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Patientenforum
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| Epidurale Kathedertechnik für akute Beschwerden? | Sehr geehrter Herr Schneiderhan!
Seit Jahren habe ich (männlich, 39 Jahre, körperlich tätig) Beschwerden im Bereich L5/S1 mit Ischisbeschwerden vom Gesäss rechts bis in die Kniekehle rechts. Zuletzt vor 2 Jahren wurde dasselbe Beschwerdebild mit CT abgeklärt und ein minimalinvasiever Eingriff empfohlen. Nach monatelangen Beschwerden klangen die Schmerzen rechtzeitig vor dem Eingriff mit (oder ohne?) konservativer Behandlung (Allvoran) ab. Nun jedoch stellt sich die Frage erneut, wobei für mich erschwerend hinzukommt das sich der Schmerz durch Bewegung nicht verringert, wie zuletzt, sondern verstärkt. Andererseits habe ich den Eindruck das operative Verfahren durch die Gefahr der Narbenbildung chronische Schmerzbilder erst recht hervorrufen. Meine Frage ist nun ob im akuten Schmerzfall eine zügige Verbesserung meiner Situation durch die Kathedertechnik zu erwarten wäre, da die Schmerzmedikation zur Zeit wenig erfolgreich ist. Weiterhin ob Nebenwirkungen ähnlich denen der OP -Verfahren bekannt sind und natülich inwieweit die Krankenkassen das Verfahren anerkennen , wie lange der Eingriff vorbereitet werden muß bzw wie lange er dauert und nachgesorgt werden sollte.
von W. | am 2001-09-25 21:43:53
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Antwort: Epidurale Kathedertechnik für akute Beschwerden? |
| Sehr geehrte/r Frau/Herr W.,
Vielen Dank für Ihre Mail. Um Ihnen eine möglichst präzise Therapieempfehlung aussprechen zu können, würde ich Sie bitten mir noch den Befundbericht einer aktuell durchgeführten Computertomographie besser noch MR-Untersuchung der Lendenwirbelsäule zukommen zu lassen. Selbstverständlich sollten zunächst eine konservative Behandlung, d.h. lokale Injektionsbehandlungen, bedarfsweise Medikation und physikalische und krankengymnastische Behandlung durchgeführt werden. Bei einem entsprechenden radiologischen Befund könnte nach Ihrer Schilderung der Beschwerden durchaus die minimal invasive epidurale Neurolyse und Neuroplastik mittels Wirbelsäulenkathetertechnik nach Prof. Racz eine geeignete Behandlungsmöglichkeit darstellen. Zunächst würde ich Sie jedoch bitten, mir noch den oben genannten schriftlichen Befundbericht der Kernspintomographie oder Computertomographie zuzusenden. Röntgenbilder bräuchten Sie uns nicht zusenden.
Nach Erhalt Ihrer Informationen werden wir uns wieder mit Ihnen in Verbindung setzen.
Dr. med. R. Schneiderhan
Dr. med. R. Schneiderhan | am 2001-10-12 16:11:46
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CT gesteuerte Intervensionstherapie/periadikulären Therapie | Seit ca. 18 Jahren leide ich an Rückenschmerzen im Bereich L5/S1.
1991 im Krankenhaus, wo ich eine Chemonukdeolyse Behandlung erhielt. Heute auch umstritten, aber ich hatte ca. 4 Jahre keine Schwerzen.
Danach wieder Schwerzen, die bis zum Bein ausstrahlten, mit teilweisen Taubheitsmerkmale. Dadurch schon öfters gestürzt.
Hauptsächlich sind die Schmerzen beim Laufen und Stehen und vor allen Dingen nachts im Liegen.
Anwendungen: Krankengymnastik, Massage, Kur (vor zwei Jahren).
Orthopädie Dr. Frank, 21502 Geesthacht:
Bisher 5 x CTgesteuerte Intervensionstherapie(periadikulären Therapie) erhalten.( innerhalb 1 Jahres)
Keine Besserung, nur durch Cortison ca. 12 kg zugenommen.
Ich bin nicht mehr bereit , weitere Spritzen an mir vornehmen zu lassen, da kein Erfolg.
Neurologe: Empfehlung Reha-Maßnahme im hiesigen Rehazentrum ( 22.01.2002)
Können Sie mir weiterhelfen?
von U. F. | am 2002-02-05 14:33:59
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Antwort: CT gesteuerte Intervensionstherapie/periadikulären Therapie |
| Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,
bezüglich der von Ihnen geklagten Beschwerden würde ich Sie bitten, mir diese noch zu präzisieren. Handelt es sich bei Ihnen um lokale Beschwerden oder um ausstrahlende Beschwerden? Bestehen darüber hinaus Ausfallserscheinungen, d.h. Pelzigkeitsgefühl oder gar motorische Ausfälle? Liegen Befundberichte einer neurologischen Untersuchung bzw. einer radiologischen Untersuchung (Computertomographie, Kernspintomographie) der Lendenwirbelsäule vor?
Gerne werde ich mich wieder mit Ihnen in Verbindung setzen, wenn ich alle nötige Informationen vorliegen habe. Am besten laden Sie sich von unserer Homepage www.orthopaede.com unter "über uns" den Fragebogen herunter, füllen diesen aus und senden uns alles zusammen an unsere Praxisadresse (steht auch auf dem Fragebogen) zurück. Dann haben wir alle für uns notwendigen Angaben und werden Ihnen dann gerne eine Therapieempfehlung aussprechen.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. R. Schneiderhan
Dr. med. R. Schneiderhan | am 2002-02-14 09:40:45
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schmerzen im rücken | hab seit einem sturz im den 1996 ständig schmerzen in der wirbelsäule .mein ortopäde renkt zwar ein aber es ist nicht von langer dauer .seit den letzten schwangerschaft(gesammt4 kinder)kann ich nicht mehr richtig auf dem bauch liegen. und wenn ich mich dann drehen will dann nur unter starken schmerzen.weiß nicht wie ich mich drehen soll und das hält etwa eine ganze woche bis der schmerz abklingt.Was raten sie mir?Ist so eine behandlung bei mir auch möglich.mein alter ist 30 jahre und 4 fache mutter.kein übergewicht .treibe viel sport. radfahren und schwimmen.
von S. S. | am 2003-06-20 15:27:30
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Antwort: schmerzen im rücken |
| Sehr geehrte Frau Sch.,
ich empfehle Ihnen eine kernspintomografische Untersuchung der Lendenwirbelsäule, ein etwaiger Bandscheibenvorfall, der diese Beschwerden verursachen kann, kann dadurch in den allermeisten Fällen gut erkannt werden. Eine entsprechende Therapie wäre dann möglich (eventuell Wirbelsäulenkatheter, Mikrolaserbehandlung, mikrochirurgisches Vorgehen).
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2003-06-30 11:30:30
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