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 Fragen und Antworten 

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 Injektion eines Röntgenkontrastmittels in die Bandscheibe
Wie ist die Verfahrensweise beim Einbringen des
Röntgenkontrastmittels. Welche Risiken gibt es
dabei. Ist der Eingriff schmerzhaft.
Warum muß ich für diesen Eingriff 3 Tage in die
Klinik?
Kann ich während des Eingriffs ein Beruhigungs-
mittel bekommen?

von M.   |  am 2002-02-04 14:17:41

 Antwort: Injektion eines Röntgenkontrastmittels in die Bandscheibe
Sehr geehrte Frau M.,

dieser Eingriff erfolgt in aller Regel unter einer sogenannten Dämmerschlafnarkose; ggf. kann der Eingriff auch ambulant durchgeführt werden. Es wird dabei unter ständiger Röntgenkontrolle eine dünne, lange Injektionsnadel etwa eine handbreit seitlich der Wirbelsäule eingestochen und unter langsa-mem Vorschieben in die Bandscheibe plaziert. Durch die liegende Kanüle wird dann Kontrastmittel in die Bandscheibe injiziert, zum einen um die ordnungsgemäße Lage der Nadelspitze zu dokumentieren, zum anderen um die Intaktheit der Bandscheibe zu dokumentieren. Oft wird dadurch ein sogenannter Memory Pain ausgelöst, ein relativ sicheres Zeichen dafür, daß die Beschwerden von den Bandscheibe ausgehen, d.h. daß eine Laserbehandlung in der Bandscheibe eine sinnvolle Behandlungsmaßnahme darstellt. Die Risiken dieses Eingriffes sind sehr gering, es kann jedoch theoretisch eine Infektion auftreten bzw. eine Nervenschädigung oder eine Blutung.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

am 2002-03-08 13:00:52


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