Osteochondrose
Hier finden Sie einen archivierten Beitrag aus unserem Forum mit dem Schwerpunkt "Lendenwirbelsäule". Die aktuelle Version dieses speziellen Forums mit allen neueren Fragen und Antworten erreichen Sie über den Link "zurück zur Fragenübersicht" am Fuße dieser Seite.
Weiterführende Informationen zum Themenbereich Arthrose stehen in unserem online verfügbaren Rückenbuch.
Weitere Links zu Forum-Beiträgen mit dem Aspekt Arthrose finden Sie hier.
|
Fragen sind mit einem gekennzeichnet, Antworten entsprechend mit einem
|
|
| Osteochondrose
|
Mein Vater leidet seit geraumer Zeit an starken Rückenschmerzen die ins rechte Bein ausstrahlen. Er geht nur noch krumm und kann sich nicht oder kaum noch gerade aufrichten.Auf opädendem ärztl. Überweisungsschein für den Orthopäden steht wie folgt:
fortgeschrittene Osteochondrose d. LWS sek. Spinalkanalstenose bei ausgeprägter Spondylosis def. mit Einengung der For.intervertebr. re. bei L3/L4 uns L4/L5 schwere Facettarthrosen ; permanetes lok. u. radikul. ss; laufende TNS-Therapie.
Er hat schon einen Ortopäden aufgesucht, ihm wurde dort gesagt mann kann nichts tun. Muß Schmerzmittel nehmen, letztes Mittel wären Morphiumpflaster.
Er ist 61 Jahre alt, hat Diabetes, nimmt im folgenden diese Arzneimittel ein: maruphen, vioxx,digimerck,allopurinol 300, bezafibrat,bisoprolol, vabron retard,mydocal.
Unsere Frage ist jetzt, kann hier wirklich keine OP oder ähnl. helfen? Muß er mit den Schmerzen leben die auch immer schlimmer werden?
Für eine schnelle Antwort wären wir Ihnen sehr dankbar.
von A. | am 2002-05-27 15:30:17
|
|
Sehr geehrte(r) Frau / Herr A.,
in vielen Fällen sind die Abnutzungserscheingungen der kleinen Wirbelgelenke (Facettarthrosen) für die Beschwerdesymptomatik verantwortlich. Hier können röntgen- oder CT-gesteuerte lokalen Spritzen an die betreffenden Gelenke oft für eine deutliche und nachhaltige Beschwerdelinderung sorgen. Auch die Einengung der Nervenaustrittsöffnungen können so mittels abschwellender lokaler Infiltrationen behandelt werden. Bei vorliegendem Diabetes mellitus muß jedoch auf die Blutzuckerwerte besonders geachtet werden.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2002-07-02 16:12:10
|
|
|
|
| Osteochondrose
|
Hallo,
ich bin 54 Jahre alt und habe seit zwei Jahren immer mal mehr oder weniger starke Rückenschmerzen die manchmal so stark sind das das ich nicht in der Lage bin mich anzuziehen.Bei der CT im Jahre 2001 wurde
ein leichter Bandscheibenvorfall bei LW5/S1 festgestellt und mit Infussionen und Spritzen auch ganz gut behandelt.
Als ich jetzt in Urlaub war hatte ich beim Autofahren so starke Schmerzen im Rücken und bis zum Knie im rechten Bein , das ich nicht mehr aussteigen und laufen konnte. Nach einer weile gingen die
Schmerzen wieder weg.
Mein behandelter Arzt hat wieder zu MRT der LWS geschickt mir folgendem Befund:
Zeichen einer beginnenden erosiven Osteochondrose. Zusätzlich eine linksbetonte Prefäsion mit beginnender Risbildung im Annulus fibrosus. Der Duralsack wird jedoch nur leicht bedrängt, die Farcemina lks. werden lediglich verschmälert. (ich hoffe das ich es richtig abgeschrieben habe , sehr unleserlich der Befund.)
Meine Frage: was ist Osteochondrose und wie kann man sie behandeln?
Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen R.Scherl
von R. S. | am 2002-10-03 14:44:35
|
|
Sehr geehrter Herr Sch.,
die Osteochondrose bezeichnet die Bandscheibenabnutzung mit verstärkter Knochenbildung an den angrenzenden Wirbelkörpern als Ausdruck der verminderten Dämpfungsfähigkeit der Bandscheibe. Ausstrahlende Beschwerden in das Bein können durch Druck der Bandscheibe auf einen Nerven verursacht werden. In diesen Fällen kämen nach physikalischen und krankengymnastischen Behandlungsmöglichkeit evtl. auch der epidurale Wirbelsäulenkatheter nach Prof. Racz oder die Mikrolaserbehandlung in Betracht.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. R. Schneiderhan
Dr. med. R. Schneiderhan | am 2002-10-17 15:31:10
|
|
|
|
|
|
|