Kniescheibe. Knieschmerzen

schmerz verstehen. schmerz erkennen. schmerz behandeln.



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 Fragen und Antworten 

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 Knieschmerzen
Sehr geehrte Damen und Herren,
seit etwa fünf Tagen schmerzt mein linkes Knie beim Gehen. Der Vorfall selbst geschah während eines Volleyballspieles. Ich konnte daraufhin ohne weiteres weiterspielen, jedoch als ich zur Ruhe schmerzte das Knie wieder beim Gehen. Ein Anwinkeln ist ohne Schmerzen und ohne Probleme möglich. Der Schmerz lässt sich meinerseits eingrenzen auf entweder die Kniescheibe oder einen Teil des Menisken. Vom Gefühl her würde ich die Kniescheibe favorisieren. Nun zu meiner Fragen:
Gibt es Möglichkeiten Knorpelschäden alternativ zu behandeln bzw. den Knorpelaufbau anzuregen?
Gibt es Medikamente, die ohne grössere Nebenwirkungen, einen Knorpelaufbau erzielen?
Ist bei einem Einriss eines Teils der Menisken eine Operation unumgänglich?
Sind Ihnen alternative Behandlungsarten, die Kniescheibe und die Menisken betreffend, bekannt? Beispielsweise aus der fernöstlichen Medizin, o.a.?
Gibt es Übungen, Bewegungsabläufe oder Dehnvorgänge, welche das Knie in seinen täglichen Belastungen unterstützen?
Ist Chondropathiae patellae (mögliche Schreibfehler werden durchaus eingeräumt!) bei einem Erwachsenen gänzlich heilbar?

Herzlichen Dank im Voraus,
Andreas Kölbl (Alter: 21)

von A.   |  am 2001-10-03 11:11:21

 Antwort: Knieschmerzen
Sehr geehrter Herr K.,

vielen Dank für Ihr Anfrage. Kniegelenkschmerzen, die nach Sportausübung und ohne Unfallereignis auftreten, sind im Allgemeinen auf eine gewisse Überlastung des Kniegelenkes zurückzuführen. Es kann nicht davon ausgegangen werden, daß ein Schaden im Kniegelenk vorliegen muß ohne einem adäquaten Unfallereignis. Es ist gut möglich, daß die Beschwerden durch eine sogenannte Chondropathie Grad I, d.h. eine leichte Knorpelerweichung im Bereich hinter der Kniescheibe begünstigt werden. Diese sogenannte Chondropathia patellae ist im Allgemeinen durch Kräftigung der Oberschenkelmuskulatur - vor allem der innenseitigen Oberschenkelstreckmuskulatur - gut in den Griff zu bekommen. Ggf. werden zusätzlich sogenannte "Chondroprotektiva" wie z.B. Dona 200 S eingesetzt. Ein Meniskusschaden ist aufgrund Ihrer oben genannten Beschwerden eher unwahrscheinlich, könnte jedoch in den meisten Fällen nur mittels einer Arthroskopie, d.h. einer Gelenkspiegelung, wieder in Ordnung gebracht werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll  |  am 2001-10-29 10:43:40


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 Knieschmerzen
Sehr geehrte Damen u. Herren,
beim Spazierengehen habe ich manchmal Knieschmerzen. Ein stechender Schmerz oberhalb der Kniescheibe, der sich zur Knieinnenseite verteilt entsteht meistens beim schnellen Gehen Bergab. Ich treibe regelmäßig Sport ( Tennis, Fitness-Studio, wandern, joggen)
Könnte es sich um eine Überbelastung handeln?
mfg
Angelika Huber

von A. H.   |  am 2002-11-04 16:23:32

 Antwort: Knieschmerzen
Sehr geehrte Frau Hüber,

Schmerzen im Bereich der Kniescheibe hauptsächlich beim Bergabgehen sind nicht selten auf Unebenheiten bzw. Schäden im Knorpelbelag hinter der Kniescheibe zurückzuführen. Ich empfehle Ihnen die Vorstellung bei einem Orthopäden zwecks genauer körperlicher Untersuchung. Häufig ist durch gezieltes Muskeltraining eine Entlastung des sogenannten Kniescheibengleitlagers zu erreichen.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll  |  am 2002-11-12 21:23:30


