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Patientenforum
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| Folgeerscheinung nach Spondylodese | Ich hatte Juni 2000 eine Spondylodese L5/S1 mit Fixateurentfrenung letzten November. Seit ca. 8 Monaten machen mir die ISG-Gelenke immer stärker Probleme. Sie sind ständig blockiert und damit habe ich auch starke Ischiasbeschwerden. Oftmals habe ich dann einen starken Muskelhartspann im Oberschenkel, daß ich nicht auftreten kann, da der Muskel dann krampft und Schmerzen im ISG auftreten. Das Sitzen fällt mir auch schwer. Nach langen Ruhephasen wirds aber wieder besser, hält aber nicht lange an! Auch das Knochensegment bereitet nach Belastung schmerzen. Durch Muskelaufbautraining habe ich trotzdem keine Besserung.Was kann ich tun?
von M. | am 2001-12-25 13:43:56
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Antwort: Folgeerscheinung nach Spondylodese |
| Sehr geehrte M.,
durch eine Versteifung L5/S1 werden die angrenzenden Bewegungssegmente vermehrt belastet. Daher kann es zu einer Reizung bzw. Überlastung der Iliosakralgelenke kommen. Eine intensive physikalische Therapie sowie Krankengymnastik kann hier Abhilfe schaffen. Ggf. wäre eine gezielte Injektion eines entzündungshemmenden Medikamentes in die Iliosakralgelenke sinnvoll.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2002-01-15 20:54:17
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Schmerzen nach Spondylodese L4/5 | Sehr geehrter Herr Dr. Schneiderhahn,
der langen schmerzgeplagten Jahren musste ich mich im Mai 2001 einer BSV-OP im Segment L4/5 wegen eines Massenvorfalls mit Caudakompression unterziehen, nach ausbleibender Besserung der Rückenschmerzen und neurol. Ausfälle ist im Jan. 2002 die Versteifung dieses Segmentes (TLIF) vorgenommen worden. Diagnosen: Postdiskektomiesyndrom, Segmentinstabilität, starke Osteochondrose L4/S1. Meine jetztige Schmerzproblematik incl. neurol. Probleme ist nur schwer zu ertragen, deshalb bekomme ich im Rahmen der interdisz. Schmerztherapie Palladon, Sevredol,Neurontin und Novalgin , außerdem gehe ich ins Bewegungsbad und bekomme Massagen etc. Eine Belastung meines Rückens ist zur Zeit nicht möglich, ich kann nur kurze Strecken gehen, kurze Zeit stehen und nur unter Schmerzverstärkung sitzen, meine Lebensqualität ist auf Null reduziert. Mein WS-Chirurg erwägt das Metall nach 12 Monaten vorzeitig zu entfernen, eine weitere Meinung rät mir davon ab, da u. U. noch eine Restinstabilität (auch L5/S1) bestehen könnte. Wie ich recherchiert habe, bekommen viele Patienten ja auch gerade durch die Metallentfernung starke Probleme. Aufgrund der erst kürzlich durchgeführten OP scheiden bildgebende Verfahren zur Sicherung des weiteren Vorgehens wohl weitgehendst aus.? Mein SChmerztherapeut möchte mir die derzeitige Medikamentendosis aber nicht auf längere Zeit verordnen (Palladon 96mg, Sevredol b.Bedarf ca.3-4 x 20 mg. Neurontin 3x400mg, Novalgin 40 Trp. jeweils zum Sevredol)
Wie könnte es weitergehen, insbesondere in der Schmerztherapie? Einen Periduralkatheter hatte ich während der stationären Schmerztherapie, ambulant möchte mein Arzt da aber nicht dran.
Mittlerweile bin ich ziemlich verzweifelt und wäre für einen Tip sehr dankbar. Vielen Dank Anette
von A. S. | am 2002-10-16 14:53:52
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Antwort: Schmerzen nach Spondylodese L4/5 |
| Sehr geehrte Frau St.,
nach den von Ihnen geschilderten mehrfachen Wirbelsäulenoperationen entstehen häufig vielerlei Probleme, zum Teil durch Narbengewebe im Wirbelkanal, muskuläre Verspannungen, Instabilitäten usw. Der epidurale Wirbelsäulenkatheter nach Prof. Racz bietet hier die Chance durch ein Abschwellen der Strukturen im Wirbelkanal sowie durch ein Lösen von Narbengewebe im Wirbelkanal eine Beschwerdelinderung herbeizuführen.
Sie können sich gerne in unserer homepage Rubrik "Über Uns" den für auswärtige Patienten entwickelten Fragebogen herunterladen, diesen ausfüllen und uns diesen mit den darauf angegebenen Befundberichten an unsere Praxisadresse (steht auch auf dem Fragebogen) senden. Dann haben wir alle für uns notwendigen Angaben und werden uns wieder mit Ihnen in Verbindung setzen.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. R. Schneiderhan
Dr. med. R. Schneiderhan | am 2002-10-25 19:09:37
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Entfernung der Versteifung | Bei mir wurde 1998 eine Spondylodese L5/S1 durchgeführt. Ich hatte ca 2 Jahre keine Schmerzen. Jetzt habe ich wieder massive Schmerzen, erhalte Schmerzpflaster mit Morphium. Mein Arzt empfiehlt eine Entfernung der Versteifung mit dem Argument, die Wirbelsäule müsste jetzt mit den Spenderknochen verwachsen sein und die Schrauben verursachten die Schmerzen. Ich habe große Angst vor der OP und Zweifel, ob die Schmerzen danach wirklich weg sind. Was raten Sie mir?
