Postdiscektomiesyndrom (PDS)

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Postdiscektomiesyndrom
09/01 erste BS-OP L5/S1, 06/02 zweite OP wegen starker Narbenbildung unter Einbeziehung der Nervenwurzel, in 01/03 Behandlung auf Facettensyndrom-Vereisung, Enddiagnose lautet nun auf PDS, da Beschwerden weiterhin bleiben.
Habe nun im Internet diesbezüglich eine Behandlungsmöglichkeit gefunden - eine sogenannte Foraminoplastik, mit Lasertechnik, da hier es zu keiner erneuten Narbenbildung kommen kann. Ist diese Behandlungstechnik Erfolg versprechend?

von S. E. | am 2003-01-24 20:31:44

Antwort: Postdiscektomiesyndrom
Sehr geehrte Frau St.,

der MRT-Befund vom September 2002 beschreibt Narbengewebe im Operationsbereich L5/S1 rechts, ohne dass hier von einem neuen Bandscheibenvorfall die Rede ist. Zusätzlich besteht eine beidseitige Bandscheibenvorwölbung (Protrusion L4/L5).
Erfreulicherweise erbrachte die Kältesondenbehandlung der kleinen Wirbelgelenke eine Besserung der Beschwerden.
Das bei Ihnen diagnostizierte Postdiskotomiesyndrom (Schmerzen als Folge einer Bandscheibenoperation) ist eine Erkrankung, welche oft gut auf eine epidurale Katheterbehandlung nach Prof. Racz anspricht. Eine Laserbehandlung ist beim Postdiskotomiesyndrom in der Regel weniger sinnvoll.
Bleiben diese minimal invasiven Eingriffe ohne Erfolg, müsste eventuell über eine Implantation einer Bandscheibenprothese oder über eine Versteifung L5/S1 nachgedacht werden. Zur weiteren Abklärung sollten Sie sich mit den MRT-Bildern bei einem Wirbelsäulenchirurgen (Orthopäde oder Neurochirurg) vorstellen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R.-O. Oeljeschläger
Facharzt für Neurochirurgie


Dr. med. R.-O. Oeljeschläger | am 2003-02-04 14:08:19


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