Patientenforum
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| LW 4/5
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Hallo und guten Tag,
seit einem Sturz vor 5 Jahren leide ich unter starken Rückenschmerzen, die damals als Vorwölbung einer Bandscheibe diagnostiziert wurden. Trotz langer Behandlungzeit (Krankengymnastik, Bewegungstherapie, Massage und Ifussionen) blieb ein dauernder Schmerz und eine erhebliche Einschränkung der Belastung und Bewegung. Aus Angst vor den möglichen Folgen habe ich eine Operation stets abgelehnt. Ist die Wirbelsäulen-Katheder-Therapie wirklich eine Alternative? Gibt es andere Möglichkeiten die Einschränkungen und Schmerzen zu lindern?
von S. M. | am 2002-02-19 16:40:08
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Sehr geehrter Herr M.,
ob der Wirbelsäulenkatheter eine sinnvolle Behandlungsmaßnahmen darstellt, hängt in erster Linie von der jetzigen Ursache Ihrer Beschwerden ab. Aus einer Bandscheibenvorwölbung kann sich im Laufe der Jahre ein Bandscheibenvorfall entwickeln. Es können jedoch auch andere Ursachen für Ihre Be-schwerden verantwortlich sein. Ich würde Ihnen empfehlen sich an einen Orthopäden Ihres Vertrauens zu wenden, zur Weiterführung der Diagnostik.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. S. Böll
Praxisklinik Dr. Schneiderhan | am 2002-03-08 15:10:17
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| Bandscheibenvorfall Grund für Schmerzen im re. Bein
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Hallo,
wegen einem Schmerz im re Oberschenkel links oberhalb des Knies und Schmerz im re. Unterschenkel im äußeren Wadenmuskel habe ich den Hausarzt aufgesucht. Ein CT der LWS ergab:
re. kaudalsequestierter Vorfall L4/5 rechts mit Wurzelkompression L5, Fußheberschwäche rechts.
Die Schmerzen werden seit den 15.4. immer stärker. Mein Hausarzt hat mir folgende Schmerzteraoie verordnet:
Novalgin Tabletten: 1-1-1-1
Diclofenac 50 Tabl : 1-1-1-
Tramal long 100 : zur Nacht 1
Dolovisano Tablette : 1-0-1-2
Wegen meiner Schilddrüse, des Bluthochdrucks und KHK weitere Tabletten:
Thyronajod 100: 1-0-0
Cibadrex : 1-0-1/2
Norvasc 5mg : 1-0-1
Pravasin 40 : 0-0-1/2
11/2000 wurde eine Tumornephrektomie rechts pT1,N0, M0, G2, durchgeführt;
habe eine chroniosche Nierensuffizienz im Stadium der kompensierten Retention, Krea 1,8 und 1,5 mg/dl nach dem letzten Klinikaufenthalt;
habe latenter Diabetes Typ 2,
hatte Thrombose corpus cavernosum 07/2001.
Trotz der Schmerzmittel habe ich in der Nacht so ab 02.00 Uhr 04.00 Uhr aufkommende und in den Morgen hinein zunehmend fast unerträgliche Schmerzen im re. Bein
re. Oberschenkel, re. Unterschenkel in den Knöchel und den Fußrist) und bei längerer Ruhe.
Ich werde schon seit 25 Jahren wegen Rückenbeschwerden HWS, BWS nach Unfall und an der LWS behandelt, d.h. ich kam bisher mit Einschmieren und Rückengymnastik/-massage zurecht.
Da ich jetzt keine ausgesprochen starke Schmerzen im Rücken verspüre, aber die Beinschmerzen, die ich noch nie hatte, unwerträglich stark werden und erst im Laufe des Vormittags nach der Einnahme der ersten Medikamentenserie erst ca. am Mittag erst minimal werden, drängt sich mir die Frage auf, ob die Beinschmerzen tatsächlich mit den Bandscheiben in Verbindung zu bringen ist.
Durch die TURP und der folgenden Herzuntersuchung war ich 15 Tg. im Krankenhaus. Am 26.3. wurde bei mir eine Coronarangiographie (Herzkatheter) durch die
Ader von der re. Leiste aus durchgeführt, die zunächst durch kräftiges Abdrücken der Ader mit den Daumen abgeschlossen wurde. An der nun noch schmerzhaften und knorpelig anfühlenden Einstichstelle habe ich noch Schmerzen.