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 Kniebeschwerden
Seit Jahren leide ich an Knieschmerzen(rechts und links), die immer schlimmer wurden(ich bin 29 Jahre und habe Normalgewicht). Im Oktober 2002 wurde eine Arthoskopie am rechten Knie durchgeführt und dabei eine Schleimbeutelfalte entfernt. Seit dem sind die Schmerzen in diesem Knie extrem geworden, kann mich nicht hinhocken, nicht hinknien, nicht rennen, wenn ich länger stehe kann ich danach nur schwer Knie bewegen, kälteempfindlich usw. Letzten Monat wurde dann ein MRT gemacht. Ergebnis: Veränderung im Hinterhorn des Innenminiskus im II. Stadium, retropartellare Knorpel deutlich verschmälert, fleckförmige Hyperintensität in der Partellasehne, atypisch lokalisierte Bakerzyste bzw. Ganglion(Durchmesser 20mm).
Othopäde hat mir daraufhin dona 200-S verschrieben. Nun denke ich aber, daß dieses nur für mein linkes unoperiertes Knie hilft und nicht für das mit den extremen Schmerzen, da dies erst nach der OP so schlimm geworden ist. Wie kann denn dieses Mittel helfen, bei diesem Befund?
Würde mich sehr freuen, wenn sie mir etwas darüber sagen könnten, da ich mich endlich wieder schmerzfrei und normel bewegen möchte(auch im Ruhestand stake Schmerzen).


von Y. E.   |  am 2003-05-07 17:52:42

 Antwort: Kniebeschwerden
Sehr geehrte Frau E.,

in vielen Fällen ist eine krankengymnastische Übungsbehandlung zur Kräftigung der Oberschenkelmuskulatur sinnvoll. Das von Ihnen geschilderte Problem erscheint mir jedoch eher komplex, sodass eine definitive Aussage ohne Untersuchung des Kniegelenkes sehr schwierig ist. Von einer erneuten Kniegelenkspiegelung würde ich Ihnen jedoch abraten, so lange nicht die konservativen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Auch eine Spritzenkur mit Hyaloronsäure oder eine sogenannte pulsierende Signaltherapie zur Kräftigung des Knorpelbelages käme eventuell in Betracht. Da Ihre Beschwerden wohl eher im vorderen Kniebereich, d. h. im Kniescheibenbereich zu lokalisieren sind, wäre eventuell auch das Tragen einer Kasseler Patellarsehnenbandage sinnvoll.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. R. Schneiderhan

Dr. med. R. Schneiderhan  |  am 2003-05-12 19:40:45


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 Schmerzen in unter der Kniescheibe
Bei mir traten die Schmerzen nach einer relativ langen Trainingspause ein, und zwar unter dem oberen Rand der Kniescheibe bis hin zu einem Status, wo ich 3-4 tage lang das Knie kaum beugen konnte (wobei kaum eine sichtbare Schwellung oder Rötung zu sehen war). Ein befreundeter Chirurg vermutete eine Schleimbeutelentzündung, die rasch abklingen sollte. Dies geschah auch, beim ersten leichten Training (Seilspringen) jedoch war sofort wieder ein Stechen zu spüren, obwohl beispielsweise Treppensteigen oder Radfahren keinerlei Probleme verursacht hatte. Eigenartig ist auch, dass am anderen Knie ebenfalls an dieser Stelle Probleme auftauchen. Jetzt bin ich am Grübeln, vorsichtig weitertrainieren (erstmal laufen) oder besser vorher mal abchecken lassen?

Bea. S. , 36 J.

von B. S.   |  am 2003-06-20 21:26:47

 Antwort: Schmerzen in unter der Kniescheibe
Sehr geehrte Frau Sch.,

die von Ihnen geschilderten Beschwerden sprechen eher für eine Überlastung der Kniegelenke, häufig kommt es zu Reizungen der sogenannten Quatrizepssehne, die am Oberrand der Kniescheibe ansetzt und die Kraftentwicklung vom Oberschenkel über die Kniescheibe an den Unterschenkel weitergibt. Lokale physikalische Therapiemaßnahmen (Elektrotherapie, Eis, Ultraschall, Salbenverbände) ggf. in Kombination mit entzündungshemmenden Medikamenten führen meistens zum Therapieerfolg.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll


