Künstliche Bandscheibe
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| Künstliche Bandscheibe 9 Jahre nach OP?
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Sehr geehrte Damen und Herren,
bei mir wurde 1996 ein mehrfach sequestrierter (insgesamt 3 frei Teile) in einer mikroskopischen offenen OP entfernt. Die Bandscheibe wurde dabei weitesgehend ausgeräumt und Teile des Wirbelbogens entfernt. Betroffen war L5/S1. Es wurde jedoch keine Versteifung vorgenommen.
Im Laufe der Jahre haben sich Lendenwirbelsäule und Sacrum gedoch so gegeneinander verschoben, dass sich ein "Hohlkreuz" gebildet hat und ein permantes leichtes "Brennen" vorhanden ist. Ein Puffer zwischen L5/S1ist praktisch nicht mehr vorhanden.
Würde in einem solchen Fall eine künstliche Bandscheibe Abhilfe schaffen oder wären andere Therapien sinnvoller?
Mit freundlichen Grüßen
Elke Damerow
von E. D. | am 2004-11-19 19:45:33
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| Antwort: Künstliche Bandscheibe 9 Jahre nach OP?
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Sehr geehrte Frau D.,
8 Jahre nach einer Operation ist es eher weniger sinnvoll, eine künstliche Bandscheibe einzusetzen. Dies müsste aber konkret mit Ihnen besprochen werden, da dieses so pauschal nicht beantwortet werden kann und von Fall zu Fall verschieden ist. Vielleicht setzen Sie sich noch einmal mit Ihrem behandelnden Arzt in Verbindung. Ihre Beschwerden sollten nach Möglichkeit, konservativ behandelt werden. Eventuell helfen gezielte Infiltrationen der so genannten kleinen Wirbelgelenke. Manchmal hilft sich der Körper über die Jahre selbst, indem eine Versteifung oder Teilversteifung erfolgt.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. A. Sigel
Dr.med. A. Sigl | am 2004-12-09 08:58:28
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