Hypästhesie. Patientenforum: Schmerz (Bandscheiben, Wirbelsäule)

schmerz verstehen. schmerz erkennen. schmerz behandeln.



  wirbelsäule  

  behandlung  

  philosophie  

  information  

  über uns  

  rückenbuch  

  rückenbuch kostenlos downloaden  




















    patientenforum
    presseartikel
    studien
    das 1x1 der wirbelsäule
    vorträge
    patienteninformationen

Patientenforum

Hier finden Sie alle verfügbaren (Nach-)Fragen und Antworten zu dieser Frage.
Falls Ihnen eine Frage nicht weitgreifend oder detailliert genug beantwortet ist, können Sie eine weitere Frage stellen, indem Sie auf "FollowUp-Frage stellen" klicken.

 Fragen und Antworten 

Fragen sind mit einem gekennzeichnet, Antworten entsprechend mit einem

 HWS-Prolaps
Seit Mai 2001 leide ich unter den Folgen eines HWS-Vorfall C5/C6
Symptome:Kopfschmerz,Schwindel,Verspannungsschmerz.
EMG Li.Bizebsmuskel zeigt Dauerimpulse bei Ruhezustand.Wurzelirritation und Duraimpression.
Op_Indikation gegeben?Alternativmöglichkeit SCS-Technik oder Racz-Enzymkatheter?

von S. P.   |  am 2001-08-17 14:58:48

 Antwort: HWS-Prolaps
Sehr geehrte Frau S.,

Ihre E-Mail habe ich erhalten.
Eine genaue Diagnosestellung wird in ihrem Fall nur durch weitere Untersuchungen möglich sein. Bei derartigen Beschwerden könnte neben weiteren Methoden beispielsweise die Durchführung einer minimal invasiven epiduralen Kathetermethode nach Prof. Racz als geeignete Behandlungsmethode in Frage kommen.

Durch zielgenaues Plazieren eines speziell entwickelten Katheters kann an der betroffenen Nervenwurzel gezielt therapiert werden. Neben einem entzündungshemmenden sowie schmerzlösenden Effekt erzielt man durch die Kombinationsgabe von unterschiedlichen Medikamenten einschließlich einer Kochsalzlösung ein raumgewinnender Effekt. Somit kann eine relevante Entlastung der Nervenwurzel erzielt werden.

Bei der SCS-Implantation werden bevorzugt chronische Nervenwurzelirritationen bzw. Nervenwurzelschädigungen, bei z. B.
Z.n. Bandscheiben-OP mit nachfolgend aufgetretener Narbengewebebildung behandelt.

Dr. med. R. Schneiderhan


Dr. med. R. Schneiderhan  |  am 2001-08-20 18:11:22


  FollowUp-Frage stellen  


 Verblockung der LWS
Im November 02 ist mir die LWS in den Etagen L4 bis S1 mit einen PLIF fixiert wurden. Seit dem Eingriff habe ich starke Schmerzen woraufhin mir mein behandelder Arzt Morphin verschrieben hat. Kann es sein, das die schmerzen durch die Metalimplantene verursacht werden? Und meine zweite Frage ist: Ob die Implantate nach einer gewissen Zeit wieder entfernt werden?

von F.   |  am 2003-02-12 15:14:24

 Antwort: Verblockung der LWS
Sehr verehrte Frau H.,

nach einer derart großen und aufwendigen Operation wie bei Ihnen durchgeführt, sind 3 Monate nach der OP stärkere Schmerzen sicherlich nicht ungewöhnlich. Diese Beschwerden sollten sich in den nächsten Monaten weiter zurückbilden. Eine Fehllage der Implantate kann durch eine Röntgenaufnahme der Wirbelsäule, bedarfsweise auch durch ein Computertomogramm überprüft werden.
Eine routinemäßige Metallentfernung ist bei modernen Titanschrauben nicht mehr nötig. Sind die Schrauben jedoch Ursache für anhaltende Beschwerden, kann nach ca. 1 1/2 bis 2 Jahren über eine Entfernung der Schrauben nachgedacht werden.
Sportliche Betätigung ist nach einer gewissen Wartezeit in der Regel wieder möglich. Diesbezüglich sollten Sie mit dem Operateur Rücksprache halten.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R.-O. Oeljeschläger
Facharzt für Neurochirurgie


