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Metallentfernung
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| Metallentfernung aus OP 1988 ? | Respondylodese mit transpedikulärer Fixation LWS in 1988 - Jetzt geplant eine Metallentfernung
Nach Myelographie und CT-Myelographie in 2002 Befund: transpedikulären Schrauben teilweise innerhalb desWurzelrecussus gelegen.
Frage: Ist eine Metallentfernung sinnvoll? Oder ist
das Risiko der OP zu groß.
Weiterhin besteht aufgrund der Spondylodese L2-S1 eine erhebliche Osteochondrose TH9-L2 mit deutlichter Höhenminderung der Bandscheibe und Dehydrierung. Aktivierte Osteochondrose bei
BWK 12/L1 Bandscheibenprotusionen. Relative spinale Enge bei TH12/L1 und L1/L2 durch eine mediale Bandscheibenprotrusion und eine Hyertrophie der Facettengelenke.
Werde derzeit mit Transtec, Temgesic und Neurontin behandelt. Trage Stützmieder zeitweise und werde regelmäßig 14-tägig mit Akkupunktur behandelt, selbstverständlich ist Krankengymnastik auch mit bei der Behandlung.
Zu der Osteochondrose wird eine erneute OP von L2-TH8 mit "Flatchband" - hoffe das dieser Begriff
korrekt ist - stillgelegt. Muss dazu sagen, dass ich keine neurologischen Ausfälle bisher habe,
lediglich ausstrahelnde Schmerzen ins rechte Bein und hin und wieder auch ins linke.Dies hat
in den letzten Jahren zugenommen.
Frage: Ist diese weitere OP -wie beschrieben- sinnvoll? Erreicht man hierbei eine erhebliche Beschwerdefreiheit. OP soll von der Seite durchgeführt werden. Für Ihre Info bedanke ich mich und hoffe, dass diese meine Entscheidung
für eine OP oder gegen eine OP erleichtert.
von E. P. | am 2004-10-16 17:20:20
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Antwort: Metallentfernung aus OP 1988 ? |
| Sehr geehrte Frau P.,
die Metallentfernung erscheint aufgrund des Bildbefundes durchaus sinnvoll zu sein, wenn diese Beschwerden auslösen. Beispielsweise könnte durch eine Irritation der Wurzeln im Rezessus für ausstrahlende Schmerzen verantwortlich sein. Falls der Eingriff zweizeitig geplant ist, kann eventuell nach der Metallentfernung zunächst abgewartet werden, ob sich dann die Beschwerden insgesamt bessern. Mittels der von Ihnen beschriebenen konservativen Therapie ist dies durchaus möglich. Ggf. kann dann immer noch ein Zweiteingriff erfolgen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. R. Schneiderhan
Dr. med. R. Schneiderhan | am 2004-10-26 10:59:30
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