Distorsionstrauma. Kreuzband. Patientenforum: Schmerz (Bandscheiben, Wirbelsäule)

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 Fragen und Antworten 

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 Distorsion im Bereich äußerer Knöchel
Sehr geehrter Herr Dr. Schneiderhan,

vor ca fünf Wochen rutschte ich auf einer Treppe aus und knickte über die rechte Fußaußenseite um. Die Röntgen-Diagnose im Krankenhaus lautete: heftige Verstauchung mit Bildung eines Blutergusses (geplatzte Vene), kein Knochenbruch, keine Bänderrisse.

Es wurde mir nur empfohlen, den Fuß hoch zu lagern und zu kühlen, d.h. es erfolgte keine Ruhigstellung über eine Schiene, o.ä. und auch keine Salbenbehandlung.

Nach nunmehr 5 Wochen ist die Schwellung immer noch nicht so weit abgeklungen, daß ich ohne Krücken gehen könnte. Besonders in den Abendstunden ist der komplette Unterschenkel geschwollen. Die Wade ist dann verhärtet und schmerzt beim Hineingreifen. Dieser Zustand verbessert sich über Nacht.

Handelt es sich bei der Schwellung des Unterschenkels (Wade) um einen ernstzunehmenden Zustand, der behandelt werden sollte?

Gibt es Möglichkeiten, den Heilungsverlauf der Schwellung zu beschleunigen? Können Wechselbäder (warm/kalt) schaden?

Für Ihre Mühe vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Herbert Kroiher

von H. K.   |  am 2001-10-25 12:41:41

 Antwort: Distorsion im Bereich äußerer Knöchel
Sehr geehrter Herr K.,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Ein Schmerz in der Wade ist grundsätzlich immer verdächtig auf eine Thrombose im Unterschenkel. In diesem Zusammenhang ist eine baldige Abklärung durch einen Internisten mittels Sonographie unbedingt nötig. Ein Bluterguß könnte durchaus auf eine Bandverletzung hindeuten, der verzögerte Heilungsverlauf ebenfalls. Ggf. würde die Durchführung einer kernspintomographischen Untersuchung zur Überprüfung der Bandstrukturen sinnvoll, auch eine Bandagierung des Unterschenkels, ggf. eine Schienenversorgung des Sprunggelenkes könnte angebracht sein. Unbedingt nötig ist jedoch die oben genannte Kontrolle der Durchblutungsverhältnisse durch einen Internisten. Insgesamt bedarf es dazu allerdings einer genauen orthopädischen Untersuchung und Diagnostik.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll


Dr. med. S. Böll  |  am 2001-11-12 13:55:43


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 Bänderriss im Sprunggelenk ??
Vor ca. 2 Wochen bin ich beim Joggen auf einer unbebenen Stelle ungeknickt. Die ca. 1 Stunde später angefertigte Röntgenaufnahme im Krankenhaus wies keine Fraktur auf. Eine gehaltene Röntgenaufnahme, um einen Bänderriss auszuschließen, ist nicht gemacht worden mit der Begründung, dass dies nach einem so geringen Zeitablauf nicht mehr durchführt. Am nächsten Tag wies der ganze Fuss starke Hämatome auf. Nun sind zwei Wochen vergangen und das Sprunggelenk ist immer noch stark geschwollen, die Hämatome sind auch noch in abgeschwächter Form vorhanden und der Fuss schmerzt bei laufen sowie in ruhiger Lage, vor allen abends. Ausserdem ist eine Schrägstellung (man kann auch sagen eine Winkelstellung) des Fußgelenkes seit dem Unfall vorhanden. Kann es sich hierbei um einen Bänderriss handeln??

von S. T.   |  am 2002-09-05 19:06:45

 Antwort: Bänderriss im Sprunggelenk ??
Sehr geehrte Frau T.,

wenn zwei Wochen nach einem Umknicktrauma noch immer starke Schmerzen sowie eine Bewegungseinschränkung mit Schwellung im Sprunggelenk vorliegen und nach dem Unfall sich ein Bluterguß gebildet hat, ist evtl. davon auszugehen, daß eine Bandverletzung bzw. ein Riß im Außenbandapparat vorgelegen hat. In den meisten Fällen empfiehlt sich eine Ruhigstellung mittels Schiene um ein ordnungsgemäßes Zusammenwachsen der gerissenen Bänder zu gewährleisten. Nur in seltenen Fällen ist eine Operation notwendig.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. R. Schneiderhan

Dr. med. R. Schneiderhan  |  am 2002-09-30 00:44:52


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