Patientenforum. Rückenschmerzen, Beschwerden. Therapie bei ligamentär-muskulärer Insuffizienz?

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 Fragen und Antworten 

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 Lendenwirbelsäule "verschoben"
Guten Tag, ich bin weiblich 52 Jahre alt und habe seit ca.1 1/2 Jahren permanent Schmerzen im
rechten Lendenwirbelbereich. Ein Orthopäde stellte fest, daß die rechte Lendenwirbelsäule
verschoben sei. Daraufhin bekam ich Einlagen verordnet, wobei die rechte Einlage um 0,5 cm
erhöht wurde. Die Schmerzen wurden aber nicht besser, auf eigene Kosten gehe ich seit
2 Jahren 1x wöchentlich zum massieren und seit 2 Monaten zur Krankengymnastik, aber
ein Erfolg ist nicht zu spüren. Gibt es Möglichkeiten diesen Schmerz zu behandeln oder muß
ich "damit leben"? Für ihre Antwort besten Dank, mit freundlichen Grüßen Bianca Kindl

von K. B.   |  am 2002-04-12 17:12:29

 Antwort: Lendenwirbelsäule "verschoben"
Sehr geehrte Frau K.,

Schmerzen im Bereich der Lendenwirbel rechts sind nicht selten Folge einer Fehlbelastung, einer Abnutzung oder einer Entzündung der sogenannten kleinen Wirbelgelenke. Mittels körperlicher Untersuchung in Verbindung einer Röntgenaufnahme kann in vielen Fälle die Diagnose gesichert werden. Eine lokale Spritzenbehandlung (ggf. unter Röntgenkontrolle) an die betroffenen Gelenk kann ggf. zu einer längeren Beschwerdefreiheit führen. Auch die sogenannte Hitzesondenbehandlung, käme bei einer hartnäckigen Arthrose der kleinen Wirbelgelenke ggf. in Betracht.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll  |  am 2002-05-04 22:46:58


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 Espondilolistesis
Ich leide unter eine leichte espondilolistesis der Wirbel L5 auf S1. Mir wurde dringend eine Operation empfohlen, ich dagegen bin grundsätzlich gegen eine solche operation. Vielleicht können Sie mir Ihrer Meinung sagen. Die Schmerzen kann ich noch ertragen aber manchmal ist wie ein Brennen das mir durch das linke Bein bis zur Zehespitze läuft. Sin das Syntome dieser espondilolistesis.

von J. A.   |  am 2003-07-26 16:11:56

 Antwort: Espondilolistesis
Sehr geehrter Herr A.,
wenn das Wirbelgleiten so ausgeprägt ist, dass ein Nerv abgeklemmt wird, können durchaus Beschwerden bis in die Zehen auftreten. Im Allgemeinen sollte ein Wirbelgleiten aber primär durch Stabilisierung der Wirbelsäule mittels Kräftigung der Rumpfmuskulatur behandelt werden. Ein operatives Eingreifen sollte nur in Ausnahmefällen stattfinden.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. med. R. Schneiderhan

Dr. med. R. Schneiderhan  |  am 2003-08-05 11:14:55


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