
|
Patientenforum
Hier finden Sie alle verfügbaren (Nach-)Fragen und Antworten zu dieser Frage.
Falls Ihnen eine Frage nicht weitgreifend oder detailliert genug beantwortet ist, können
Sie eine weitere Frage stellen, indem Sie auf "FollowUp-Frage stellen" klicken.
| Fragen sind mit einem gekennzeichnet, Antworten entsprechend mit einem 
|
| Welche ergänzenden Methoden bei BSV L4/5? | Im Januar 2002 wurde bei mir ein "schwerer" Bandscheibenvorfall L4/L5 per CT und Kernspin festgestellt. Nach dem 14tägigen Krankenhausaufenthalt, wo ich eine Schmerztherapie mit Krankengymnastik und Stromtherapie durchgeführt bekam, werde ich nun konventionell behandelt, d. h. 3 Spritzen zur Unterspülung, Krankengymnastik, T.E.N.S.-Behandlung, Strecken und in naher Zukunft Beginn der Therapie aufgrund eines D1-Rezeptes. Im großen und ganzen geht es mir relativ gut: ich bin sehr beweglich und habe meistens nur Schmerzen in der linken Wade, was sich aber von Woche zu Woche reduziert, inzwischen jedoch auch Schmerzen im Steißbeinbereich, insbesondere beim Sitzen auftreten. Anfangs konnte ich noch ca. 30 Minuten sitzen, inzwischen hat sich das leider auf 5 Minuten höchstens reduziert. Hinzu kommt das Auf und Ab: Es gibt Tage, da scheint der BSV "geheilt"/nicht mehr vorhanden, dann kommen wieder Rückfälle, wo ich weder sitzen, noch stehen oder liegen kann. Einzige Entspannung bietet mein Wasserbett. Eine OP möchte ich wegen der Narbengefahr, die dann ewig auf den Ischiasnerv drücken soll oder gar eine Teil- bzw. Querschnittlähmung nicht riskieren. Ich bin nunmehr seit über 6 Wochen krankgeschrieben und warte auf eine Veränderung meines Gesundheitszustandes. Auch wenn ich weiss, dass diese Krankheit eine Menge Geduld erfordert, frage ich, ob es nun Alternativmethoden gibt, da ich nicht an den Erfolg von Krankengymnastik etc. glaube, da der ausgetretene Bandscheibenkern bestimmt nicht durch Krankengymnastik verringert bzw. beseitigt wird.
von C. L. | am 2002-02-10 15:42:08
|

Antwort: Welche ergänzenden Methoden bei BSV L4/5? |
| Sehr geehrte Frau L.,
Sie könnten die konservative Therapie noch für ein bis zwei Monate weiterführen. Auch größere Bandscheibenvorfälle können sich spontan zurückbilden. Sollten Sie dann jedoch weiterhin stark beeinträchtigt sein, würden wir vor Durchführung einer offenen Operation evtl.den epiduralen Wirbelsäulenkathetertechnik nach Prof. Racz in Betracht ziehen. Dies ist ein geeignetes Verfahren um Bandscheibenvorfälle sehr risikoarm zu behandeln. Sie können sich ggf. gerne nochmals an uns wenden.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. R. Schneiderhan
Dr. med. R. Schneiderhan | am 2002-03-01 17:29:13
|
|
|
|

|
|
|
|
|
| Hilfe |

|

|

|

|
Schritt 3:
Hier finden Sie alle verfügbaren (Nach-)Fragen und Antworten zu dieser Frage.
Falls Ihnen eine Frage nicht weitgreifend oder detailliert genug beantwortet ist, können Sie eine weitere Frage stellen,
indem Sie auf "FollowUp-Frage stellen" klicken.
|
|
|
|
|

|
|