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Patientenforum
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| Chronische Schmerzen im gesamten Rücken ohne konkrete Diagnose - Welchen Therapien helfen | Habe nun seit Ende Januar diesen Jahres Schmerzen - erst in der linken Schulter aufgrund einer unentdeckten Sehnenscheidenentzündung, dann durch Massagen einen Muskelkrampf auf dem gesamten Rücken. Die Schmerzen waren zuerst im oberen Bereich der Wirbelsäule unerträglich, dann sind stärker im LWS/Becken/ISG/Steiß geworden. Sie gingen mit ständigen Wirbelblockierungen (etwa 6-8 Stück pro Woche über 7 Wochen hinweg) einher. Zur Zeit sind die Schmerzen wesentlich geringer vergehen jedoch nicht mehr komplett. Wirbelblockierungen kommen nur noch gelegentlich vor. Die Diagnose Somatoformes Schmerzsyndrom bringt mich nicht wirklich weiter.
Sobald ich etwas Stress habe bekomme ich starke Muskelschmerzen. Wie kann ich den Muskeltonus, der scheinbar auch jetzt noch ständig zu hoch ist dauerhaft senken? Außerdem bekomme ich häufig Blockierungen in das ISG - Gelenk bzw. Schmerzen in der Hüftpfanne - Was könnte der Grund dafür sein und wie kann man dem begegnen? Erreiche momentan wesentliche Besserung durch ein Gerätetraining das von einem Krankengymnasten geleitet wird. Ansonsten mache ich Entspannungsübungen. Wie kommt man zu einer genauen Diagnose wodurch die Schmerzen hervorgerufen sind? Die Orthopäden scheinen mit ihrem knappen Zeitbudget dazu nicht in der Lage, mein Schmerztherapeut sieht es als unerheblich an.
von J. | am 2001-11-04 22:25:48
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Antwort: Chronische Schmerzen im gesamten Rücken ohne konkrete Diagnose - Welchen Therapien hel |
| Sehr geehrte J.,
eine genaue Diagnose ihrer geschilderten Beschwerden ist zweifellos nicht ganz einfach und auf diesem Wege auch nicht möglich. Generalisierte rezidivierende Verspannungen sowie Blockierungen im gesamten Wirbelsäulenbereich sind normalerweise wohl kaum auf eine objektiv fassbare Ursache zurückzuführen. Die Tatsache, dass Ihre Beschwerden wohl auch zum großen Teil streßbedingt auftreten, könnte auch für eine psychosomatische Ursache sprechen, die ggf. durch Vorstellung bei einem Neurologen gut zu behandeln sind. Ansonsten dürfte bei einem derartigen Krankheitsbild die symptomatische Therapie (physikalische Therapie, ggf. medikamentöse Therapie) sicherlich im Vordergrund.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2001-11-13 17:27:06
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ISG-Gelenk | Seit 2 Jahren leide ich an starken Schmerzen im Bereich ISG-Gelenk. Zunächst wurde ich nur auf Bandscheibenvorfall behandelt (davon habe ich bereits mehrere). Als es immer schlimmer wurde und ich mich im Dez. letzten Jahres nicht mehr bewegen konnte wurde ich im Krankenhaus behandelt medikamentös Einspritzung direkt ins ISG- unter CT Kontrolle dies 2 x. Jetzt treten Schmerzen erneut auf. Krankengymnastik und auch Akkupunktur halfen nichts. Was gibt es noch für Möglichkeiten? Wo ist ein guter Arzt der mir letztendlich hilft, endlich wieder etwas schmerfreier zu sein?
von w. h. | am 2002-06-23 11:57:29
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Antwort: ISG-Gelenk |
| Sehr geehrter Herr H.,
bei einer gesicherten ISG-Problematik haben sich intraartikuläre Injektionen, wie bei Ihnen bereits durchgeführt, gut bewährt. Auch chirotherapeutische Maßnahmen bzw. krankengymnastische Übungsbehandlungen zur Stabilisierung der Iliosakralgelenke helfen oft weiter.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2002-07-15 00:32:45
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Schultertrauma | Bin 69 Jahre alt, jogge bis vor 4Wochen 2mal die Woche und ging bisher ins Fitnessstudio. Am 9. Juli ds. J. fiel ich von der zweituntersten Sprosse einer Leiter auf die linke Schulter. Hatte bis vor 2 -3 Tagen ständig Schmerzen im Schultergelenk und im Oberarm - vor allem nachts. Bei einer Kernspintomographie am 9.9.03 wurde folgender Befund festgestellt:
-Teilabriss der Subscapularissehne in den cranialen Abschnitten
-Gelenkserguss
-Teilabriss des hinteren Gelenklabrums
-aktivierte AC-Gelenksarthrose
-keine komplette Sehnenruptur
-Abriss des Ligamentum gleno humerale mediale.
