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 Fragen und Antworten 

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 epidurale Kathertechnik
Sehr geehrter Herr Dr. Schneiderhahn,

vor 7 Wochen wurde ich an der Bandscheibe operiert (L5/S1 re) wegen Abgang von zwei Nervenwurzeln. Seit dem OP habe ich erst richtige Schmerzen entlang des S1 und auch erst taube Zehen. Die Symthome haben sich zwar schon verbessert, doch leider noch nicht so, daß ich mit einer EAP anfangen kann.
Meine Frage ist nun, ob die o. g. Kathermethode
bei Narbenbildung eine Alternative zu einer OP wäre. Werden die Kosten für diese Methode von der Krankenkasse übernommen und wie lange ist bei Ihnen die Wartezeit zur Durchführung dieser Technik?

Vielen Dank im voraus

von Christine Meyer  |  am 2001-10-07 17:36:31

 Antwort: epidurale Kathertechnik
Sehr geehrte Frau Meyer,

die von Ihnen geklagten Beschwerden könnten tatsächlich von einer postoperativ aufgetretenen epiduralen Narbengewebebildung herrühren. Oftmals können kleinere Blutergußbildungen, die intraoperativ entstehen, zu narbigen Veränderungen führen. Dies wiederum führt dann zu einer entsprechenden Bedrängung der Nervenwurzel im Bereich der engen Nervenwurzeldurchtrittsstellen. Die vormals bestehenden Beschwerden treten erneut oder sogar noch stärker auf. Die minimal invasive Neurolyse und Neuroplastik mittels Wirbelsäulenkathetertechnik nach Prof. Racz vermag durch gezielte entsprechende Platzierung zielgenau am Nervenwurzelabgang eine gezielte Schmerzbekämpfung sowie Abschwellung zu erreichen. Die zielgenaue Injektion einer gewebewirksamen Medikamentenmischung in Ergänzung mit einer Enzymlösung führt zu einer entsprechenden Schrumpfung des die entsprechenden Nervenwurzeln bedrängenden Weichteilgewebe, z.B. Bandscheibenprotrusion /-prolaps, Ligamentum flavum Hypertrophie, Narbengewebe. Die konzentrierte Gabe der Enzymgemischlösung führt zu einer Lösung von Bindegewebsstrukturen im Bereich der basalen Membran und führt somit zu einer Lösung von Vernarbungen und Fibrosen.

Die Kosten dieser Behandlungsmethode werden teilweise nach entsprechender Beantragung bei den Krankenkassen durch diese übernommen.

Sollten Sie eine Beurteilung wünschen, ob diese Behandlungsmethode bei Ihnen eine geeignete Behandlungsmöglichkeit darstellt, so würde ich Ihnen anraten, sich den speziell für auswärtige Patienten entwickelten Fragebogen ausfüllen und mit den entsprechenden darauf angegebenen Befundberichten an unsere Praxis senden. Den Fragebogen können Sie sich telefonisch in unserer Praxis (089 /61 45 10 - 0 anfordern oder sich von unserer Homepage "www.orthopaede.com" herunterladen.

Nach Erhalt Ihrer Informationen werden wir uns wieder mit Ihnen in Verbindung setzen.

Dr. med. R. Schneiderhan

Dr. med. R. Schneiderhan  |  am 2001-10-23 17:59:34


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