Dr. med. R.-O. Oeljeschläger  |  am 2003-02-24 10:50:50


  FollowUp-Frage stellen  


 BS-Prolaps C5/6 links
Hallo Dr. med R. Schneidehrhan,
ich habe heut das Ergebniss meiner Kernspintomographie erhalten, wobei diagnostiziert wurde, dass ich eine mediotalterale BS-Prolaps C5/6 links habe.
Seit über 6 Wochen leide ich unter starken Schmerzen im linken Schulter/Oberarmbereich, mein Orthopäde war der Meinung, es liegt an meine HWS. Das Ergebniss bestätigt dies.
Was kann ich tun oder wie kann mir geholfen werden?
Ich kann doch nicht täglich Schmerztabletten einnehmen, wobei auch zu berücksichtigen ist, dass ich aufgrund meines hohen Blutdrucks täglich bereits Belok Z, Benapiril und HCt einnehme.
Ich bin 40 Jahre alt, 164 cm groß und wiege 52 Kilo, also auch nicht gerad ein extrem stark gebauter Mensch.
Über eine Antwort von Ihnen würde ich mich sehr freuen

von M. H.   |  am 2003-02-17 17:48:26

 Antwort: BS-Prolaps C5/6 links
Sehr geehrte Frau H.,

in aller Regel sind bei diesen Beschwerden entzündungshemmende, abschwellende Tabletten in Kombination mit einer intensiven physikalen krankengymnastischen Therapie sinnvoll. Sollte sich darunter keine Beschwerdefreiheit einstellen, käme auch eventuell der epidurale Wirbelsäulenkatheter oder auch die Mikrolaserbehandlung in Betracht. Sie können sich gerne über unsere Homepage www.orthopaede.com, Rubrik „Über uns“ unseren Fragebogen herunterladen und ihn ausgefüllt zusammen mit Ihren Befunden zurücksenden. Wir werden uns dann wieder mit Ihnen in Verbindung setzen.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. R. Schneiderhan

Dr. med. R. Schneiderhan  |  am 2003-02-24 11:09:38


  FollowUp-Frage stellen  


 Epidurale Kathetermethode
In welchen Kliniken in Hessen (oder sonst in Deutschland) wird Die epidurale Kathetermethode nach Racz durchgeführt

von P. H.   |  am 2003-11-05 11:19:55

 Antwort: Epidurale Kathetermethode
Sehr geehrte Frau H.,

bitte wenden Sie sich mit Ihrer Frage an Ihre Krankenkasse oder an Ihre lokale Landesärztekammer.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll





Dr. med. S. Böll  |  am 2003-11-17 15:30:34


  FollowUp-Frage stellen  


 Dauer-kopfschmerz nach OP
Vor 5 Monaten wurde bei mir w. 45 Jahre eine Spinalkanalstenose operativ behoben. Implantation eines Harms-Cage und ventrale Platte.HWK 6.
Nach der OP geht es mir körperlich zunehmend schlechter. Kopfschmerzen, die ständig anhalten und mittlerweile stark in den Kieferbereich ziehen.
Arm und Beinschmerzen, die beim heben, stehen, sitzen ,gehen usw. in ein schweregefühl ( als ob Blei drinnen währe) und eine Art Taubheitsgefühl übergehen. Schmerzmittel sind zur Zeit die einzige Therapie die ich bekomme, da Krankengymnastik meine Schmerzen verschlimmert. Die OP ist gut verlaufen sagt das Krankenhaus und schiebt die Schmerzen auf eine irritation der vorher eingeengten Nerven. Ist eine Schmerztherapie meine einzige Möglichkeit oder gibt es noch andere Alternativen als auf ewig Schmerzmittel?
Vielen Dank
Doris

von D. P.   |  am 2004-09-13 15:02:11

 Antwort: Dauer-kopfschmerz nach OP
Sehr geehrte Frau P.,

grundsätzlich können nach einem solchen Eingriff noch über längere Zeit Beschwerden bestehen. Wahrscheinlich haben Sie schon krankengymnastische Beübung erhalten, um eine gute Funktion der Halte- und Stützmuskulatur zu erreichen. Evtl. ist es sinnvoll, durch einen Neurologen die Nerven vermessen zu lassen, um eine konkrete Irritation festzustellen. Dann kann beispielsweise eine durch Schwellungszustände gereizte Nervenwurzel gezielt infiltriert werden. Damit kann oft eine Beschwerdebesserung erzielt werden. Sollten die Schmerzen trotz Schmerztherapie weiterhin anhalten, ist evtl. eine neuerlich Bildgebung erforderlich um festzustellen, ob narbige Veränderungen einen Druck oder Reiz auf Nervenstrukturen ausüben. Diese könnten dann gezielt behandelt werden.

Mit freundlichem Gruß
Dr. med. A. Sigel


Dr.med. A. Sigl  |  am 2004-09-23 10:11:48


  FollowUp-Frage stellen  





  zurück zur Fragenübersicht  

  Hilfe  



Schritt 3:
Hier finden Sie alle verfügbaren (Nach-)Fragen und Antworten zu dieser Frage.
Falls Ihnen eine Frage nicht weitgreifend oder detailliert genug beantwortet ist, können Sie eine weitere Frage stellen, indem Sie auf "FollowUp-Frage stellen" klicken.


  zurück zu Schritt 2