Dr. med. S. Böll  |  am 2003-06-30 11:27:36


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 Brennen unterhalb Kniescheibe
Sehr geehrter Dr,
seit ca. 1 Jahr brennt unterhalb der Kniescheibe es spontan (wie Messerstich) nur wenn ich es berühre bzw. auf Knie lege; jetzt wird es etwas intensiver; jedoch keine anatomischen Veränderungen auch keine Schmerzen beim Gehen o.ä. Bewegungen

mfg

A. Stiegmann

von H.   |  am 2003-07-20 22:05:02

 Antwort: Brennen unterhalb Kniescheibe
Sehr geehrter Patient H.-J.,
bei Stürzen auf das Kniegelenk kann es häufig zu einer Nervenirritation kommen, die dann derartige länger anhaltende Beschwerden verursachen kann. Ich würde Ihnen die Untersuchung bei einem Neurologen empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll  |  am 2003-07-28 15:02:43


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 Knie
Bei mir wurde vom mittels orthopädischem Befund und Röntgenaufnahmen eine Chondropathiae patellae des rechten Knies festgestellt. Die Kniescheibe ist auf der Rückseite rauh, das Kniegelenk ist über der Kniescheibe angeschwollen. Ich trage eine Bandage "Genumed P3", die ich täglich trage. Ich kühle das Knie, reibe es mit Voltaren ein, mache TENS-Behandlung mit eigenem Gerät, walke weiterhin und baue kontinuierlich Gewicht ab.

Der Orthopäde schlug mir eine Spritzenbehandlung mit Suplasyn - sprich Hyaluronsäure - 5 x im Abstand von je einer Woche - vor, als erste Alternative zu einer Operation.

Welche Erfahrungen gibt es mit dieser Spritzenbehandlung - außer dass ich sie dem Geldbeutel des Arztes gut tut? Wie erfolgreich ist sie? Eine Operation ist halt eine Operation...

Ich bin 53 Jahre alt.

Ich bin auf Ihre Auskunft gespannt,

Freundliche Grüße
Inge Stoll

von I. S.   |  am 2004-01-15 08:31:20

 Antwort: Knie
Sehr geehrte Frau St.,

anhand der von Ihnen geschilderten Befunde ist durchaus die vorgeschlagene Spritzenbehandlung ein sinnvolles Therapieverfahren. Lediglich ein Meniskusschaden sollte vorher (z. B. mittels Kernspintomographie) ausgeschlossen werden. In diesen Fällen würde die Spritzenbehandlung keine Beschwerdelinderung versprechen. Sollte ein Meniskusschaden für Ihre Beschwerden verantwortlich sein, ist die arthroskopische Operation vorzuziehen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll


Dr. med. S. Böll  |  am 2004-01-23 15:12:37


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 schmerzen in / über der kniescheibe
Sehr geehrte Damen und Herren,

seit einiger Zeit habe ich Schmerzen direkt über der kniescheibe (auch ein stück unter der kniescheibe). Es sind keine schlimmen schermzen, aber es ist vergleichbar mit einem starken Muskelkater..
Die Schmerzen treten hauptsächlich beim "in die Hocke gehen" auf, sowie beim Treppen hoch und runter laufen. Ich habe bemerkt, dass ich über der kniescheibe (übrigens reichtes Knie) einen daumennagel großen
weichen Knuppel (rechts über der kniescheibe) habe, den man hin und her schieben kann. Am Anfang hat es beim drauf drücken nicht direkt geschmerzt, war aber wie gesagt ein gefühl als wenn man auf einer muskelkater stelle drauf drückt.
was ich seltsam finde, - wenn ich morgens aufsteh ist/ war es ganz schlimm. Da konnt ich nur mit müh und not in die badewanne steigen. Aber im laufe des Tages wurde es dann besser.
Jetzt meine Frage: Ich habe vor einigen wochen badminton gespielt. Aber die pobleme mit der kniescheibe, haben viel später angefangen (2 wochen später). kann es eine überlastung sein? also entzündung?
Eigentlich bin ich sportlich, ich reite jeden Tag und gehe 2 mal die woche ins fitnessstudio. bisher hatte ich noch nie beschwerden.
Über eine Antwort würde ich mich seher freuen.

