Mediolateraler Diskusprolaps

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mediolateraler Diskusprolaps
Hallo, mein Sohn 19 Jahre hat folgende Diagnose bekommem.
Segment L / 7S 1:
Flacher, links mediolateraler Diskusprolaps bei zusätzlicher gringer linksseitiger Retrospondylose an der Hinterkante der Deckplatte des SWK 1, hierdurch Einengung des linken Recessus und potentielles Tangieren der Wurzel S 1 links. Sonst unauffällige Segmentdarstellung.
Meine Fragen.
1. Welche Behandlungsmethoden sind angebracht?
2. Welche Untersuchungen sind noch notwendig?
3. Er leistet gerade seinen Wehrdienst, Ausmusterung ja / nein?
4. Die wichtigste Frage, wie können Sie mir in normalen Worten die Diagnose erklären.
Anbei noch einige Worte, die Internetseite ist sehr informativ uns sehr gur aufgebaut.
Vielen Dank für Ihre Antwort.

von C. R. | am 2004-08-21 08:48:44

Antwort: mediolateraler Diskusprolaps
Sehr geehrte Frau R.,
Ihr Sohn hat anscheinend einen Bandscheibenvorfall zwischen dem untersten Lenden- und dem obersten Kreuzbeinwirbel, welcher eventuell die linke Nervenwurzel in dieser Ebene irritiert. Zunächst könte man versuchen, mit konservativen Maßnahmen wie Krankengymnastik, Medikamenten und eventuell Spritzen eine dauerhafte Linderung zu erzielen. Weitere Untersuchungen sind zunächst nicht notwendig, bei Taubheitsgefühlen oder Schwächegefühl sollte eventuell noch ein Neurologe hinzugezogen werden. Dann muss ggf. intensiver therapiert werden, zumindest sollte er sich dann umgehend wieder beim Arzt vorstellen. Je nach Intensität der Beschwerden sollte über eine Ausmusterung überlegt werden. Er sollte sich diesbezüglich mit seinem Truppenarzt in Verbindung setzen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel


Dr.med. A. Sigl | am 2004-09-08 10:48:36


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OP L5/S1 L4/L5 > Missempfindungen im Gentialbereich etc.
Sehr geehrtes Ärzteteam

Im Jahr 2000 hatte wurde nach langem Leidensweg endlich ein CT gemacht. Diagnose grosser Diskusprolaps L5/S1.-wurde in der Folge operiert. Zwei Jahre später Diskusprotrusion L4/L5 beidseits.- Auch hier nach Reha Aufenthalt keine Besserung- wurde auch operiert.

Leider habe ich aber immer wieder zeitweise starke Schmerzen. (Damit muss ich wohl leben) Was mich aber sehr beunruhigt ist. Schon nach wenigen Minuten sitzen, die Missempfindungen im Genitalbereich, dann oft einschlafen der linken Gesässhälfte. Weiter schläft mir auch ab und zu der Fuss ein, das ganze Bein fühlt sich oft wie Taub an. -Habe weiter eine ausgeprägte Oesteochondrose. Meine Frage nun ist konkret, ob diese Missempfindungen "normal" nach diesen Operationen sind, oder was könnte hier vorliegen.

Besten Dank für eine Antwort.
C.S.

von C. S. | am 2004-11-11 14:02:01

Antwort: OP L5/S1 L4/L5 > Missempfindungen im Gentialbereich etc.
Sehr geehrte Frau Sch.,

solche Beschwerden sollten nicht sein, können aber noch relativ lange nach Operation auftreten. Sie sollten sich jedoch unbedingt nochmals nachuntersuchen lassen, evtl. auch mit Bildgebung um feststellen zu können, ob wieder Nervenwurzelirritationen vorliegen, beispielsweise durch Narbengewebe. Neben den üblichen konservativen Maßnahmen kann es zusätzlich sinnvoll sein, die irritierten Nervenwurzeln gezielt zu infiltrieren, um eine Abschwellung und Beruhigung zu erreichen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Schneiderhan

Dr. med. R. Schneiderhan | am 2004-11-30 10:42:11


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