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Patientenforum
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| Kalkdepot in der/den Schultern | Auf dem Röntgenbild sieht man ein großes Kalkdepot auf der Schulterkugel. Da die Kortisonspritze nur 8 Wochen anhält und nun auch die linke Schulter mit den gleichen Schmerzen aufwartet, möchte ich mich (aus beruflichen Gründen möglichst bald) operieren lassen.
Ich finde zwar viel über den Ablauf dieser Operation, aber wie lange dauert der Klinikaufenthalt (Krankenkasse zahlt?), wie lange die Nachbehandlung und aus was besteht diese?
Kann mir jemand einen guten Spezialisten in Augsburg empfehlen?
Benötige ich eine Überweisung in die entsprechende Klinik oder kann ich mich da selbst vorstellen?
Vielen Dank für schnelle Antworten.
Auch ein Erfahrungsaustausch mit Leidensgenossen wäre sehr interessant.
Elke
von E. | am 2002-01-20 17:01:20
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Antwort: Kalkdepot in der/den Schultern |
| Sehr geehrte Frau E.,
im Allgemeinen wird ein Kalkdepot am Schultergelenk nur in Ausnahmefällen operiert. Zum einen hat man gute Aussichten auf eine Spontanheilung, zum anderen kann eine Heilung mittels mehrfacher lokaler Injektionen in vielen Fällen herbeigeführt werden (sogenanntes Needling). Durch das Infiltrieren mit Kortison bekämpft man die durch das Kalkdepot hervorgerufene entzündliche Reizung. Eine komplette Auflösung des Kalkdepots ist in den wenigsten Fällen nötig. Nicht jeder Patient mit Kalk im Schulterbereich hat auch Beschwerden.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2002-01-31 14:23:01
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Kalkschulter | Ich habe kalk in der linken Schulter,
kann man den auch zertrümmern
so wie bei Nierensteinen?
von W. K. | am 2003-08-01 16:26:33
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Antwort: Kalkschulter |
| Sehr geehrte Frau K.,
die Beschwerden von Seiten der Kalkschulter kommen im Allgemeinen durch die entzündliche Umgebungsreaktion, so dass entzündungshemmende Medikamente sicherlich sinnvoll wären. Auf homöopathischer Basis sind hier Teufelskralle oder Weidenrindenextrakt zu empfehlen. Auch die extrakorpurale Stoßwellentherapie (ähnlich wie bei Nierensteinen) kann zu einer Beschwerdefreiheit führen, diese Behandlung wird jedoch im Allgemeinen von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2003-08-21 11:55:51
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Kalkdepot Schulter | Hat man nach einem operativen Eingriff bei o. g. Indikation einen Anspruch auf eine AHB??
von W. | am 2004-06-19 12:43:01
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Antwort: Kalkdepot Schulter |
| Sehr geehrte/r Patient/in,
in aller Regel nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2004-07-09 09:34:36
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Kalkdepot in der Schulter | Entspricht dieses Kalkdepot dem Impingement-Syndrom oder der Periarthritis humeroscapularis? Mit welchem Medikament "needlen" Sie denn? Meine Frau will man jetzt arthroskopisch operieren. Sollte man ggf eher konservativ mit KG abwarten? Wie sind da (allgemein) die Erfolgschancen im Vergleich?
Danke
Stephan
von S. i. | am 2004-11-11 18:00:35
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Antwort: Kalkdepot in der Schulter |
| Sehr geehrter Herr Müller,
ein Kalkdepot kann eine Art Impingement auslösen. Ein klassisches Impingement-Syndrom ist jedoch was anderes. Mit dem Begriff der Periarthritis humeroscapularis wird allgemein ein weites Spektrum an Veränderungen an der Schulter zusammengefasst, worunter auch dies fallen kann. „Geneedelt“ wird zumeist mit Gemischen aus Schmerzmitteln und Kortisonpräparaten. Wenn man damit, sowie mit physiotherapeutischer Beübung eine positive Tendenz erreicht, kann oft auf eine Operation verzichtet werden. Der Verlauf kann jedoch oft Jahre andauern.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. R. Schneiderhan
Dr. med. R. Schneiderhan | am 2004-11-30 10:31:53
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