Lendenwirbelsäule. Bandscheibenvorfall

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Lendenwirbelsäule
Ich bin 34 Jahre alt, weiblich und weiß seit 1 Woche, daß ich einen breitbasigen flachen medianen Discusprolaps L5/S1 mit degenerativem Wasserverlust habe. Ich habe keine besonderen Schmerzen, bis auf einen gewissen Druck - oder als wenn ein Lichtschalter immer wieder kurz heller und dünkler "gedimmt" wird - im rechten LWS-Bereich. Allerdings hatte ich in den letzten zwei Jahren 3 x akute Schmerzattacken, wobei ich jeweils für 5 Tage eine Art "Hexenschuß" (also extreme Schmerzen mit Gehbeeinträchtigung) verspürte. Meine Frage: Kann ich in meinem Alter - ich nehme keinerlei Schmerzmittel - durch Physiotherapie den Bandscheibenvorfall mittels Muskelstärkung "zurückschieben" und den degenerativen Wasserverlust wieder rückgängig machen.
Weiters weiß ich seit 1 Jahr, daß ich eine Osteoporose habe, Femur BMD T-Score: -1,8, die Wirbelsäule L1-L4 ist ok, mit T-Score: 0,0. Meine zweite Frage: Wissen Sie, ob die Osteoporose dennoch irgendwie eine Wirkung für einen möglichen Bandscheibenvorfall haben könnte. Auch hinsichtlich der Osteoporose bin ich schmerzfrei. Der Befund war ein Zufallsbefund und meine Ärztin mutmaßt, daß die Osteoporose durch eine Hyperprolaktinämie verursacht wurde, die ebenfalls aufgrund eines Zufallsbefundes diagnostiziert wurde. Ich würde mich für die Beantwortung meiner Fragen sehr freuen und bedanke mich im voraus.

Mit freundlichen Grüßen

von S. B. | am 2003-08-29 12:58:01

Antwort: Lendenwirbelsäule
Sehr geehrte Frau B.-K.,

bezüglich der Knochendichtebestimmung würde ich mir keinerlei Sorgen machen, ich würde in ca. einem Jahr eine Kontrolluntersuchung empfehlen. Bis dahin würde ich auf kalzium- und Vitamin-D-reiche Ernährung achten. In Bezug auf den Bandscheibenvorfall sind muskelkräftigende Übungen zu empfehlen, um die Wirbelsäule zu stabilisieren. In vielen Fällen bildet sich ein derartiger Bandscheibenvorfall wieder komplett zurück.

Mit freundlichen Grüßen

DR. med. S. Böll



Dr. med. S. Böll | am 2003-09-15 13:56:43


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