Patella. Patientenforum: Schmerz (Bandscheiben, Wirbelsäule)

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 Fragen und Antworten 

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 Akute Cervialgie, HWS Degeneration(Osteochondrose und UC Arthrose)
Zur Therapie der o.g. Diagnose wurde ein Antiphlogistikum i.m. gespritzt, eine Schröpfmassage durchgeführt, außerdem bekomme ich Fango und Massage. Trotzdem habe ich fast unerträgliche Schmerzen. Was empfehlen Sie.
Vielen Dank für eine Antwort.

von N.   |  am 2002-01-05 16:34:06

 Antwort: Akute Cervialgie, HWS Degeneration(Osteochondrose und UC Arthrose)
Sehr geehrter Herr N.

Abnützungserscheinungen an der Halswirbelsäule führen oft zu Schmerzen im Nacken-/Schulterbereich. Die Behandlung mit physikalischer Therapie (Fango, Massagen) sowie eine antiphlogistische Behandlung zur Schmerzerleichterung ist sicherlich sinnvoll. Ggf. könnte man auch je nach klinischem Untersuchungsbefund sowie nach Befunden aus bildgebenden Verfahren auch gezielte Injektionen im Bereich der Halswirbelsäule durchführen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll  |  am 2002-01-21 13:15:07


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 Osteochondrose
Sehr geehrter Herr Dr. med. S. Böll,

heute wurde bei mir eine Osteochondrose festgestellt.
Der Befund lautet: Streckhaltung m. Aufhebung der physiologischen Lordosehaltung, dorsaler Knick seg. HW 4/5, osteochondrotisch bed. Gefügelockerung und Diskusraumverschmälerung HW 5/6 sowie HW 6/7. Leichte Osteochondrose, Bandscheibendegeneration.

Ich würde gerne wissen, ob es nichtinvasive oder andere Therapiemöglichkeiten gibt, oder ob sich die Behandlung lediglich auf Schmerzbehandlung begrenzt.

Mit liebem Gruß
M. Kitz

von M. K.   |  am 2003-07-07 15:33:37

 Antwort: Osteochondrose
Sehr geehrte(r) Frau / Herr K.,

bei dem von Ihnen geschilderten Befund sollten in erster Linie stabilisierende Maßnahmen zur Muskelkräftigung durchgeführt werden um die Halswirbelsäule möglichst gut zu stützen und damit die Bandscheiben sowie die Wirbelkörper zu entlasten.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll  |  am 2003-07-16 10:39:16


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 osteochondrose
bei mir wurde im bereich der brustwirbelsäule eine osteochondrose festgestellt.selbst ich als laie konnte auf dem röntgenbild eine veränderung erkennen.wie kann ich mich vor schmerzen schützen?ist nordic-walking eine effektive sportart um die muskulatur in diesem bereich zu stärken?

von m. b.   |  am 2003-08-12 11:57:06

 Antwort: osteochondrose
Sehr geehrte Frau B.,
eine Stärkung der Muskulatur ist sicher sinnvoll, Osteochondrosen im Wirbelsäulenbereich führen eher selten zu Beschwerden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll


Dr. med. S. Böll  |  am 2003-08-21 13:03:02


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 schwere Osteochondrose
Ich habe MS, 2 Bandscheibenvorfälle und jetzt auch noch eine schwere Osteochondrose. Welche Möglichkeiten habe ich zur Schmerzbekämpfung? Vielen Dank für Ihre Antwort.

von B. S.   |  am 2004-02-28 17:28:46

 Antwort: schwere Osteochondrose
Sehr geehrte Frau Sch.,

es stellt sich die Frage, ob in Ihrem Fall Rücken- oder Beinschmerzen im Vordergrund stehen. Im Falle der Rückenschmerzproblematik wären eventuell Hitzedenervationen der Zwischenwirbelgelenke in den betroffenen Segmenten hilfreich. Genaueres kann allerdings erst in Kenntnis des klinischen Befundes und der MRT-Bilder gesagt werden.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. med. R. Medele

