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Mikrolaser-Behandlung
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| Wäre eine Mikrolaser-Behandlung die richtige Theraphie für mich? | Guten Tag, seit April vergangenen Jahres leide ich massiv an Rückenbeschwerden. Ich hatte im genannten Monat erstmalig eine akute Lumbalgie. Diese Lumbalgien wiederholten sich noch 5mal, so daß ich im August meine Tätigkeit im Altenheim aufgab. Ich hattte bei diesen Anfällen unerträgliche Schmerzen mit totalen Blockaden. Nach der dritten Lumbalgie kam ich stationär. Der Befund der MRT: 1.Osteochondrosis intervertebralis und Spondylosis deformans im LSÜ. Primär normal weiter, sekundär nicht stenosierter Spinalkanal. Mäßiggradige Facettarthrosen, jedoch keine konsekutive Neuroforamenstenosierung. Keine Zei chen der fettigen Markraumdegeneration, kein Hinweis auf eine floride oder chronische Spondylodiszitis. Keine Gefügestörung.2.Deutliche Degernation der Bandscheibe L5/S1 und Höhenminderung. Im Segment L1/2 flache zirkuläre Bandscheibenprotrusion, die den Thekalsack leicht imprimiert. Die Segementwurzeln werden nicht erreicht. Kein NPP, keine weitere Protrusio.3. Unauffälliger Conus-Cauda-Übergang und regelrechte Abgrenzung der Cauda equina. Keine Fehlbildung, keine Raumforderung, keine intraspinale Blutung.
Gesamtbeurteilung: Keine Spinalstenose.Osteochondrosis intervertebralis, Spondylosis deformans und Facettarthrosen, insbesondere L5/S1.Kein Anhalt für einen floriden entzündlichen Prozeß. Keine Gefügestörung. Conus medullaris und Cauda equina unauffällig.Flache dorsale zirkuläre Bandscheibenprotrusion L1/2, die die Nervenstrukturen nicht erreicht. Kein NPP.
Röntgenbefund: LWS in 2Eb.: Flache Linksabweichung der LWS. Lumbalisation von S1. Kein Nachweis gröberer degenerativer Veränderungen. Zeichen der Spondylarthrose im unteren LWS-Bereich.
CT-Befund:
L3/L4 Geringe Facettarthrose bds. Konzentrisches Bulding der Bandscheibe mit aber nur diskreter Protrusion in den Spinalkanal. Die Neuroforamina sind nicht eingeengt, insgesamt erscheinen Duralsack und Nervenwurzeln nicht bedrängt.
L4/L5 Diskrete Facettarthrose bds. Keine wesentliche Bandscheibenprotrusion, keine Bedrängung von Duralsack und Nervenwurzeln bei normal weiten Foramina intervertebralia.
L5/S1 Deutliche Osteochondrose mit vermehrter Sklerosierung der angrenzenden Grund- und Deckplatte. Geringe mediale Bandscheibenprotrusion um 3mm. Bei ausreichender Fettgewebsinterposition sind Duralsack und Nervenwurzeln nicht tangiert. Allenfalls geringe Facettarthrose bds. Das linke Neuroforamen erscheint knöchern gering eingeengt, die Nervenwurzel L5 links ist aber symmetrisch zur Gegenseite dargestellt.
Vd. auf geringe Arthrose an den Iliosacralgelenken bds. Unauffällige Abbildung der paraspinalen Weichteile.
Soweit die Befunde. Ich habe allerlei physiotherapeutische Behandlungen erhalten und erhalte noch. Desweiteren habe ich mich privat einer Akupunktur-Therapie unterzogen. Seit November habe ich PRT 6x erhalten. Diese Therapie hat den Nerv beruhigt. Aber leider nicht so, daß ich ihn nicht mehr spüre. Er quält mich nach wie vor. Der Orthopäde spricht von einem irritierten Nerv. Es ist für mich sehr wichtig diese Schmerzen auszuschalten, da ich wieder arbeiten möchte bzw. muß.
In der Zeitschrift "Gesund & Leben" 18/2002 habe ich den Artikel von Dr. Schneiderhan gelesen und habe Hoffnung, daß diese Methode die Alternative für mich ist!
Vielen Dank für Ihre Nachricht.
Mit frdl. Grüßen Johanna WehltJ
von J. W. | am 2003-01-08 17:12:31
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Antwort: Wäre eine Mikrolaser-Behandlung die richtige Theraphie für mich? |
| Sehr geehrte Frau W.,
da es sich bei Ihnen wohl nicht um symptomatischen Bandscheibenvorfall handelt, halte ich die Mikrolaserbehandlung wohl für weniger geeignet. Auf Grund der von Ihnen geschilderten Beschwerden sowie der Befunde würde ich eine bildwandler- oder CT-gestützte Facettengelenksinfiltration für sinnvoll erachten. Häufig verursachen arthrotisch veränderte bzw. entzündlich veränderte Facettengelenke die von Ihnen angegebenen Beschwerden. Als Langzeittherapie käme dann ggf. eine Hitzesondenbehandlung der kleinen Wirbelgelenke in Betracht.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2003-01-13 22:53:34
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