Ich habe Sorge ob meine Niere die hohe Dosis Schmerzmittel lange mitmacht. Habe deshalb bei meiner Krankenkasse auch die Genehmigung einer begleitenden Akupunktur, die die Hausärztin durchführen will, beantragt.
Vor der TURP hatte ich im März wegen einer Halsentzündung Podomex 100 und nach der TURP vom 6.3. bis 25.3.Ciprofloxacin 250mg eingenommen.
Der von mir miteingebundene Neurochirurg schreibt: ie Op-Indikation ist angesichts der geringgradigen Nourologie, die zu kontrollieren ist, noch als relativ zu sehen. Zur DD halte ich eine Sonographie für angebracht.
Mein Hausarzt meint jedoch, dass die Schmerzen im Bein eindeutig von der Bandscheibe kämen, hat jedoch die Sonographie nicht erwogen.
Ich bin arg verunsichert und wieder in Angst vor der Nacht, wo die Schmerzen trotz der Tramal long 100mg und der nach Mitternacht noch eingenommenen Novalgin und Dolovisano zum Morgen hin unerträglich werden und erst nach Bewegung und einem heißen Bad minimaler werden. Ich bitte dringlichst um Ihren Rat!
Danke
von H. J. J. | am 2002-05-01 21:55:58
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| Antwort: Bandscheibenvorfall Grund für Schmerzen im re. Bein
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Sehr geehrte(r) Frau/Herr J.,
die von Ihnen geschilderten Beschwerden sind typisch für einen Bandscheibenvorfall, der die Nervenwurzel L5 komprimiert. Sollte eine physikalische Therapie bzw. krankengymnastische Übungsbehandlung in Verbindung mit einer medikamentösen Therapie keine Besserung erbringen, käme je nach Art des Bandscheibenvorfalles ev. eine sogenannte Mikrolaserbehandlung oder auch ein epiduraler Wirbelsäulenkatheter nach Prof. Racz ggf. in Betracht. Diese Behandlungsmethode haben beide das Ziel, den Bandscheibenvorfall zu verkleinern und damit die betroffene Nervenwurzel zu entlasten.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2002-05-22 08:49:39
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| bandscheibenvorfall ?!
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Guten Tag !!
Ich bin 25 Jahre alt und kämpfe schon seit meinem 16 ten Lebensjahr mit Rückproblemen. Viele Jahre war der Rücken OK, aber im November 2003 bekam ich wieder einen Hexenschuß und mein Arzt gab mir Spritzen. Vor ca. 4 Wochen ging es wieder los und diesmal halfen die "normalen" Spritzen nicht mehr und ich mußte eine Spritze ins Rückenmark bekommen. Die hat sehr gut geholfen, aber ganz weg ging es nicht. Nun war ich heute wieder beim Arzt und der stellte diesmal fest ( anhand von Bewegungen und der Schmerzen die ich beim Husten und Niesen habe ) das ich einen Bandscheibenvorfall habe und ich jetzt eine CT machen muß und zu einem Neurologen soll, der mir ( so hat es der Arzt erklärt) einen Stab in den Oberschenkel unter die Haut schiebt und dadurch Strömungen mist !
Nun meine Frage, da ich jetzt etwas verwirrt bin: Ist das der übliche Weg ?? Ist das was der Neurologe machen soll eine Sonographie ??
Wie verhalte ich mich jetzt ?? Es wäre sehr lieb, wenn sie mir mit einer Antwort helfen konnen, damit ich den richtigen Weg einschlagen kann !!
Vielen Dank im Vorraus und einen schönen Tag noch A.Voss
von A. V. | am 2004-03-22 11:08:22
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| Antwort: bandscheibenvorfall ?!
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Sehr geehrte Frau V.,
eine Computertomographie beziehungsweise eine neurologische Untersuchung ist sicherlich sinnvoll. Es würde dort sicher kein Stab in den Oberschenkel unter die Haut geschoben werden.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2004-03-30 19:07:08
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