Chronische Schmerzen. Medikamente bei Osteochondrose

"Orthopädie oder Neurochirurgie". Patientenforum Lendenwirbelsäule.



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Wirbelsäulenversteifung

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 Fragen und Antworten 

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 Orthopädie oder Neurochirurgie
Sehr geehrtes Ärtze-Team,
Bei mir wurde der BS-Vorfall im LWS-Bereich vorerst durch Röntgen festgestellt. Derzeit werden meine Beschwerden mit Hilfe einer Streckbank (MiLi) zur Wirbelsäulenentlastung therapiert. Im Anschluß soll ich noch eine Injektion/Einspritzung bekommen.

1. Ich konnte über diese Therapie (Streckbank) bei Ihnen nichts lesen. Ist es ein gängiges Verfahren und wie sind die Erfolgsaussichten?

2. Mir wurde angeraten, die Einspritzungen wegen potentieller Komplikationen von einem Neurochirurgen durchführen zu lassen. Bei wem bin ich besser aufgehoben, Neurochirurg oder Orthopäde?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

von B. B.   |  am 2003-11-19 15:46:34

 Antwort: Orthopädie oder Neurochirurgie
Sehr geehrter Herr B.,

ein Bandscheibenvorfall ist durch Röntgenaufnahmen nicht feststellbar. Ich würde Ihnen die Durchführung einer CT- oder kernspintomographischen Untersuchung empfehlen, nur bei diesen Untersuchungen kann auch die Bandscheibe dargestellt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. S. Böll



Dr. med. S. Böll  |  am 2003-11-26 10:50:12


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 Operation Wirbelsäulenversteifung
Sehr geehrtes Ärzteteam,
mein Mann (64 Jahre) leidet seit seiner Geburt an einer beinbetonten spastischen Tetraparese.
Er hat Schmerzen in den Lendenwirbeln und in beiden Oberschenkelmuskeln. In den Innenseiten der Unterschenkel hat er eine Sensibilitätsstörung bis in die Fußspitzen. Im Moment liegt er im Krankenhaus.
Dort bekam er der zwischen der LWS 3 + 4 und 4 + 5 eine Infiltration von Narkosemitteln zur Ortung der Schmerzen. Leider brachte dies keinen Erfolg. Nun wollen die Ärzte evtl. eine Versteifung der Wirbelsäule zwischen og. LW durchführen.
Ist dies sinnvoll bei einem Spastiker?

Mit freundl. Gruß
I.Lagler


von I. L.   |  am 2003-12-07 16:15:50

 Antwort: Operation Wirbelsäulenversteifung
Sehr verehrte Frau L.,

Versteifungen der Lendenwirbelkörper werden hauptsächlich durchgeführt, wenn ein deutliches Wirbelgleiten (Spondylolisthese) vorliegt. Gelegentlich kommt der Eingriff auch bei einer schweren Wirbelkanalstenose in Betracht. Wenn derartige Veränderungen bei Ihrem Gatten vorliegen und zu Nerveneinklemmungen mit entsprechenden Ausfällen führen, wäre ev. solch ein operativer Eingriff, auch bei einem spastisch gelähmten Patienten sinnvoll.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R.O. Oeljeschläger

Dr. med. R.-O. Oeljeschläger  |  am 2004-01-03 15:37:00


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