Schmerzen. Neuroforaminale Enge

"Neuroforamenstenose". Patientenforum Lendenwirbelsäule.



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Neuroforamenstenose. Spondylolisthesis

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 Fragen und Antworten 

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 neurofoamenstenose
Mein Befund :Hyperlordose lumbosacral.Fortgeschrittene Osteochondrose am lumbosacralen Übergang im SegmentL5/S1.Retrospondylosis linksbetont.Linksbetonte Discusprotusion.Neuroforamenstenose mittelgradig knöchern links.Bandscheibe L4/5 und darüber liegende Segmente bezüglich des Discus unauffällig.Keine relevanten knöchernen Anbauten .Keine spinale Stenose.Flachbogige linkskonvexe Skoliose.Beckenschiefstand(rechts höher als links).Ich soll mich in einem Krankenhaus in der Neurochirugie vorstellen.Werde ich operiert?

von C. 1.   |  am 2004-01-05 18:14:58

 Antwort: neurofoamenstenose
Sehr geehrte Frau C.,

der von Ihnen beschriebene Befund spricht für ein erhebliches Bandscheibenleiden in der untersten Etage L5/S1. Eine Aussage über die möglichen Therapieformen hängt wesentlich von Ihren klinischen Beschwerden ab. Hier stellt sich insbesondere die Frage, ob Rückschmerzen oder Beinschmerzen im Vordergrund stehen. Die therapeutischen Möglichkeiten sind vielfältig und reichen von minimal invasiven Eingriffen wie beispielsweise der Hitzebehandlung der Zwischenwirbelgelenke oder Laserbehandlung der Bandscheibe bis hin zur Bandscheibenprothese. Eine neurochirurgische Beratung ist hier sicherlich empfehlenswert.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Medele

Dr. med. R. Medele  |  am 2004-01-27 12:01:43


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 spondylolisthesis,bsv
sehr geehrte orthopäden!
ich bin40 jahre alt und habe schon seit jahren starke rückenschmerzen.ich bin 1,50 groß und wiege 98 kg.mein gewichtsproblem ist mir durchaus bewußt.nach einer diät habe ich 10kg abgenommen.seit 1 jahr sind zu den rückenschmerzen ,schmerzen im bein dazu gekommen.diese sind mittlerweile so extrem geworden (unterschenkel zieht bis in die wade )
das meine gehstrecke an den meistens tagen nur 4-5 meter beträgt.die schmerzen sind wirklich nur im liegen zu ertragen.das hat zur folge das mein gewicht wieder bei 98kg liegt.gefühlsstörungenwie z.b kribbeln und als wenn strom durch den körper fließt sind ebenfalls vorhanden.auch stolpere ich häufig.leider leide ich zusätzlich noch an mastozytose(seltene mastzellenerkrankung).diese krankheit macht es nicht möglich physikalische therapien die mit wärme,kälte ,druck sowie reibung angwendet werden durchzuführen.auch bei medikamenten wird es schwierig.keine muskelrelaxante,sympatomimetika ,parasympatomimetika,antibiotika sowie diverse schmerzmittel(ass.aspirin diclofenac,morphine und seine derivate)darf ich auf grund der mastozytose nicht nehmen.hier mein mrt befund:ausgeprägte spondylolisthesis meyerding2-3 grades bei beidseitiger spondylolyse im bereich L5pedikel.gleichzeitig osteochondroseL5/S1 sowie nachweis eine reaktiven markraumödems LWK5.subtotale neuroforamenstenose bds.mit möglicher L5 wurzelirritation bds. intraforaminial.
gleichzeitig aber auch mögliche L5 wurzelirritation rechts im abgangsbereich bei rechts paramedianen NPP im bewegungssegment L5/L4.initiale degenerative discopathie mit protrusionsdiscopathie ohne pelottierungseffekt L3/L4. meine frage:was bedeutet der befund?
soll ich eine op (versteifung) durchführen lassen oder gibt es noch etwas anderes.wegen der mastozytose besteht ein erhöhtes narkoserisiko,so das man nutzen und risiko abwägen muß.ich bin schon seit über 1 jahr arbeitsunfähig geschrieben(kassiererin)was soll ich tun??mein orthopäde kann sich die schmerzen nicht erklären und ist der meinung das nur mein gewicht das problem ist.wie soll man denn abnehmen,wenn man nur im liegen einigermaßen mit den schmerzen klar kommt.
ich hoffe sie können mir einen rat geben.
vielen dank
gruß m. warncke


von m. w.   |  am 2004-02-24 10:01:08

 Antwort: spondylolisthesis,bsv
Sehr geehrte Frau W.,

Ihr Rückenschmerzproblem dürfte auf den in der MRT beschriebene Osteochondrose und Spondylolisthese Meyerding Grad 2-3 zurückzuführen sein. Kommt es in einer solchen Situation zu einer Kompression einer Nervenwurzel, treten gleichzeitig auch Beinschmerzen auf. In der Zusammenschau ist hier sicherlich eine schwierige Situation. Möglicherweise ist hier ggf tatsächlich nur noch eine Spondylodese, also eine Versteifungsoperation als ursächliche Therapie möglich. Nachdem Ihr gegenwärtiges Problem so ausgeprägt ist, dass sie seit etwa einem Jahr arbeitsunfähig sind, würde man tendentiell ggf zur Operation raten, obwohl offensichtlich ein erhöhtes Narkose- und Operationsrisiko besteht.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. med. R. Medele

Dr. med. R. Medele  |  am 2004-03-11 11:11:14


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