Knieprellung

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 Fragen und Antworten 

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 Kniegelenkserguss
Guten Tag,

ich hatte vor 12 Jahren einen Skiunfall bei dem die Kreuzbänder am linken Knie gezerrt wurden. Vor 6 Jahren wurde mein linkes Knie dick (Erguss) nachdem ich am Steppairobic teilgenommen hatte. Es wurde punktiert, ein Kniespiegelung und ein Kernspin gemacht - ohne Ergebnis. Ein Rheumatologe diagnostizierte psiorasisarthritis und mein Knie wurde unter der Behandlung mit Argun 300 wieder o. k. Nun war ich letztes Jahr eine Woche Radfahren und hatte bekam daraufhin wieder einen Kniegelenkserguss.

Ist es möglich das der Erguss mit dem alten Skiunfall zusammenhängt obwohl man nichts mehr davon erkennen kann?

Kann ich das Knie dann belastbarer machen?

vielen Dank



von L. S.   |  am 2002-03-17 00:14:08

 Antwort: Kniegelenkserguss
Sehr geehrte Frau Sch.,

unter der Voraussetzung, daß der Skiunfall zu keinen bleibenden Verletzungen geführt hat, wie bei Kniespiegelung und Kernspintomographie festgestellt wurde, muß man davon ausgehen, daß der Kniegelenkserguß wohl nicht mit dem damaligen Unfall in Zusammenhang steht. Eine bei Ihnen diagnostizierte Psoriasisarthritis kann jedoch immer wieder mal Beschwerden verursachen, die hauptsächlich nach Belastung eintreten. Ggf. kann die Einnahme eines entzündungshemmenden Medikamentes vor Belastung die Ausbildung eines Kniegelenksergusses mindern oder auch verhindern.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll


Praxisklinik Dr. Schneiderhan  |  am 2002-04-02 22:44:15


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 seröser kniegelenkserguss
können sie mir bitte sagen, nach welcher der folgenden verletzungen man einen serösen kniegelenkserguss bekommt? danke

von s. e.   |  am 2003-08-05 12:47:49

 Antwort: seröser kniegelenkserguss
Sehr geehrte Frau E.,
nach vielen Verletzungen reagiert das Kniegelenk mit vermehrter Gelenkflüssigkeitsbildung und damit mit einem seriösen Kniegelenkserguss. Nach einigen Tagen bis wenigen Wochen sollte sich diese Ergussbildung jedoch wieder von selbst resorbieren, d.h. auflösen. Ggf. kann auch eine Punktion, d.h. ein Absaugen der Flüssigkeit notwendig werden. Bei immer wiederkehrendem Kniegelenkserguss sollte (evt. mittels Kernspintomographie) nach der Ursache gesucht werden (z.B. Miniskusschaden).

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll


Dr. med. S. Böll  |  am 2003-08-21 12:14:34


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 Beugeeinschränkung am Knie
Vor zwei Monaten verdrehte ich mir beim Fußballspielen das Knie. Es wurde dick und ich konnte mein Bein nicht mehr beugen. Die Schwellung wurde zwei Mal punktiert und bei einer Kernspin-Untersuchung wurde ein Innenbandanriß festgestellt. Das Knie wurde ruhig gestellt. Nach vier Wochen wurde bei einer weiteren Kernspin-Untersuchung festgestellt, dass das Knie bis auf einen kleineren Erguß wieder in Ordnung wäre. Leider wurde trotz Krankengymnastik die Beugefähigkeit ( bei 60 Grad ) nicht besser und bei längerem Sitzen schwillt das Knie auch wieder an. Um die Ursache zu klären will man nun eine Kniespiegelung durchführen.

Ist dies der richtige Weg ? Was könnte die Ursache der Beugeeinschränkung sein ? Und welche Narkoseform wäre zu bevorzugen ?


von A. H.   |  am 2003-11-28 08:40:35

 Antwort: Beugeeinschränkung am Knie
Sehr geehrter Herr H.,

wenn im Rahmen einer kernspintomographischen Untersuchung keine Verletzungen gesehen werden und dennoch ständig Probleme auftreten, ist sicherlich eine Gelenkspiegelung sinnvoll. Bezüglich der Narkose kann sowohl eine kurze Vollnarkose als auch eine Rückenmarksnarkose angewendet werden. Ich würde das mit dem Narkosearzt besprechen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll



Dr. med. S. Böll  |  am 2003-12-01 15:07:13


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 Was tut man bei diesem MRT Befund?
(Zusammenfassung)
Reizknie mit genereller Synovialitis und Knieerguß sowie randreaktiv-entzüdlich veränderter Baker-Zyste mit stattgehabter Zystenperforation. Ursächlich möglicherweise Patellamaltrekking mit erst- bis zweitgradiger retropatellarer Chondropathie betont lateralseitig und entsprechend akzentuiertem patellarem Markraumödem/chronischer bone bruise als Ausdruck einer patellaren Hyperpression mit entsprechender Knorpel- oder Knochenalteration. Leichter hoffaitischer Reiz.

Meine Frage: Was kann man tun?
Ist eine OP notwendig?
Wenn ja,was muß getan werden?
Wie lange dauert die Rehabilitation?

von S.   |  am 2004-03-15 19:40:06

 Antwort: Was tut man bei diesem MRT Befund?
Sehr geehrte S.,
ich würde Ihnen eine Kniegelenkspiegelung (Arthroskopie) empfehlen, um die Ursache der von Ihnen geschilderten Reizzustände erkenn und gegebenenfalls direkt behandeln zu können. Im Allgemeinen dauert die Rehabilitation ca. 3 bis 4 Wochen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll


Dr. med. S. Böll  |  am 2004-03-25 19:08:38


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 Schwangerschaft und Argun 300
Guten Tag,

ich hatte vor 12 Jahren einen Verkehrsunfall. Bei diesem erlitt ich eine enorme Knieverletzung und mehrere Knochenbrüche. Da Knie wurde mehrmals operiert. Jedoch bildet sich regelmäßig Erguß im Knie. Um Punktionen zu vemeiden, nehme ich in dieser Zeit regelmäßig Argun 300, dass mir auch hilft. Nun plane ich eine Schwangerschaft und habe Angst, das Medikament während der Schwangerschaft zu nehmen. Gibt es Alternativmittel, die dem Ungeborenen nicht schaden, mir aber helfen? Wie groß sind die Risiken einer weiteren Einnahme? Im Jahre 2000 wurde eine Synowiorthese durchgeführt. Kann diese Behandlung heute noch Schäden beim Ungeborenen verursachen? Ich danke Ihnen von ganzem Herzen. Mit Grüßen, Lange

von L.   |  am 2004-05-06 17:23:28

 Antwort: Schwangerschaft und Argun 300
Sehr geehrte Frau L.,
bitte wenden Sie sich mit Ihrer Frage an einen Gynäkologen beziehungsweise an den verschreibenden Kollegen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll


Dr. med. S. Böll  |  am 2004-05-12 09:59:57


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