von N.   |  am 2004-03-01 15:25:53

 Antwort: schmerzen in / über der kniescheibe
Sehr geehrte/r Patient/in,
in vielen Fällen liegen diesen Beschwerden Knorpelschäden im Bereich des Kniescheibengleitlagers zugrunde. Eine orthopädische Untersuchung des Kniegelenkes, Röntgenaufnahmen sowie gegebenenfalls kernspintomographische Aufnahmen können hier sicherlich diagnostisch weiterführen. In vielen Fällen ist dann gezielte krankengymnastische Übungsbehandlung sinnvoll.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll



Dr. med. S. Böll  |  am 2004-03-05 16:18:06


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 Schmerzen im Bereich des Fibula-Köpfchens
Sehr geehrte Damen und Herren!
Ich bin eine sehr sportbegeisterte junge Frau (26), speziell Kampfsport. Seit nun mehr 5 Monaten habe ich teilweise starke Schmerzen an der Aussenseite des linken Wadenbeines, unterhalb des Knies. Ich hatte bisher noch nie Probleme mit dem Knie gehabt. Es begann plötzlich nach dem üblichen Lauftraining (3x die Wo. 5-10 km). und wurde von da an jeden Tag schlimmer (P.S. ich hatte mir gerade neue Laufschuhe zugelegt!) Mittlerweile habe ich deshalb 2 Ärzte aufgesucht, mit unterschiedlichen Ergebnissen. Der 1. Arzt (Chirug) gab mir zuerst Ultraschall, Strom und danach eine Spritzenkur mit Supertendin (direkt ins Knie) als nach allem keine Besserung eintrat schickte er mich zum MRT. Der gestrige Befund lautet Knorpelerweichung.....
Der 2. Arzt (spezialisiert auf manuelle Therapie) sagte es wäre nur eine Entzündung der Sehnen und Muskelansätze am Fibula-Köpfchen. Er rat mir bis zu 4 Wochen keinen Sport zu treiben und viel zu kühlen, damit die Entzündung nachlässt. und er im Rahmen einer manuellen Therapie eine Lockerung der Blockaden ermöglichen könne. Es trat wiederrum keine Besserung ein, also wurde das Knie geröngt, ohne Befund, das Knie sei vollkommen in Ordnung. Ein erneuter Besuch steht noch aus.
Nun endlich zu meiner Frage. Der eine Arzt diagnostizierte nun eine Knorpelerweichung, was doch eigentlich schon eine ziemlich ernste Sache ist, jedoch habe ich im Bereich des Knies keine Schmerzen, sondern unterhalb des Knies. Ist dieses nur ein Austrahlen der Scmerzen???
Was raten sie mir in Hinsicht auf meine sportliche Betätigung? Weiter machen wie bisher, kürzer treten???? Sollte ich noch eine weiteren Arzt auf suchen, wenn ja welcher Fachrichtung? (Orthopapäde, Schmerztherapeut.....)

Ich weis, es wird Ihnen schwer fallen auf Grund einer Ferndiagnose diese Fragen zu beantworten, ich bin ihnen trotzdem über jeden Rat dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
C..Neumann

von C. N.   |  am 2004-03-13 21:09:54

 Antwort: Schmerzen im Bereich des Fibula-Köpfchens
Sehr geehrte Frau N.,
eventuell liegt Ihren Beschwerden eine Reizung des 5. Lendennervs zugrunde, der diesen Bereich versorgt. Ich würde Ihnen daher eine neurologische Untersuchung sowie gegebenenfalls eine Kernspintomographie der Lendenwirbelsäule empfehlen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll


Dr. med. S. Böll  |  am 2004-03-25 18:49:45


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 Kniebeschwerden
nach längeren anwickeln des knie's , habe ich einen brennenden Schmerz in meinem linken Kniegelenk . Mein Hausarzt verschrieb mir eine Salbe , daraufhin wurde der Schmerz stechender .


von W. S.   |  am 2004-04-07 21:29:03

 Antwort: Kniebeschwerden
Sehr geehrter Herr W.,

ich empfehle Ihnen die Vorstellung bei einem Orthopäden zu einer genauen Untersuchung beziehungsweise zur Durchführung von Röntgenaufnahmen.


Mit freundlichen Grüßen.

Dr. med. S.Böll


Dr. med. S. Böll  |  am 2004-04-16 15:47:33


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 Knieschmerzen
Sehr geehrter Dr. Böll,

Schön, dass es ihre Seite und dieses Angebot gibt!

