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Patientenforum
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| HWS-Schwindel, rez. Synkopen | Guten Tag,
ich habe nocheinmal eine Frage,
ich wurde kurzfristig zur Reha geschickt,. Es wurde das ISG Gelenk eingerenkt und nochmals eine Atlastherapie (HWS eingerenkt. Danach habe ich innerhalb kürzester Zeit starke vom Nacken ausstrahlende Kopfschmerzen bekommen, mit Übelkeit. Anschließend mußte ich zwei TAge ganz die Zervikalkrause anziehen und dann reduziert. Drei Tage später bin ich nach Ergofahradfahren (mit Zervikalkrause) und MTT und anschließendem Rückenschwimmen in der Dusche kollabiert. An der Entlassungsuntersuchung wurde ich dann als nicht arbeitsfähig entlassen. Mir wurde erklärt, dass Schwindel durch diese Diagnose erklärbar sei, aber nicht das Kollabieren.
Ausserdem wurde mir mitgeteilt, dass ich in meinem Beruf (Altenpflegerin) nicht mehr arbeiten kann, sondern
eine abwechselnde Tätigkeit von Stehen, Gehen und Sitzen ohne Zwangshaltung ausüben kann.
Ich bekomme jetzt KG und mache zweimal täglich
die Übungen zur Kräftigung und Dehnung der HWS-Muskulatur.
Ich habe bis zur Reha ca. 7 x KG gehabt (Diagnosestellung der HWS Anfang März 2002),
Im April 2002 Reha) und jetzt 2 x KG.
(Schwindelsymptomatik seit Kollaps in Reha) nicht mehr aufgetreten, ansonsten keinerlei Beschwerden, keine Schmerzen)
Warum wurde ohne bisherige Therapien empfohlen,dass ich als Altenpflegerin nicht mehr arbeiten darf. Ist diese Diagnose dafür ursächlich? und warum?
Diagnose: (Beurteilung
Kräftige zirkuläre Protusio disci C3/4 bis C6/7
Relative Spinalkanalstenose C5/6
Rechtsseitige Neuroforamenstenose C5/6 osteodegenerativer Genese.
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von A. B. | am 2002-05-19 08:43:02
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Antwort: HWS-Schwindel, rez. Synkopen |
| Sehr geehrte Frau B.,
Übelkeit, Schwindel sowie Kopfschmerzen sind nicht selten Folge einer Halswirbelsäulenproblematik. Was nun Ihre Beschwerden konkret verursacht, ist ohne eine körperliche Untersuchung schwer einzuschätzen. Die Tatsache, daß Sie ihren Beruf nicht mehr ausführen dürfen, verwundert mich ein wenig, da in der Regel der Patient selbst am besten beurteilen kann, wozu er körperlich in der Lage ist.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2002-05-27 14:17:07
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Schmerzen linker Daumen in Ruhe ( sitzen- liegen) | Guten abend.
Mein Problem, in Ruhe, sitzen beim Fernsehen oder Autofahren treten früher oder später Schmerzen im linken Arm auf, die sich im Daumen verstärken.
Nachts, in liegender Position, wird der Schlaf durch starke Schmerzen unterbrochen.
In beiden Fällen, sitzen wie liegen, finde ich nur ein Ende des Schmerzes durch Bewegung.
Indem ich meine Wirbel der HWS drehe und dehne, finde ich an irgend einen Punkt Erleichterung, in dem der Schmerz ganz nachlässt oder zumindest erträglich wird.
Im normalen tagesablauf habe ich weniger Probleme. Es besteht zwar ein taubes Gefühl im linken Daumen, ist aber erträglicher als der aufttretende Schmerz in Ruhe.
Häufiger sind leichte Schwindelgefühle aufgetreten.
Für eine Antwort währe ich dankbar.
Mit freundlichen Grüssen
von H. H. | am 2003-11-04 23:22:46
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Antwort: Schmerzen linker Daumen in Ruhe ( sitzen- liegen) |
| Sehr geherter Herr H.,
Ihre Beschwerden sind gut vereinbar mit einem Bandscheibenvorfall im Halswirbelsäulenbereich, so dass ich Ihnen die Vorstellung bei einem Orthopäden und eine kernspintomographische Untersuchung der Halswirbelsäule empfehlen würde.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2003-11-17 15:29:47
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Schwindel | Guten Tag,
vor einem Jahr ging ich mit starkem Schwindel, den ich zu dem Zeitpunkt schon 3 Monate hatte, zum Orthopäden. Dieser stellte eine Blockade des Atlaswirbels fest und renkte diesen durch leichten Druck wieder ein. Eine Stunde danach war mein Schwindel vollkommen verschwunden und es ging mir sehr gut. Das hielt den ganzen Tag. Am nächsten Tag war der Schwindel wieder da. Der Orthopäde sagt, wäre instabil, weil meine Muskulatur zu schwach wäre. Ich muß dazu sagen, daß ich auch Schmerzen in der BWS und der LWS habe, die wohl auch daher kommen sollen. Ich weiß, daß mir Sport gegen die Schmerzen in der WS helfen kann, aber ich kann nichts machen, weil der Schwindel das verhindert oder sogar verstärkt wird. Nun weiß ich nicht mehr, was ich tun soll, um diesen Schwindel und Druck im Kopf endlich loszuwerden. Würde mir eine erneute Einrenkung des Atlaswirbels helfen? Oder kennen Sie vielleicht einen Arzt in Hannover, der mir helfen kann?
