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Periradikuläre Therapie
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| Fazettendenervierung oder periradikuläre Injektion | Sehr geehrte Damen und Herren,
ich hoffe, es erlaubt Ihre Zeit, mir zu antworten.
Seit fast 8 Wochen habe ich Schmerzen im LWS Bereich, welche seit ca. 6 Wochen über die rechte Gesäßhälfte bis in die Wadenmuskulatur strahlen und auch leichtes kribbeln im rechten Fuß verursacht.
Nach einer MRT -Untersuchung der LWS mit der der Fagestellung auf Lumbales Radikulärsyndrom re. seitig versuchte mein Arzt (Orthop.) es mit konserv. Therapie, u.a. 4 Tage Krankenhaus, Strom, Tensgerät, KG, Wärmepackungen.
Befund und Beurteilung:
1. Die LWS zeigt eine Steilfehlstellung, insbesondere thorako-lumbal und im
Bereich der oberen LWS. Kein Nachweis einer primären spinalen Enge.
2.BKW 12/L1: Chondrose mit gering höhengeminderter BS. Medio-lateral li.
seitig kleiner BSV welcher zu einer Pelottierung des
Duralschlauches geringen Grades führt.
3. Strukturstörung der unteren Randleiste des LWK1, möglicherweise
anlagebedingt.
DD: posttraumatisch. Kein Hinweis auf eine frische ossäre Traumafolge.
Chondrose der BS L1/L2 mit Höhenminderung.
4. L4/L5: P.m. der Veränderungen mit einem medio-lateral re.seitig relativ kleinen
BSV der sich aber in Richtung des Neuroforamens erstreckt und zueiner
deutlichen Behinderung der abgehenden L5-Wurzel auf der der re.Seite führt.
Kein Nachweis eines Sequesters. Neuroforaminale Enge insbesondere auf der
re. Seite auch knöchern bedingt.
Da diese Therapie keine Besserung erziehlte, folgte eine Überweisung zum Neurologen/Neurochirurgen, welcher am 18.6. folgende Behandlung dürchführt:
- unter Röntgenstr. eine Fazettendenervierung mit Xylo. und Triamhexal
- 2-3 malig
Ist diese Behandlung empfehlenswerter als eine periradikuläre Injektion, welche ja direkt an die Nervenwurzel geht ?
Wie ist Ihre Meinung zu einer weiteren Behandlung.
Vielen Dank im voraus!
Mit freundlichen Grüßen
Ralph Leetz
info@agentur-alp.de
von r. l. | am 2003-06-09 13:06:57
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Antwort: Fazettendenervierung oder periradikuläre Injektion |
| Sehr geehrter Herr L.,
aufgrund der von Ihnen geschilderten Beschwerden in Verbindung mit dem kernspintomografischen Befund ist eher an eine Nervenwurzelreizung zu denken. Ich würde daher eher eine periradikuläre Therapie zur Abschwellung der betreffenden Nervenwurzel empfehlen. Bei ausbleibendem Erfolg käme eventuell die Mikrolaserbehandlung zur Schrumpfung des Bandscheibenvorfalles in Betracht.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2003-06-11 16:11:21
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