Lendenwirbelschmerzen. Patientenforum: Schmerz (Bandscheiben, Wirbelsäule)

schmerz verstehen. schmerz erkennen. schmerz behandeln.



  wirbelsäule  

  behandlung  

  philosophie  

  information  

  über uns  

  rückenbuch  

  rückenbuch kostenlos downloaden  




















    patientenforum
    presseartikel
    studien
    das 1x1 der wirbelsäule
    vorträge
    patienteninformationen

Patientenforum

Hier finden Sie alle verfügbaren (Nach-)Fragen und Antworten zu dieser Frage.
Falls Ihnen eine Frage nicht weitgreifend oder detailliert genug beantwortet ist, können Sie eine weitere Frage stellen, indem Sie auf "FollowUp-Frage stellen" klicken.

 Fragen und Antworten 

Fragen sind mit einem gekennzeichnet, Antworten entsprechend mit einem

 Wie soll es nun weitergehen?
Hallo liebes Praxis-Team,
am 27.7.01 wurde eine Lumboischialgie rechts bei medianer Bandscheibenprotrusion LWK 5/SWK1 mit ziehen ins rechte Bein, aber kein Taubheitsgefühl festgestellt. Ich war 2 Wochen im Stufenbett, bekam KG,Phys. Therapie,Fango, Massagen und Medikamente (3x1 Katadolon, 1xTetrazepam). Nach dieser Zeit waren die Beschwerden besser. Nach weiteren 2 Wo. kam ich zur AHB, wo ich die gleichen Anwendungen bekam nur andere Medikamente (3x1 Diclofenac, 1x Tetrezep) nach 4 wöchigem Aufenthalt in der Reha waren meine Beschwerden stärker als am Anfang. Daraufhin machte ich eine Pause von 2 Wochen wobei die Schmerzen nicht besser wurden. Anfang Oktober machte ich noch eine ambulante Reha mit verstärkter Phys. Tehrapie, Bäder, Fango, Massage u. Kraftraum. Nach diesen 4 Wochen habe ich immernoch Schmerzen (Starker Druck im Lw -Bereich mit stechen als säße ein Nadelkissen im Kreuz, ziehen nach rechts bis zur Hüfte ins Bein hinunter. Ich kann weder lange sitzen, noch gehen oder stehen, ohne das ich meine ich breche in der Mitte auseinander. Was kann ich jetzt noch nach so langer Zeit tun? Ist eine OP jetzt fällig? Wo könnte ich eine OP machen lassen (Laser-OP)? Zahlt das meine Krankenkasse AOK-Hof ?
Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Vielen Dank für Ihr Bemühen im Vorraus,
mit freundl. Grüssen
Manuela Schweinshaupt

von M. S. g. 2.   |  am 2001-11-11 18:53:30

 Antwort: Wie soll es nun weitergehen?
Sehr geehrte Frau Sch.,

Ihre geschilderten Beschwerden weisen auf einen Bandscheibenvorfall im unteren Bereich der Lendenwirbelsäule hin. Vermutlich kommt es dadurch zur Reizung eines Beinnervens, die für Ihre Beschwerden verantwortlich ist. Bevor Sie sich einer Operation unterziehen, würde ich Ihnen zum einen die Durchführung einer Computertomographie empfehlen, zum anderen die Durchführung einer sogenannten Wurzelblockade des betreffenden Nerven, d.h. eine gezielte Injektion mit einem lokalen Betäubungsmittel sowie einem entzündungshemmenden Medikament zur Abschwellung des Nervens. Oft ist daraufhin eine deutliche Beschwerdeerleichterung zu verspüren. Ggf. kann man dieses Vorgehen auch in regelmäßigen Abständen wiederholen. Sollte dies nicht zu Besserung führen, wäre auch ggf. die Durchführung der Wirbelsäulenkathetertechnik zu empfehlen. Auch eine Laser-Behandlung der Bandscheibe kommt theoretisch in Frage. Diese beiden Behandlungsmethode müssen bei den Krankenkassen beantragt werden und werden in Einzelfallentscheidungen übernommen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll


Dr. med. S. Böll  |  am 2001-11-26 17:31:33


  FollowUp-Frage stellen  


 Nach Bandscheiben-OP immer noch starke Schmerzen
Hallo!
Ich wurde am 30.01.03 an der Bandscheibe operiert, und zwar im Segment LWK5/SWK1. Direkt nach dieser OP hatte ich immer noch massivste Schmerzen, wie bereits vor der OP, Schmerzen im Bereich der rechten Gesäßhälfte mit Ausstrahlung ins re. Bein bis zum Fuß mit Sesibilitationseinschränkungen zum linken Bein. Diese Schmerzen bestehen, ob ich liege, sitze oder stehe. Während des Laufens kommt es dann noch dazu, dass ich zwischendurch das Gefühl habe, als würde ich in ein "Loch" treten. Der dadurch verursachte Stoß ist unheimlich schmerzhaft. Da diese Beschwerden auch nicht nach der OP abgenommen haben, wurden Kontrolluntesuchungen unternommen und sofort ein Frührezidiv festgestellt, worauf ich dann direkt wieder am 06.02.2003 operiert worden bin. Aber auch nach dieser OP nahmen die Beschwerden nicht ab, zwischenzeitlich befand ich mich nach der 2. OP sieben Wochen lang in einer Reha, u.a. auch weil sich nach der 1. OP eine Blasenentleerungsstörung eingestellt hat, die sich zur Zeit nur mit Katheterisieren behandeln lässt. Zur Zeit befinde ich mich wegen den starken Schmerzen in der Schmerzambulanz und nehme daher zur Zeit Durogesic Pflaster, die aber leider nicht die Schmerzen ganz bekämpfen können. Jetzt wurde mir mitgeteilt, dass untersucht werden sollte, ob man nicht eine Wurzelblockade oder eine Neurolyse bei den deutlichen Restbeschwerden durchführen sollte.

Was ist damit denn jetzt wieder gemeint, ich muss dabei sagen, dass ich gerade 24 bin und nicht mehr weiß, was ich überhaupt machen soll. Die ganze Prozedur zieht sich bereits über 8 Monate hin.

Ich hoffe, dass ich von Euch eine baldige Nachricht erhalte.

von M. K.   |  am 2003-08-09 18:05:48

 Antwort: Nach Bandscheiben-OP immer noch starke Schmerzen
Sehr geehrte Frau K.,
ich würde Ihnen zur Durchführung einer aktuellen kernspintomographischen Untersuchung raten, hier kann relativ sicher festgestellt werden, ob und wenn ja, was auf bestimmte Nerven im Wirbelkanal drückt. Eine sinnvolle Behandlung kann sich somit meistens anschließen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. med. S. Böll


Dr. med. S. Böll  |  am 2003-08-21 12:54:04


  FollowUp-Frage stellen  





  zurück zur Fragenübersicht  

  Hilfe  



Schritt 3:
Hier finden Sie alle verfügbaren (Nach-)Fragen und Antworten zu dieser Frage.
Falls Ihnen eine Frage nicht weitgreifend oder detailliert genug beantwortet ist, können Sie eine weitere Frage stellen, indem Sie auf "FollowUp-Frage stellen" klicken.


  zurück zu Schritt 2