Bitte helfen Sie mir, ich bin erst 28 und kann kein normales Leben mehr führen. MfG Sandra
von S. | am 2004-02-03 22:38:08
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Antwort: Schwindel |
| Sehr geehrte Frau S.,
Blockierungen entstehen meist aufgrund einer Instabilität, so dass in erster Linie stabilisierende Therapiemaßnahmen für Sie wichtig sind. In diesem Zusammenhang ist eine gezielte Krankengymnastik in Verbindung mit physikalischen Therapiemaßnahmen wohl sinnvoll. Vor zu häufigem Einrenken würde ich warnen, da hierbei eine zusätzliche Instabilität riskiert wird.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2004-02-12 10:59:32
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Schwindel.Cervicobrachialgien | Ich leide seit ca..6 Monaten an Schwindelanfällen und Schmerzen im Nacken. Am 17.03.04 wurde ein Ct angeordnet. Folgende Beurteilung wurde gegeben.:
Spondylosis derformans und multisegmentale Chondrosen und Spondylarthrosen. Im Segment HWK 3/4 hochgradige Neuroforamenstenose rechts
Im Segment HWK 4/5 Retrospondylose und relative Neuroforamenstenosen beidseits.
Im Segment HWK 5/6 höhergradigen Neuroforamenstenose links und im Segment HWK 6/7relative Neuroforamenstenose rechts.
Kann man mir diese Diagnose verständlich machen? z.Zt. bekomme ich Infusionen mit Ortoton . Was geschiet wenn diese Therapie nicht anschlägt? Ich bin erst 57 Jahre alt und möchte wissen was ich zu erwarten habe.
Vielen Dank im Voraus.
von M. O. | am 2004-03-24 12:50:16
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Antwort: Schwindel.Cervicobrachialgien |
| Sehr geehrte Frau O.,
bei Ihnen bestehen wohl Engstellen knöcherner Art im Bereich der Halswirbelsäule beziehungsweise an den Durchtrittsstellen der Halswirbelsäulennerven in die Arme. Abschwellende Maßnahmen können hier durchaus sinnvoll sein und über einen gewissen Zeitraum auch zur Beschwerdefreiheit führen. Notfalls müssten diese knöchernen Engstellen durch eine Operation erweitert werden.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2004-03-30 19:15:02
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HWS, Schwindel | Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Mann hatte vor 2 Jahren einen Verkehrsunfall bei dem er mit dem Kopf gegen die Fahrzeuginnenseite geschlagen ist. Kurz danach musste er sich übergeben und hatte Kopfschmerzen und einen weiteren Tag danach fing der Schwindel an, der seitdem nicht mehr weggegangen ist. Auch Kopfschmerzen und Ohrgeräusche hat er fast durchgehend, mal stärker mal schwächer. Kopfschmerztabletten helfen meist nicht.
Die Ärtze hatten zunächst auf Hörsturz behandelt, dann auf Durchblutungsstörung. Nichts hat geholfen. In einer Kur im vorigen Sommer hat man Schwindeltherapien versucht, die aber auch nichts genutzt haben. Die BG führte eine Vestibularisprüfung durch (es soll ein Gutachten erstellt werden), sperrt sich aber gegen unsere Vermutung, dass die HWS der ausschlaggebende Faktor ist. Nach dieser Prüfung - in der mein Mann den Kopf in den Nacken legen musste - hat sich der Schwindel verstärkt und zwar dauerhaft.
Mein Mann war vorher nie krank und hatte niemals ähnliche Beschwerden.
Haben Sie einen Vorschlag, wie man die BEhandlung angehen soll und gibt es etwas, das hilft??
Wir sind für jede noch so kleine Anregung dankbar.
von A. L. | am 2005-01-14 16:45:32
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Antwort: HWS, Schwindel |
| Sehr geehrte Frau L.,
vermutlich wurde im Rahmen der Untersuchungen auch die Halswirbelsäule gründlich untersucht, eventuell auch mit Röntgenuntersuchen oder Kernspintomographie. Wenn nicht, sollte dies ggf. erfolgen. Wenn keine tiefergehenden Ursachen festgestellt werden, sollten sich die Beschwerden mittels Krankengymnastik und Medikamenten langsam beherrschen lassen. Zwei Jahre sind jedoch noch eine vertretbare Zeitspanne, auch wenn dies dem Betroffenen sehr lange vorkommt. Unterstützend können ggf. gezielte Infiltrationen durchgeführt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. A. Sigel
Dr.med. Alex Sigl | am 2005-01-31 10:55:26
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