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Patientenforum
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| L4/5 Vorwölbung oder schon Knorpelriss | Ich bin gerade 22 Jahre alt, habe immer Sport getrieben, diesen aber nicht übermäßig. Durch meine berufliche Tätigkeit sitze ich sehr viel im Auto. Im letzten Oktober hatte ich an einem Wochenende einen Bandscheiben vorfall. Der Schmerz zog in die rechte Seite bis in den Fuß. Durch Schmerzmittel wurde dies an dem Wochenende behandelt, da ich vorher nie Rückenbeschwerden hatte, hat man sicherlich nicht gleich mit einem Vorfall gerechnet. Nachdem ich dann bei einer Orthopädin war und ein MRT gemacht wurde, gingen die Meinmungen der Ärtze auseinander. Einer meinte es sei "lediglich" eine Vorwölbung und ein anderer meinte, es sei ein Riß im Knorpelgewebe, so daß die gallertartige Flüssigkeit bereits austritt und gegen den Nerv drückt. Nun 6 Monate später habe ich immer noch starke Schmerzen und noch keine eindeutige Diagnose (außer, daß der Spinaltrakt vom physischen Bau her sehr eng -ca.1cm- ist).
Wie sollte ich nun weiterverfahren. Ist es möglich, daß ich ohne vorherige Probleme einen Bandscheiben vorfall hatte, der lebenslange Beschwerden mit sich bringt und welche Therapie wäre in diesem recht jungen Alter ratsam? Ist es empfehlenswert trotz Schmerzen eine Rückenschule bzw. Fitneßtraining zur Muskulaturstärkung zu machen?
Können Sie mir im Raum Thüringen einen qualifizierten Arzt empfehlen?
Vielen Dank!
von K. | am 2002-04-06 20:03:45
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Antwort: L4/5 Vorwölbung oder schon Knorpelriss |
| Sehr geehrte/r Frau/Herr K.H.,
ein Bandscheibenvorfall ist auch im Alter von 22 Jahren möglich. Im Allgemeinen ist eine konservative Behandlung mit Krankengymnastik zur Muskelkräftigung, medikamentöser Therapie zur lokalen Abschwellung oft ausreichend. Sollte sich im Laufe einiger Monate keine Besserung einstellen, kann auch die epidurale Wirbelsäulenkathetertechnik nach Prof. Racz eine sinnvolle Behandlungsmaßnahmen darstellen um das vorgefallene Bandscheibengewebe zum schrumpfen zu veranlassen und damit die gereitzen Nervenwurzeln zu entlasten. Über Arztadressen im Raum Thüringen verfügen wir leider nicht. Ich empfehle Ihnen sich an Ihre Landesärztekammer zu wenden.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2002-04-19 11:27:09
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LWK 4/5 Knochenmarködem | Habe seit 93 OP Bandscheibe 4/5,habe jetzt
ein Knochenmarködem woher kommt das und
was ist? Und habe Ostedrondrose noch dazu
bekommen.Biite um Antwort.
von P. G. | am 2003-09-03 14:29:09
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Antwort: LWK 4/5 Knochenmarködem |
| Sehr geehrte Frau G.,
nach einer Bandscheibenoperation verliert die Bandscheibe häufig an Flüssigkeit, d. h. an Dämpfungseigenschaften, so dass ein gewisser Teil der axialen Belastung von den angrenzenden Wirbelkörpern aufgefangen werden muss. Dies führt zu einer gewissen Flüssigkeitseinlagerung in diese Wirbelkörper, die in der kernspintomographischen Untersuchung als Ödem zu sehen sind. Typischerweise bezeichnet man dieses Phänomen als Osteochondrose.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2003-09-15 14:28:04
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