Ich habe seit Anfang Dezember 03 - ohne erkennbaren Grund/ keine Sportverletzung o.ä. - Probleme mit meinem rechten Knie. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich auch noch problemlos im Schneidersitz sitzen. Es tat eigentlich immer nur rund um und unter der Kniescheibe weh.
Zuerst wurden zu weite Bänder und Wasser hinter der Kniescheibe diagnostiziert und mit Diclo-Phenag behandelt. Die Beschwerden besserten sich etwas, kamen und gingen - aber nie ganz. Um einen Meniskusschaden auszuschliessen wurde eine Arthographie vorgenommen, bei der ein Verdacht auf Läsion des Innenmeniskus diagnostiziert wurde.

Dann bekam ich noch mal Diclo-Phenag, einmal wurde das Knie punktiert (30ml Flüssigkeit wurde entnommen) und ich bekam eine Cortisonspritze.
Daraufhin ging es mir zwei Tage später fast richtig gut. Anschliessend war alles wieder wie gehabt.
Auch ist das Knie nun dauergeschwollen - mal mehr, mal weniger. Im Schneidersitz kann ich schon lange nicht mehr sitzen - auch nicht auf den Unterschenkeln.

Nun soll eine Gelenkspiegelung gemacht werden und im Krankenhaus wurde das auch als geeignete Massnahme angesehen. Eine weitere bildgebende Untersuchung wird nicht gemacht.

Nachdem ich im Anschluss an die Arthographie deutlich mehr Beschwerden hatte & habe als vorher, frage ich mich nun, ob dies wirklich die gelenkschonendste Vorgehensweise ist bzw. ob es nicht noch andere Möglichkeiten gibt, die man ausschöpfen kann bevor man einen operativen Eingriff vornimmt. Ausserdem würde ich gerne wissen, ob es - wenn OP unumgänglich - nicht sehr viel schonender für das Gelenk wäre, wenn man vorher Bildmaterial hätte, anhanddessen man operiert. Vielleicht ist meine Vorstellung ja auch falsch, aber ich vermute, dass mit einem Gerät im gesamten Knie nach ausgefransten Stellen etc. gesucht wird.

Was ich auch nicht verstanden habe, ist dass meine Ärztin von einem kleinen ambulanten Eingriff gesprochen hat, nach dem ich "möglicherweise ein paar Tage, max. 1 Woche" an Krücken laufen muss. Im Krankenhaus war die Rede von einem stationären Aufenthalt von mind. 2-3 Tagen, und 3 Wochen Arbeitsunfähigkeit...?

Desweiteren wüsste ich gerne, ob mir nicht vielleich auch - wie im Falle von Herrn Köbl - Krankengymnastik helfen würde. Meine Ärztin hat diesen Vorschlag meinerseits verneint. Hat das möglicherweise was mit der Gesundheitsreform zu tun?

Inzwischen habe ich ausserdem auch noch Probleme mit dem anderen Knie (-scheibe) und mitunter mit den Hüften. (Zur Info: ich bin 41 Jahre alt und sitze beruflich den ganzen Tag am PC)

Mit freundlichen Grüßen
S. Roderigo



von S. R.   |  am 2004-06-28 13:24:43

 Antwort: Knieschmerzen
Sehr geehrter Herr R.,
aufgrund der Vorgeschichte halte ich auch eine arthroskopische Abklärung (Kniegelenkspiegelung) für sinnvoll, da höchstwahrscheinlich ein Meniskusschaden vorliegt, der nur durch diesen Eingriff behoben werden kann.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll


Dr. med. S. Böll  |  am 2004-07-02 14:00:35


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 Schmerzen im Knie
Meine Mutter bekam im Mai einen neuen Schlitten in Ihr Knie, während der Genesung hatte sie keine Schmerzen. Seit 3 Wochen schmerzen beide Knie und sie hat andauerend Wasser im Knie. Selbst nach mehrmaligen Behandlungen beim Orthopäde kam das Wasser und die Schmerzen wieder.

von S.   |  am 2004-06-18 18:53:07

 Antwort: Schmerzen im Knie
Sehr geehrte/r Patient/in,
diesbezüglich kann Ihnen in erster Linie der Operateur weiterhelfen. Eventuell kann eine entzündungshemmende Injektion in das Kniegelenk sinnvoll sein.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll


Dr. med. S. Böll  |  am 2004-07-09 09:32:03


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