Die Bewegungsfähigkeit des linken Armes ist etwa zu 20% eingeschränkt. Bei Überschreitung habe ich starke Schmerzen.
Jetzt erst bringt der Arzt eine OP ins Gespräch. Ich weiß nun nicht, ob mein Zustand sich ohne OP vollends normalisiert, oder würden Sie mir eine OP empfehlen bzw. was kann ich tun um die OP zu umgehen.
Auf Ihre Nachricht bin ich gespannt und bedanke mich im Voraus recht herzlich dafür.
Mit freundlichen Grüßen
Werner Mayer
von W. M. | am 2003-09-22 14:17:37
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Antwort: Schultertrauma |
| Sehr geehrter Herr M.,
da die Bewegungsfähigkeit des Armes nicht im größeren Ausmaß eingeschränkt ist und sich Ihre Beschwerden offenbar auf bestimmte Bewegungen beschränken, würde ich weiter zu einer konservativen Therapie raten. Derartige Schulterverletzungen benötigen häufig einige Monate zur Ausheilung. Auch eine Operation kann Ihnen keinesfalls eine schnelle Genesung garantieren. Sollte nach weiteren sechs bis acht Wochen keine deutliche Besserung unter konservativer Therapie eintreten, käme ggf. eine erneute kernspintomographische Untersuchung zur Befundkontrolle in Betracht.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. R. Schneiderhan
Dr. med. R. Schneiderhan | am 2003-09-25 16:33:30
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Schultertrauma | meine Frage vom 22.9.03
Ihre Antwort vom 25.9.03
Sehr geehrter Herr Dr. Schneiderhan,
vielen Dank für Ihre Antwort vom 25.9.03 betr. meines Schultertraumas. Sie raten mir zu konservativer Therapie. Könnten sie mir bitte näher erklären, was darunter zu verstehen ist ? Bis jetzt versuche ich den Arm bzw. das Schulter-gelenk zu bewegen mit "selbsterdachten", vor-sichtigen gymnastischen Übungen wie:
-seitheben des Armes
-nach vorne und hinten heben
-an einer Wand nach oben greifen
-Armkreisen
-den linken Arm zur rechten Schulter führen,
soweit dies alles ohne Scherzen möglich ist.
Kann dadurch die bereits angerissene Sehne oder das Band weiterreißen?
Ebenso versuche ich mit Eisbeuteln den Zustand zu verbessern.
Für eine nochmalige Rückantwort bin ich Ihnen sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Werner Mayer
von W. M. | am 2003-10-01 14:48:53
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Antwort: Schultertrauma |
| Sehr geehrter Herr M.,
unter konservativer Therapie versteht man lokale Maßnahmen wie Eis, Ultraschall, Elektrotherapie, manuelle Therapie und Krankengymnastik zur Kräftigung der Muskulatur sowie ggf. medikamentöse Therapie zur Entzündungshemmung oder auch lokale Injektionen. Sollte unter dieser Therapie nach einigen Monaten keine Linderung eintreten, käme ggf. eine endoskopische Operation (endoskopische subakromiale Dekompression) in Betracht.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2003-10-13 15:18:00
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Schultertrauma | Betr.: Schultertrauma
Sehr geehrte Herren Drs. Schneiderhan und Böll,
ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihre Antworten vom 25.9.03 und 13.10.03. Ohne Ihren Rat hätte ich mich auf Empfehlung meines Arztes operieren lassen. Auf Grund Ihrer Antworten konnte ich die Schulter mit der von Ihnen empfohlenen konser-vativen Therapie auskurieren. Seit April ds. Js. (9 Monate nach dem Unfall) ist die Schulter wieder ganz in Ordnung. Was mir sehr wichtig ist, noch zu erwähnen: Mit OP hätte ich den Arm und die Schulter lange Zeit überhaupt nicht benützen können. Mit konserv. Therapie war dies mit nur geringer Einschränkung möglich. Deshalb nochmals herzlichen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Werner Mayer
von W. M. | am 2004-08-21 11:33:53
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Antwort: Schultertrauma |
| Sehr geehrter Herr M.,
wir freuen uns, dass es Ihnen wieder besser geht.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. Sigel
Dr.med. A. Sigl | am 2004-09-06 10:52:20
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Schmerzen in der linken Schulter | habe schon zum zweitenmal innerhalb von einem
Jahr schmezen in der linken Schulter.
Der Schmerz zieht sich sogar in den linken Arm.
Was kann ich dagegen tun?
Wie kann ich vorbeugen?
von H. S. | am 2004-03-17 12:30:43
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Antwort: Schmerzen in der linken Schulter |
| Sehr geehrter Herr Sch.,
ich empfehle Ihnen die Vorstellung bei einem Orthopäden. In vielen Fällen verursacht eine Schleimbeutelentzündung oder auch ein kleines Kalkdepot im Bereich der Schulter die von Ihnen geschilderten Beschwerden.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2004-03-25 19:14:24
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