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Laserbehandlung der LWK4/5
Ich bin 29 Jahre alt und habe jetzt seit Oktober 2001 öfter (in Abständen) starke Rückenschmerzen in der LWS. Bei mir wurde am 10.05.02 folgender Befund festgestellt:
1. Osteochondrose mit subligamentärem flachem Bandscheibenvorfall in Höhe LWK 4/5.
2. Osteochondrose lumbosacral mit Bandscheibenprotrusion medial etwas rechts betont. Beginnende lumbosacrale Spondylarthrose.
3. Normal Morphologie im übrigen der LWS und des Spinalkanals. Nebenbefundlich retroflektierter Uterus.
Seit meinem 12. Lebensjahr habe ich Probleme mit meiner LWS in Höhe des LWK 4/5. Damals ist es mir das erste Mal "in den Rücken gefahren". In den Jahren danach habe ich in größeren Abständen Probleme mit der LWS gehabt (z.B. bei größeren Anstrengungen durch Sport, selbst nach dem normalen Putzen der Wohnung, etc.). Im Oktober 2001 waren die Schmerzen wieder unerträglich, sodaß ich zum Arzt ging. Bei Röntgenaufnahmen wurden Höhenunterschiede der LWK 4/5 festgestellt. Danach folgten Fango, Massage, Schlingentisch und Bewegungstherapie bis April dieses Jahres. Einen deutlichen Heilungserfolg konnte ich leider bis jetzt nicht feststellen.
Vor drei Wochen hatte ich wieder so starke Schmerzen, daß ich erneut (aber diesmal zu einer anderen) Ärztin ging. Es wurde eine Kernspintomographie der LWS mit oben angegebenen Ergebnis durchgeführt. Beim Neurologen wurden keine gravierenden Schäden der Muskeln und Nerven festgestellt.
Nun nehme ich seit drei Wochen Diclophlogont, Tetrazepam, Novamin und Tramabeta ein. Die Schmerzen werden wenig gelindert, doch habe ich immer noch massive Schmerzen beim Sitzen, Laufen und langem Stehen. Dazu kommen Schmerzen seitlich in den Beinen und das linke Becken ist auch von Schmerzen betroffen. Wenn ich länger als 15 Minuten sitze und aufstehen möchte, sind die Schmerzen so stark, daß ich nicht mehr gerade laufen sondern höchstenfalls auf allen Vieren kriechen kann. Ich bin wieder in physiotherapeutischer Behandlung, doch kann ich keinen Erfolg in Sachen Schmerzlinderung verspüren.
Über Ihre Internetseite habe ich von der Laserbehandlung gelesen. Nachdem ich nun schon 17 Jahre Probleme mit meiner LWS habe und früher sehr viel Sport gemacht habe, habe ich nun auf gut Deutsch die Schnauze voll und möchte endlich wieder so leben, daß ich alles machen kann (Sport, Tanzen, Radfahren, Inliner etc.). Selbst das Putzen der Wohnung ist für mich sehr schwierig und ich kann mich am nächsten Tag nicht mehr bewegen. Nervlich bin ich auch schon am Tiefpunkt, dazu kommt, daß ich seit Oktober 7 Kilogramm abgenommen habe. Vor allem möchte ich endlich ohne Schmerztabletten leben können.
Ich habe einen Fitnessvertrag und kann immer nur 2 Wochen trainieren (unter Aufsicht und mit Trainingsplan einer Physiotherapeutin), bevor die nächste "Attacke" meiner LWS kommt.
Ich bin es nun leid und möchte von Ihnen wissen, ob eine Laserbehandlung für mich in Frage kommt. Darüber hinaus möchte ich wissen, ob und wie ich dies bei meiner Krankenkasse beantragen kann.
Ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen wieder unbeschwert leben zu können.
Vielen Dank und viele Grüße
S.-G. M.

