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LWS-Syndrom. Blockierungen
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| LWS-Syndrom | Meine lezte Bandscheibe unten ist völlig zerstört, im Zwischenraum der Wirbel sind Gaseinlagerungen. Die neurologischen Ausfälle sind nach Meinung des Neurochirurgen nicht gravierend genug um eine OP zu rechtfertigen.Mit einem dumpfen Schmerz lebe ich seit Jahren. Stechende Schmerzen treten bei Unterkühlung, Überanstrengung oder auch bei einer unkonrolltieren Bewegung auf. Therapie seither: Spritzen, Zäpfchen Schmerztabletten. Was kann ich tun?
am 2002-11-12 02:13:15
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Antwort: LWS-Syndrom |
| Sehr geehrter Herr H.,
lokale Schmerzen im unteren LWS-Bereich sind nicht immer durch die degenerativ veränderte Bandscheibe bedingt, auch Veränderungen bzw. Arthrosen der sog. kleinen Wirbelgelenke L5/S1 führen häufig zu den von Ihnen geschilderten Beschwerden. Hierbei haben sich gezielte Injektionen unter Röntgen- oder CT-Kontrolle zur Diagnosesicherung, auch evtl. zur längerfristigen Therapie gut bewährt. Auch eine Hitzesondenbehandlung zur Verödung der Schmerznerven könnte langfristig sinnvoll sein. Eine kernspintomographische Untersuchung kann in aller Regel Aufschlüsse über die Bandscheibe als mögliche Beschwerdeursache geben.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2002-11-26 22:12:14
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Ständige Blockierungen | Ich bin 41 Jahre alt. Vor vier Jahren hatte ich immer mal wieder leichte Rückenschmerzen und suchte einen Orthopäden auf. Er sagte, dass er mich einrenken müsse, wobei er mich "ausrenkte" und mir 2 Spritzen gab. Am nächsten Tag konnte ich mich überhaupt nicht mehr bewegen.Leider war der Arzt am nächsten Tag im Urlaub. Ich besuchte verschiedene Ärzte, die mir jedoch nur Spritzen gaben. Nach dreieinhalb Wochen wurde ich endlich eingerenkt und war sofort schmerzfrei, was allerdings nicht lange anhielt, weil sich immer wieder Wirbelblockaden (LWS/Ileosacralgelenke) einstellen.Trotz Rückentraining geht das jetzt seit 4 Jahren so und ich bin seitdem nicht mehr schmerzfrei. Seit 3 Wochen bekomme ich 2 x in der Woche 8-10 Spritzen Licain rechts und links der Wirbelsäule, Krankengymnastik, Elektrotherapie, nehme Bextra 20 g und Dolovisano M. Ein Kernspintomogramm ergab eine leichte Bandscheibenvorwölbung. Jetzt wird eine Laseroperation in Betracht gezogen. Würde eine Operation Wirbelblockaden nachhaltig vermeiden können? Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir einen Rat geben könnten, ob diese oder evtl. eine andere Methode sinnvoll wäre. Vielen Dank
B.L.
von B. L. | am 2003-07-05 15:29:11
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Antwort: Ständige Blockierungen |
| Sehr geehrte Frau L.,
anhand der von Ihnen geschilderten Beschwerden sowie des kernspintomographischen Befundes ist eher die Schmerzursache in den sogenannten kleinen Wirbelgelenken zu vermuten. Um dies auszuschließen oder zu bestätigen käme eine Röntgen- oder CT-gestützte Infiltrationstherapie an bzw. in diese Gelenke in Frage. Sollte sich dadurch zumindest vorübergehend eine Erleichterung einstellen, käme ev. die Hitzesondenbehandlung (nähere Informationen auf unserer homepage) in Betracht.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2003-07-16 10:23:53
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