Bursitis

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Fragen und Antworten

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Bursitis am Trochanter
seit November letzten Jahres besteht eine Bursitis am li. Trochanter bei mir die trotz
Ruhe, Eis nicht besser wurde.
Jetzt bekam ich auch Cortison Spritzen und ein Tens Gerät verordnet und ein Sportverbot.
Jetzt die Frge kann es eine Verbindung geben zwischen 3 Bandscheibenvorfällen und inzwischen degenerierten Bandscheiben und dieser Bursitis.
Allerdings habe ich keine SChmerzen im Lendenwirbelbereich nur Mißempfinden im li. Bein und Instabilität.

von B. G. | am 2004-04-04 10:48:51

Antwort: Bursitis am Trochanter
Sehr geehrte Frau G.,

ein Bandscheibenvorfall verursacht häufig nur ausstrahlende Beschwerden im Bein und kaum Rückenschmerzen. Auch eine Schmerzausstrahlung im Bereich des Trochanter Major ist durchaus typisch für einen Bandscheibenvorfall, so dass ein Therapieversuch hinsichtlich des Bandscheibenvorfalles durchaus gerechtfertigt ist. Gegebenenfalls kann eine aktuelle kernspintomographische Untersuchung der Lendenwirbelsäule weitere Aufschlüsse bringen.


Mit freundlichen Grüßen

Dr. Böll


Dr. med. S. Böll | am 2004-04-20 09:55:44


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bursitis am trochanter
ich leide seit mindestens einem jahr an bursitis trochanterica beidseits. zu einer op kann ich mich nicht entschließen. was gibt es für alternative behandlungsmöglichkeiten.
wie wirkt eine behandlung mit radioaktiven isotopen und ist sie zu empfehlen. Wenn ja, wie geht eine solche behandlung vor sich und wie finde ich den entsprechenden arzt im münchener raum?


von b. p. | am 2004-07-21 13:53:25

Antwort: bursitis am trochanter
Sehr geehrte Frau P.,

meistens ist eine Bursitis trochanterica mit konservativen Maßnahmen zu bekämpfen. Sie kann allerdings sehr hartnäckig sein, wie in Ihrem Falle offensichtlich. Sollten physiotherapeutische Maßnahmen und Medikamente nicht den gewünschten Erfolg bringen, kann eine lokale Injektion Linderung bringen und die Entzündung zum Abklingen bringen. Es gibt weiterhin verschiedene Möglichkeiten von Elektrotherapien und Magnetfeldern, wie beispielsweise die so genannte PST. Mit der Verwendung von radioaktiven Isotopen haben wir keine Erfahrung. Vielleicht kann Ihnen der zuständige Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse oder aber die Kassenärztliche Vereinigung deren Nummer Sie aus dem Telefonbuch entnehmen können, eine entsprechende Adresse nennen. Ein operativer Eingriff ist nur nach Ausschöpfung aller konservativen Maßnahmen zu empfehlen, wenn keine extreme Fehlstellung oder sonstige anatomische Veränderungen des Beines vorliegen.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. med. A. Sigl

Dr.med. A. Sigl | am 2004-08-06 09:19:32


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