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Therapie für Bandscheibenvorfall
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| BSV L5/S1 | Hallo, habe mir vor 3 Monaten durch ein Verhebetrauma diesen BSV zugezogen. Lt. MR Diagnose: Subligamentärer Massenprolaps Paramedian rechts mit Kompression der rechten S1 Wurzel; Spondylose L5/S1 und degenerative Diskopathie L4/L5.
Sie anfängliche Lähmung rechter Fußheber ging bereits zurück bevor ich beim Arzt war. Somit hatte ich beim Arzt noch eine Fußheberschwäche, Taubheitsgefühl und das Gefühl das die Zehen geschwollen sind. Diese Sympthome sind alle zurückgegangen. Dafür sind aber die Schmerzen mehr geworden. Aus dem Anfänglichnen Ziehen bis in den rechten Knöchel, wurde nun ein brennender ab und an pochender Schmerz - hauptsächlich im Oberschenkel. Je nach Bewegung spüre ich ein Ziehen im rechten Zeh. Zudem kommt -sobald ich aufstehe- ein starkes Krippeln bzw. Stromgefühl bis inden Knöchel.
Eine OP wurde von behandelten Arzt sofort eingeräumt, aber ich habe einen heiden Respekt vor so einem Eingriff.
Ich wollte es Konversionell probieren. Erfolg eiw bereits oben Beschrieben. Nach 25 Manuelle Therapie nach McKinsey.
Zudem habe ich eine Akkupunktur angefangen, die etwas Linderung bzw. den Heilungsprozess - glaube ich- unterstützte.
Nun liege ich seit einer Woche zu Hause, nach dem ich mich wohl durch Krankengymnsatik zu Hause Übernommen habe.
Verschlechterung: Sobald ich aufstehe starker Stromfluss bis in den rechten Knöchel, entwickelt sich zum Schmerz und zwingt mich zum liegen.
Laufen geht nur mit sehr kleinen Schritten und nicht ohne Schmerzen, Gleichzeitig vermehrte Schmerzzunahme im rechten Zeh, erneut kommt nun Rückenschmerzen dazu.
Mein Physiotherapeut glaubt, dass sich der Nerv immer wieder erneut entzündet und mir dies Schmerzen bereitet. Somit ist er mit der KG immer wieder an Grenzen, die durch die entzündung nicht überwunden werden können. Kann das zutreffen?
Besteht die Möglichkeit, wenn sich der Nerv beruhrigt und wider zu seiner Normalstärke zurückbildet, dass cih den BSV durch KG in den Griff bekommen kann - nach solanger Zeit?
Frage zu McKinsey: Um die Bandscheibe vom Nerv weg zu bewegen, mache ich eine Drehlagerung auf der rechten Seite. Jetzt habe ich gelesen, dass die gar nicht so toll sein soll. Wie ist Ihre Meinung dazu?
Meine Hausärztin hat mich nun zu einer Schmertherapeuten geschickt. Dieser nimmt nun eine Peridualanästhesie mit Cortison durch. 4-6 Spritzen. Damit soll ich die Schmerzen in den Griff bekommen und die Entzündung des Nervs behandelt werden. Wie sinnvoll ist eine solche Therapie? Ich konnte zwar nach der ersten Spritze, konnte ich einen kleine Spaziergang unternhemen und eine Viertelstünde stehen auch am folgenden Tag. Nur der 2. Tag danach ging nichts mehr.
Ich bin sehr unglücklich und verzweifelt, und weiß nicht mehr was richtig oder falsch ist. Ich bin einfach überfragt und habe im Moment keinen vertrauensvollen Orthopäden, mit dem ich meine Situation durchsprechen kann.
Bin zurzeit noch krankgeschrieben .
Was wurden Sie mir raten? Evtl. doch eine OP durchführen zu lassen? Und wenn Ja nach welcher Methode? Und wo?
Ich selber wohne in Freiburg.
