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Postpunktionelles Syndrom
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| postpunktionelles Syndrom, ISG | Ich (39 Jahre, wbl.) hatte im Dezember 2003 einen inzwischen durch MRT nachgewisenen BSV L5/S1, Vorwölbung L4/L5. Ich habe folgende Fragen:
1. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem BSV und den Schmerzen in den ISG? Was kann man da tun?
2. Nach einer PRT-Behandlung (unter CT-Kontrolle) habe ich 14 Tage schwer an denn Symptomen eines postpunktionelles Syndrom gelitten. Sind weitere Behandlungen über Injektionen damit tabu? Die Schmwerzen im LWS-Bereich waren nach der PRT für 1 Woche stark reduziert.
3. Wenn das Taubheitgefühl im rechten Fuß stärker wird muss ich dann sofort entlasten, d.h. ist die Taubheit ein direktes Zeichen für die Nervenbelastung oder sollte man dass ruhig auch mal übergehen?
Vielen Dank für Ihre Bemühungen und freundliche Grüße, Ch. Burger.
von C. B. | am 2004-09-20 13:49:25
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Antwort: postpunktionelles Syndrom, ISG |
| Sehr geehrte Frau B.,
Zu Frage 1: Über eine muskuläre Dysbalance und Schonhaltung können durchaus Schmerzen in den Iliosakralgelenken auftreten. Sinnvoll sind krankengymnastische Beübung und eventuell schonende manuelle Therapie.
Zu den Fragen 2 und 3: Taubheitsgefühle können auch durch vermehrte Muskelverspannungen entstehen. Es ist nicht unbedingt ein direktes Zeichen für Druckbelastung auf Nerven. Sollten die Symptome allerdings anhalten oder schlimmer werden, sollten Sie sich noch mal untersuchen lassen, da dann ggf. weiter vorgegangen werden muss. Sinnvoll ist auch die Vorstellung bei einem Neurologen, der die so genannte Nervenleitgeschwindigkeit messen kann. Eine PRT kann bei entsprechender Nervenwurzelirritation sinnvoll sein, bei wiederholter Anwendung kann dies oftmals auch für eine längerfristige Besserung sorgen. Prinzipiell könnte eine Wiederholung erfolgen, wenn die ausstrahlenden Schmerzen anhalten.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. R. Schneiderhan
Dr. med. R. Schneiderhan | am 2004-10-12 10:30:37
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