von S. M. | am 2002-05-19 18:03:21

Antwort: Laserbehandlung der LWK4/5
Sehr geehrte Frau M.,

ob eine Laserbehandlung bei Ihnen in Frage kommt, kann man letztlich nur mittels einer körperlichen Untersuchung beantworten. Lokalisierte Rückenschmerzen ohne Ausstrahlung in die Beine über das Kniegelenk hinaus sind auch häufig Ursache von Überlastungen oder Abnutzungen in den sogenannten kleinen Wirbelgelenken. Eine weitere Abklärung wäre sicherlich sinnvoll.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll



Dr. med. S. Böll | am 2002-05-27 14:12:26


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Kathetertechnik oder mikroskopische Operation bei LWK 4/5 S1
Hallo,
als ich 18 Jahre alt war, wurde das erste Mal ein Bandscheibenprolaps (siehe oben) festgestellt. Durch physikalische Therapie wurde es schließlich nach ca. 1/2 Jahr besser, bis ich 8 Jahre später mein 2. Kind bekommen habe. Danach habe ich ca. 4-5 Mal im Jahr einen Hexenschuss bekommen. Vor 6 Wochen aber wurde durch Kernspinthomographie ein Bandscheibenprolaps an der selben Stelle festgestellt. Die Schmerzen strahlen manchmal bis in den Fuß aus, oder in die Wade. Auch ein Brennen in den Hüften ist nach kurzem Laufen oder Stehen da. Beim Laufen hat man ein Gefühl, als ob man auf Watte geht.
Ich bekomme Cortisontabletten im Wechsel 2,5 und 5 mg, außerdem Voltaren. Außerdem soll jetzt eine Reha mit 12 Therapieeinheiten folgen.
Durchs Internet kam ich an die Information der Kathetertechnik. Der Arzt der dies auch selbst durchführen würde gab mir die Chance von 50 %, dass es danach besser werden würde. Von anderer Seite hörte ich jetzt von der mikroskopischen Operation. Jetzt fällt die Entscheidung schwer, da wahrscheinlich beide Eingriffe nicht von der Krankenkasse übernommen werden und die Heilung bei Kathetertechnik ja auch fraglich ist. Können Sie mir hierzu einen Tipp geben?

Mit freundlichen Grüßen
Claudia Bayerl

von C. B. | am 2002-06-27 16:19:25

Antwort: Kathetertechnik oder mikroskopische Operation bei LWK 4/5 S1
Sehr geehrte Frau B.,

Nachteile der mikrochirurgischen Operation sind die mögliche Narbengewebebildung nach durchgeführter Operation sowie auch ein gewisses Operationsrisiko. Beim epiduralen Wirbelsäulenkatheter ist das Operationsrisiko sehr gering. Narbenbildungen können nicht auftreten. Alle weiteren Operationsmöglichkeiten (auch die mikrochirurgische Operation) stehen bei evtl. Mißerfolg offen.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll | am 2002-07-15 00:54:21


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Abhängig vonTramabeta?
Ich nehme seit ca. 3 Jahren Tramabeta 50 als Dauermedikament! Nun bin ich etwas verunsichert über die verschiedenen Meinungen von Ärzten. Der eine sagt das ich dieses Medikament ruhig auf Dauer einnehmen kann,ein anderer schlägt die Hände über den Kopf,und sagt um Gottes willen das wäre viel zu gefährlich!
Im April diesem Jahre wurde ich an meiner HWS 5/6 Operiert (ein cache wurde mir eingesetzt),aber die schmerzen sind geblieben!
Andere medikamente Wie IBU tad 800,novamin,helfen aber auch nicht!
Was können Sie mir raten?

von W. O. | am 2003-11-08 12:47:31

Antwort: Abhängig vonTramabeta?
Sehr geehrter Herr O.,

ich empfehle Ihnen die Vorstellung in einer reinen Schmerzambulanz, gegebenenfalls können Kombinationspräparate oder auch ein Schmerzpflaster für Sie sinnvoller sein.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R Schneierhan

Dr. med. R. Schneiderhan | am 2003-11-20 14:53:30


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