Es sind viele Fragen, ich wußte mir nur keinen Rat mehr. Vielen herzlichen Dank.
von K. W. | am 2004-01-15 19:28:01
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Antwort: BSV L5/S1 |
| Sehr geehrte Frau W.,
die inzwischen eingeleitete Therapie mit den lokalen Injektionen an den entzündeten Nerv stellt unseres Erachtens eine sinnvolle Therapiemethode dar. Sollte jedoch auch unter dieser Behandlung keine Beschwerdefreiheit eintreten, sollte über ein operatives, am besten minimal invasives, Vorgehen nachgedacht werden. Wir würden in diesem Fall den Wirbelsäulenkatheter nach Prof. Racz empfehlen. Hierbei setzt man sich nur einem minimalen Operationsrisiko aus, da lediglich über einen kleinen Katheter ein spezieller Wirkstoff an den Bandscheibenvorfall herangebracht wird ohne lokal Verletzungen zu setzen. Alternativ dazu bietet sich das mikrochirurgische Verfahren an (was in den meisten Fällen von den Krankenkassen bezahlt wird), das jedoch mit dem Risiko einer im Verlauf des Heilungsprozesses einsetzenden Narbenbildung im Wirbelkanal verbunden ist. Dieses Narbengewebe kann dann seinerseits wieder zu Nervenirritationen führen. Sie können sich auch jederzeit gerne in unserer ambulanten Kassensprechstunde vorstellen (Terminabsprache unter der Telefonnummer 089/6145100). Wenn Sie möchten, schicken wir Ihnen auch einen Kostenvorschlag zur Vorlage bei Ihrer Krankenkasse bezüglich des Wirbelsäulenkatheters.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2004-01-23 15:15:56
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bsv L5/S1 | Hallo, ich habe ihre Antwort mit großer Aufmerksamkeit gelesen. Mein Problem liegt etwas anderst. Zustand nach gyn. OP LAVH ohne Adnexe, Adhäsiolyse, Sacrocolpopexie.
Danach Blasenentleerungsstörungen mit Restharn von 400 ml. MRT Befund: BS-Prolaps L5/S1 re. mit Kompression der Nervenwurzel(L5), Piriformissyndrom re. Sensibilitätsstörungen re. Ferse und re. Leistenbeuge, Symphyse und Mons pubis.
Katheterisierung 5-7x am Tag.
Jetzt deutliche Besserung der Blase mit Senkung des Restharns.
Störungen der rechten Ferse waren relativ schnell rückläufig.
Jetzt Muskeldefizit re. Bein. Strecker und Beuger.
Werde von einen zum anderen Arzt geschickt. Urologe, Orthopäde, Neurochirurg und am 18.03 zum Neurologen zum EMG.
Meine Fragen: Steht der BSV in Zusammenhang meiner komplexen Beschwerden und was kann ich tun, um mein Bein zu stabilisieren?
Bekomme KG im Wasser und Fango mit Perl.
Bin sonst voll berufstätig und möchte so schnell wie möglich wieder arbeiten gehen.
Können sie mir einen Zusammenhang erklären und helfen? Bin nervlich angegriffen, da ich nach der OP zur AHB war und keine deutliche Besserung in Bezug auf die Muskelschwäche eingetreten ist.
von R. B. | am 2004-03-08 20:28:20
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Antwort: bsv L5/S1 |
| Sehr geehrte Frau B.,
die geplante Untersuchung durch einen Neurologen ist sicherlich sehr sinnvoll und hilfreich. Er wird anhand von neurophysiologischen Messungen feststellen können, ob eine isolierte Läsion der Nervenwurzel L5 vorliegt, was in direktem Zusammenhang mit dem Bandscheibenvorfall stehen könnte. Alternativ ist hier zu erwägen, ob es etwa bei der gynäkologischen Operation zu einer Beeinträchtigung des Beinnerven-Plexus gekommen ist. Dies kann ihr behandelnder Gynäkologe am besten beurteilen. Nachdem sich die Symptomatik ja insgesamt eher in Besserung befindet, sehe ich die Prognose insgesamt günstig.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Medele
Dr. med. R. Medele | am 2004-03-30 19:54:43
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