Ischialgie

Hier finden Sie einen archivierten Beitrag aus unserem Forum mit dem Schwerpunkt "Lendenwirbelsäule". Die aktuelle Version dieses speziellen Forums mit allen neueren Fragen und Antworten erreichen Sie über den Link "zurück zur Fragenübersicht" am Fuße dieser Seite.

Weiterführende Informationen zum Themenbereich Bandscheibenvorfall stehen in unserem online verfügbaren Rückenbuch.

Weitere Links zu Forum-Beiträgen mit dem Aspekt Bandscheibenvorfall finden Sie hier.


Fragen und Antworten

Fragen sind mit einem gekennzeichnet, Antworten entsprechend mit einem

Ischialgie rechtes Bein.V.a.NPP L5/S1
Nach einer Kernspintomographie wurde bei meiner Frau Folgende Beurteilung Abgegeben:
In höhe L4/5 Nachweis eines Rechtseitigen medio-lateralen subligamentären NPP.V.a. zwei bis zu 2 cm große Synovialiscysten,von den rechtsseitigen kleinen Wirbelgelenken TH12/L1 und L1/2 ausgehend. Erstere füllt das rechte Neuroforamen TH12/L1 weitgehend aus und verlagert den Spinalnerven.
Mein arzt meint Das eine OP zu gefährlig sei und ich mein leben lang mit meinen Schmerzen leben muß.Was habe ich genau und was kann ich machen. Bitte helfen sie mir.

von W. G. | am 2003-02-17 19:44:08

Antwort: Ischialgie rechtes Bein.V.a.NPP L5/S1
Sehr geehrter Herr G.,

für Ihre rechtsseitigen Beinschmerzen (Ischialgien) kommt am ehesten der nachgewiesene Bandscheibenvorfall (NPP) L4/L5 in Betracht. Die bei Ihnen diagnostizierten Synovialiszysten sind Aussackungen der Gelenkkapsel der kleinen Wirbelgelenke Th12/L1 und L1/L2 rechts. Falls diese Synovialiszysten Beschwerden verursachen, dann am ehesten Schmerzen ausstrahlend in den rechten Unterleib bzw. in die rechte Leiste. Sind derartige Schmerzen nicht vorhanden, müssen solche Synovialiszysten in der Regel nicht operiert werden.
Bezüglich Ihres Bandscheibenvorfalles L4/L5 (d. h. die Bandscheibe zwischen 4. und 5. Lendenwirbelkörper ist betroffen) kommt eine Operation dann in Betracht, wenn andere Behandlungsmaßnahmen nicht zu einer ausreichenden Schmerzlinderung führen oder wenn Nervenausfallserscheinungen (Lähmungen) auftreten. Solche Operationen sind Routineeingriffe und in der Regel nicht gefährlich. Diesbezüglich sollten Sie sich bei einem Wirbelsäulenchirurgen (Neurochirurg oder Orthopäden) vorstellen. Er wird anhand des Untersuchungsbefundes und der Kernspinbilder entscheiden, ob eine Operation notwendig ist.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. - O. Oejeschläger
Facharzt für Neurochirurgie


Dr. med. R.-O. Oeljeschläger | am 2003-02-26 13:29:34


FollowUp-Frage stellen





zurück zur Fragenübersicht
















Archiv-Version

Bitte beachten Sie:
Der Inhalt dieser Seite ist möglicherweise veraltet.

Die hier dargestellte Seite spiegelt nicht die aktuelle Version des Onlineauftritts von orthopaede.com wieder, sondern ist eine Archiv-Version.

Die aktuellsten Informationen finden Sie unter www.orthopaede.com.

Kontakt

Haben Sie Fragen?

Hotline zum Kontaktformular Patientenforum Sie fragen – unsere Experten anworten.