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Notwendigkeit erneuter Operation
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| Operation nötig? | Hallo mein Name ist Monika Kotilge. Ich hatte mich schon einmal vor einiger Zeit bei Ihnen gemeldet und auch darauf eine Antwort erhalten, vielen Dankt noch einmal dafür! Kurze Zusammenfassung. Mein Fall war so, dass ich innerhalb von einer Woche an der BS L5S1 operiert worden war, erste Mal wg. BSV und eine Woche später direkt wg. Rezidiv. Aus der 1. OP stellte sich ja dann die Blasenlähmung ein, gehe jetzt auch wg. dem PNE-Test zwecks Blasenschrittmacher in die Klinik. Ich leide nach wie vor immer noch unter stärksten Schmerzen und Ausfälle des rechten Beines trotzt der Einnahme von Durogesic 75 u.a. Da ich das Gefühl hatte, dass die Schmerzen zweideutig waren, also einmal die ich ständig habe und einmal immer so einen heftigen Stoß versetzt bekam, ordnete mein Arzt sofort eine erneute MR Untersuchung an. Da kam jetzt zu meinem Erstaunen folgendes heraus: Osteochondrotische Höhenminderung der Bandscheibenräume Th10 bis LWK 1. Die BS L5/S1 ist in T2-Wichtung deutlich signal- und höhengemindert und zeigt im Bereich der angrenzenden Grund- und Deckplatten eine mäßige Hyperintensität als Zeichen osteochondrotischer Veränderungen. In diesem Segment zeigt sich rechts lateral eine halbmondförmige KM-aufnehmende Struktur, die jedoch im unmittelbar duralsacknahen Bereich ventral hypointens verbleibt. Hier ist von einem umschriebenen, kleinen Rezidivprolaps auszugehen. Die KM-aufnehmenden Struckturen umscheiden die Nervenwurzel S1 rechts. Die kleinen Wirbelgelenke weisen eine mäßiggradige Faxettenhyperplasie auf. Laut meinem Arzt soll ich mich sofort wieder beim Neurochirurgen vorstellen, d.h. wenn ich aus der Klinik wg. dem Blasenschrittmacher wieder entlassen werde.
Was können Sie mir dazu mitteilen? Ich leide wirklich unter wahnsinnigen Schmerzen und laufe an 2 Gehhilfen.
Vielen Dank Monika Kotilge
von M. K. | am 2004-01-05 16:08:58
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Antwort: Operation nötig? |
| Sehr geehrte Frau K.,
es handelt sich hier wahrscheinlich um eine sehr komplexe Situation. Möglicherweise ist Ihr Schmerzbild sowohl auf einen kleinen Rezidivvorfall, zum anderen wohl auf das mittlerweile dort entstandene Narbengewebe zurückzuführen. Ich empfehle die Vorstellung beim Neurochirurgen, um zu klären, inwieweit hier eine neuerliche Operation als kausale Therapie sinnvoll ist, oder ob hier alternativ schmerztherapeutische Maßnahmen als symptomatische Therapie anzuwenden sind.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. R. Medele
Dr. med. R. Medele | am 2004-01-27 12:00:41
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