Osteoporose: Krankheitsverlauf. Patientenforum: Schmerz (Bandscheiben, Wirbelsäule)

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 Fragen und Antworten 

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 Kompressionsfraktur LWS/BSV th7/8
Sehr geehrter Herr Dr. Schneiderhan,

um mich kurz zu fassen: vor 18 Mon.Unfall mit KF LWK1 - noch immer Beschwerden bei längerem Sitzen, nach 30 Min. gehen usw. Laut Arzt hatte ich keine adäquate Behandlung.
Ist noch mit Besserung zu rechnen?
Desweiteren wurden meine Beschwerden nach dem Unfall in Höhe der BWS immer beschwichtigt mit : ausstrahlen von LWS-Fraktur. Nach 10 Mon. bestand ich auf eingehende Untersuchung.Ergebnis: BSV 7/8 Nun wird ein Zusammenhang von der Unfallvers. nicht anerkannt. wo könnte ich Hilfe finden, Gutachter ect.
Angeblich liegt OP-Indikation vor/ Zweitmeinung allerdings: Nicht operieren, da viel zu gefährlich.
Schmerzen vorn im Brustbereich und auch hinten.
Schmerzmittel mussten reduziert werden, da Grenzwerte der Leber bei Blutunt. festgestellt.
Ist eine OP zu riskant?

Entschuldigen Sie bitte, dass es mehrere Fragen geworden sind, aber eigentlich müsste ich aus persl. Gründen dringend arbeitsfähig sein, was leider nicht der Fall ist. Meine verzweiflung ist daher sehr groß.

Herzlichen Dank im voraus

von G.   |  am 2002-01-10 02:00:19

 Antwort: Kompressionsfraktur LWS/BSV th7/8
Sehr geehrte/r Frau/Herr Gast,

bevor ein Bandscheibenvorfall im Bereich der Brustwirbelsäule operativ behoben wird, würde ich die Ausschöpfung der kompletten Palette der konservativen Therapie empfehlen. Ein ursächlicher Zusammenhang zwischen dem Bruch des ersten Lendenwirbelkörpers sowie einem Bandscheibenvorfall zwischen dem siebten und achten Brustwirbel wird schwer nachzuweisen sein. Inwieweit die Beschwerden vom oben genannten Bandscheibenvorfall herrühren ist ebenfalls nicht sicher. Jeder Bandscheibenvorfall kann zwar, muß aber nicht für Beschwerden verantwortlich sein. Eine genaue Diagnostik zur Eruierung der Schmerzursache (z.B. Computertomographie, Kernspintomographie, auch der Lendenwirbelsäule) erscheint mir sinnvoll um eine adäquate Therapie (z.B. stationäre Reha) einleiten zu können.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll  |  am 2002-01-21 13:20:27


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