.
Diagnose vom Februar 2003.
Beginnende Spondylarthrose in den untersten beiden Segmenten.Spalt im hinteren Bogen L5, der links deutlicher zu sehen ist als rechts. Ausgeprägte erosive Osteochondrose bei L5/S1.Wurzeltaschensymmetrie mit verbreiteter Wurzel S1 rechts entweder Doppelung oder Wurzeltaschenzyste. Geringe foraminale Enge bei L5/S1 rechts.
Keine OP-Indikation.
Niemand konnte mir meine Schmerzen (die ich 1,5 Jahre hatte!) erklären, ebenso die Blasenstörung. Beides schob man auf die Psyche.
Was stimmt nun? Was soll oder kann ich tun?
Mir wurde geraten, nicht zu arbeiten. Ich bin 28 Jahre....
von A. R. | am 2003-03-03 09:48:16
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Antwort: Beschwerden NACH Bandscheiben OP |
| Sehr geehrte Frau R.,
offensichtlich liegt eine Spondylolisthesis L5/S1 mit Spaltbildung im Wirbelbogen L5 vor. Diese Gleitwirbelbildung hat sich wahrscheinlich in frühester Kindheit bei Ihnen entwickelt. Bei einer Spondylolisthese kommt es schnell zu einer Abnutzung der betroffenen Bandscheibe, dem entsprechend ist es bei Ihnen anscheinend zu den beschriebenen Massenprolaps L5/S1 gekommen. Aufgrund der Kompression von Nervenstrukturen durch den Vorfall ist es wahrscheinlich zu den Blasenstörungen gekommen.
Bestehen jetzt immer noch starke Schmerzen, muß man bei diesem Befund wirklich an die angesprochene Versteifung denken. Nach dieser Operation sollten Sie nach einer gewissen Erholungszeit auch wieder arbeitsfähig werden.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. R. - O. Oeljeschläger
Facharzt für Neurochirurgie
Dr. med. R. Schneiderhan | am 2003-03-19 12:53:48
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hilfe für die zukunft | patient 38 jährig männlich
august 2000 ein vorfall L3/4 diskrete fußheberschwäche und großzehenheberschwäche
MER seitengleich nicht auslösbar
lasegue li 30 grad pos, re 45 grad pos
keine miktions oder defäkationsstörungen
protusion L4/5
aktute verschlechterung mit neurologischen ausfällen
nukleotomie L3/4 li im august 2000 nach neurologischen ausfällen
bild eines mb scheuermanns
beschwerdefrei bis juni 2001
akuter schmerzzustand anfang juli 2001
konservative schmerztherapie
akut mr nach auftreten von miktionsstörungen und potenzstörungen
7.7.2001 op eines großen links medialen vorfalls L2/3
sens im linken oberschenkel bis knie links nie wieder ganz erlangt. miktionsbeschwerden und potenzprobleme aus sicht des pat nie wieder der zustand wie früher
nlg li normal vom jänner 2003
seit 14 tagen wieder zunehmend schmerz ausstrahlend links.
schmerz bis in höhe knie außenseite. keine neurologischen ausfälle.
jede physikalische therapie wird als höchst unangenehm und schmerzsteigernd empunden.
pat jetzt 38 jährig, schlank, aktiv
wie sollen wir die kons. therapie fortführen um einer neuerlich op auszuweichen
von f. | am 2003-03-24 20:30:20
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Antwort: hilfe für die zukunft |
| Sehr geehrte Frau K.,
ggf. wäre primär die Durchführung einer kernspintomographischen Untersuchung um die Ursache der neuerlich aufgetretenen Beschwerden (z.B. postoperatives Narbengewebe im Wirbelkanal) erkennen zu können sinnvoll.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. R. Schneiderhan
Dr. med. R. Schneiderhan | am 2003-04-01 17:06:03
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