am 2003-11-10 11:14:23
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Antwort: Entfernung der Versteifung |
| Sehr geehrte/r Patient/in,
häufig ergeben sich nach Versteifungsoperationen Probleme in der nächst höheren Etage, d. h. bei Ihnen im Bereich L4/L5. Gegebenenfalls kann eine Computertomographie oder Kernspintomographie nähere Aufschlüsse über die Ursachen Ihrer Beschwerden bringen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. R Schneiderhan
Dr. med. R. Schneiderhan | am 2003-11-20 15:00:39
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fusion L5-S1 | meine operation ist 12 wochen her, seit 2 wochen ca, habe ich schmerzen im beidseitigen kreuzbeinbereich,manchmal mehr manchmal weniger, auch habe ich das gefühl, wie wenn etwas locker wäre, manchmal knackt es leicht. und meine ischias nerven ziehen. die wirbel selber bereiten mir keine probleme in vergleich zu vor der OP.
von S. H. | am 2004-08-22 19:59:26
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Antwort: fusion L5-S1 |
| Sehr geehrte Frau S.,
nach diesem Zeitraum nach der Operation wird Ihre Wirbelsäule wieder belastbarer und Sie selbst wurden sicherlich aktiver. Dies bedeutet dann oft, dass die Muskulatur sich auf die neuen Verhältnisse einstellen muss und solche Beschwerden auslösen kann. Gegebenenfalls kann eine krankengymnastische Beübung geeignet sein, die Beschwerden zu lindern. Sollten sich diese nicht bessern, sollten Sie sich nochmals nachuntersuchen lassen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. A. Sigel
Dr.med. A. Sigl | am 2004-09-06 10:30:49
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Spondylodese als letzter Ausweg? | Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin 24 Jahre jung, hatte bereits 2 Bandscheibenvorfälle L4/5 , bin bereits 2 Mal operiert worden und habe weiterhin ins Bein ausstrahlende Schmerzen- so stark, das ich nicht arbeiten gehen und kaum den Haushalt und meinen fast 2jährigen Sohn versorgen kann. Die Schmerzen habe ich schon seit 3 Jahren, habe diverse Sachen neben den OPs probiert ( Infusionen mit Vitamin B und Aspisol, PRTs und diverse andere Spritzen, KG, Craniosacraltherapie, war bereits beim Osteopathen und bei einer Manualtherapeutin, habe diverse Medikamente über Diclo, Tramal, Ibuprofen und Morphin ausprobiert) Zur Zeit bin ich bei einem Schmerztherapeuten in Behandlung der meint das Morphin NICHT das richtige Medikament für mich ist obwohl ich damit fast Schmerzfrei war! Er experimentiert nun mit Antidepressiva rum ( Syneudon, Clomipramin neuraxpharm, Remergil und nun Mareen) da Er der Meinung ist ich bin depressiv... Nun ja jedenfalls hat meine Orthopädin mich gefragt ob ich nicht eine Spondylodes machen lassen will?
WAS kommt da überhaupt auf mich zu? Und ist das überhaupt das Richtige für mich? Ich weiß das es die antidepressiva NICHT sind!!
Ich wäre Ihnen sehr dankbar für Ihren Rat! Können Sie mir eine gute Klinik empfehlen? Komme aus Bremen
Mit freundlichen Grüßen
T.D.
von T. D. | am 2004-11-18 11:05:40
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Antwort: Spondylodese als letzter Ausweg? |
| Sehr geehrte/r Frau/Herr D.,
Antidepressiva sind oft ein gutes Mittel, um sozusagen Schmerzmedikamente zu sparen. Damit soll die subjektive Schmerzverarbeitung unterstützt werden. Wenn Sie Morphinpräparate gut vertragen, kann es durchaus sinnvoll sein, diese einzusetzen, da es vordergründig wichtig ist, dass Sie schmerzfrei sind. Vielleicht lassen die Beschwerden dann mit der Zeit nach. Dann kann immer noch über eine Spondylodese d.h. eine Versteifung nachgedacht werden. In Bremen gibt es Anlaufstellen für solche Operationen. Am besten Sie besprechen dies mit Ihrer Orthopädin.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. R. Schneiderhan
Dr. med. R. Schneiderhan | am 2004-11-29 08:55:09
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Fixateurentfernung | Hallo,
Vor genau 2 Jahren hatte ich eine Spondylodese von L5/S1. Nachdem ich Probleme bei der Heilung hatte (mein Konchenwachstum war sehr langsam und erst nach 1,5 Jahren war es ausgeheilt...) riet mir mein Arzt, dass der Fixateur, soweit keine Probleme auftreten, drin bleiben sollte. Mir geht es soweit gut und bis auf gelegentlichen Schmerzen nach übermäßiger Belastung habe ich keine Probleme.
Von einem Bekannten (der die selbe OP hinter sich hat) habe ich nun erfahren, dass der Kochen durch das Metall gestöhrt wird und man später dadurch Osteoporose bekommt. Jetzt bin ich verunsichert. Was raten Sie mir?
Gruß
michi
von M. P. | am 2005-02-24 16:29:46
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Antwort: Fixateurentfernung |
| Sehr geehrte Frau P.,
prinzipiell muss man das Spondylodese-Material nicht unbedingt wieder herausnehmen. Gelegentliche Kontrollen sind durchaus sinnvoll um eine Veränderung des Knochens zu sehen. Osteoporose entsteht eher durch eine Entlastung des Knochens, weniger durch das Material selbst. Nur deswegen brauchen Sie sich das Metall nicht herausnehmen zu lassen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr.med. A. Sigel
Dr.med. Alex Sigl | am 2005-03-17 09:42:03
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