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Chemonukleolyse
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| chemonukleolyse | Sehr geehrter Herr Dr. Schneiderhahn,
bei mir wurde letzten Winter ein BSV an der LWS L5/S1 mittels MRT diagnostiziert. Hatte starke Schmerzen, hauptsächlich Ausstrahlung ins linke Bein. Seitdem Physiotherapie, die zwar geholfen hat, aber mittlerweile habe ich das Gefühl, es stagniert. Habe nach wie vor tägliche Schmerzen die mich sehr belasten. Nun wurde mir von Herr Dr. U. Müller (Bad Nauheim) das Angebot gemacht, eine Chemonukleolyse durchzuführen, bei der die Bandscheibe schrumpfen soll. Ich soll es mir überlegen, bin also nun auf der Suche nach weiteren Informationen, die mir die Entscheidung erleichtern.
Welche Erfahrungen haben Sie mit diesem Verfahren gemacht? Worin liegen die Unterschiede zum "Racz-Katheter"? Würden Sie in meinem Fall zu einer Chemonukleolyse raten? Welche Nebenwirkungen/Komplikationen können auftreten? Ich bin 26 Jahre alt und Studentin.
Vielen herzlichen Dank im Voraus für Ihre Antwort
Diane Roeschen
von D. R. | am 2003-06-10 15:06:48
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Antwort: chemonukleolyse |
| Sehr geehrte Frau R.,
die Chemonukleolyse ist nach unserem Dafürhalten und inzwischen auch nach allgemeiner Lehrmeinung nicht mehr zu empfehlen, der epidurale Wirbelsäulenkatheter oder die Mikrolaserbehandlung haben in aller Regel bessere Erfolgsaussichten.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2003-06-16 16:19:32
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chemonukleolyse | Warum wird denn diese Methode mittlerweile nicht mehr empfohlen? Traten zu viele Komplikationen auf, wirkt die Methode nicht zuverlässig genug, oder was ist der Grund?
MfG & vielen Dank für Ihre erste Antwort
Diane Roeschen
von D. R. | am 2003-06-17 11:33:26
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Antwort: chemonukleolyse |
| Sehr geehrte Frau R.,
die Ergebnisse der Chemonukleolyse entsprachen in vielen Fällen nicht den Erwartungen.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2003-06-30 11:54:55
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