Medialer Massenvorfall. Bandscheibensequester

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Medialer Massenvorfall bei LW5/SW5 mit Verlegung Spinalkanals
Ich (32 Jahre, weiblich) leide seit 6 Monaten unter Rückenschmerzen bzw. Gesässschmerzen. Anfangs linksseitig mit Ausstrahlung ins linke Bein bzw. Fuss; der kleine Zeh am linken Fuss weist kleine Taubheitsgefühle aus. Mittlerweile strahlt der Schmerz ins rechte Gesäss aus.
Vor 3 Wochen wurde ich per MR untersucht mit folgendem Befund:
Flache Lordose der Lendenwirbels. in den sagittalen Schichten. Keine Gefügestörung. Sequestriertes Bandscheibenmaterial ist intraspinal bei LW5/SW1 nachweisbar, welches den Thekalsack erheblich imprimiert. Höhenminderung des Bandscheibenraumes LW5/SW1 mit geringen Zeichen einer Osteochondrose. Minimale Signalminderung der Bandscheibe LW3/4 und LW4/5.
In den tranversalen Schichten Darstellung der Segmente LW3 bis SW1. Minimale mediale Bandscheibenvorwölbung bei LW3/4. Unauffälliges Segment LW4/5. Erhebliche Vorwölbung von Bandscheibenmaterial medial bei LW5/SW1 mit Verlegung des Spinalkanals um ca. 70 bis 80%.
Zur Zeit befinde ich mich in physiotherapeutischer Behandlung (KG). Starke Schmerzen sind weiterhin vorhanden.
Welche Behandlungsmöglichkeiten können Sie mir empfehlen?



von K. R. | am 2002-12-17 15:04:08

Antwort: Medialer Massenvorfall bei LW5/SW5 mit Verlegung Spinalkanals
Sehr geehrte Frau R.,

unter Berücksichtigung der von Ihnen geschilderten Beschwerden in Verbindung mit dem kernspintomografischen Befund ist wohl zur mikrochirurgischen Entfernung des Bandscheibensequesters zu raten.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll | am 2003-01-01 17:06:35


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