Dr. med. R. Medele  |  am 2004-03-11 11:03:04


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 Was ist eine Oateochondrose mit Randanbauten und Bandscheibendegeneration
Wie oben beschrieben in HWK 4 - 7 mit Betonung auf HWK 5/6 mit relativer Foramenenge und fraglicher Irritation der Wurzel C6. Würden Sie mir das o, g, bitte erklären.

von R.   |  am 2004-06-25 22:50:03

 Antwort: Was ist eine Oateochondrose mit Randanbauten und Bandscheibendegeneration
Sehr geehrte/r Patient/in,
unter einer Osteochondrose versteht man eine Degeneration der Bandscheibe mit Flüssigkeits- und damit Elastizitätsverlust. Über die fehlende Dämpfung werden die angrenzenden Wirbelkörper (Grund- und Deckplatten) vermehrt beansprucht, was wiederum in diesem Bereich zu knöchernen Ausziehungen führt, die dann Nervenaustrittsöffnungen einengen können (z.B. Irritation der Wurzel C6). Lokale Injektionen an die irritierten Nerven unter Röntgen- oder CT-Kontrolle wären eventuell sinnvoll, physikalische Therapiemaßnahmen, gegebenenfalls auch eine operative Entlastung in diesem Bereich.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll


Dr. med. S. Böll  |  am 2004-07-02 13:50:02


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 Osteochondrose
Ich bin weiblich und 49 Jahre alt. Vor einiger Zeit, wurde folgendes bei mir festgestellt:
Rötgen HWS in 4 Ebenen:
Mäßiggradige Steckhaltung der HWS ohne wesentliche Skoliose. Im Segment C5/6 ist eine Erniedrigung des Bandscheibenfaches erkennbar sowie deutliche ventrale, gering auch dorsale Kantenausziehungen der benachbarten Abschlussplatten. Zusätzliche dorsale Stufe zwischen C5 und C6. Die oberen HWS-Segmente stellen sich unauffällig dar. Keine wesentlichen degenerativen Veränderungen der kleinen Wirbelgelenke. Die Schrägaufnahmen zeigen eine mäßiggeradige knöcherne Einengung der Neuroforamina C5/6.
Außerdem wurde bei mir eine Osteoporose festgestellt.
Meine Frage ist nun, wie kann man es am besten therapieren bzw. was kann ich gegen die Schmerzen tun???
Für die Osteoporose bekomme ich FOSAMAX 70mg,was ich einmal pro einnehmen muss sowie täglich 2x1 CALCIMAGON.

von F. K.   |  am 2005-02-24 13:17:52

 Antwort: Osteochondrose
Sehr geehrte Frau K.,

so wie Sie Ihre Befunde beschreiben, sollte zunächst eine konservative Behandlung genügen. Solche Veränderungen müssen nicht unbedingt Schmerzen verursachen. Wichtig ist eine gute Muskulatur des Stütz- und Halteapparates. Dafür ist Physiotherapie wichtig. Ev. unterstützend sollten Medikamente eingesetzt werden. Sollten durch die knöchernen Einengungen ausstrahlende Schmerzen verursacht werden, kann eine gezielte Infiltration diese bessern.

Mit freundlichen Grüßen
Dr.med. A. Sigel


Dr.med. Alex Sigl  |  am 2005-03-17 09:43:09


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 Fehlhaltung der oberen Wirbelsäule mit Osteochondrose an einem Wirbel
Ich bin 57 Jahre alt. Mir ist oft schwindlig besonders wenn ich mich am Abend ins Bett lege. Kann das mit meiner oben angegebenen Wirbelerkrankung liegen. Auserdem habe ich oft in den Händen und im Kinnbereich Taubheitserscheinungen. Meine Untersuchung beim Hausarzt ist alles in Ordnung. Auch der Blutdruck ist normal. Können diese Taubheitserscheinungen und Schwindel auch mit Wetterumschwung zusammen hängen? Ich habe auch beobachtet, daß es mir bei jedem Hoch (sonniges Wetter)
schlechter geht. Es wurde auch eine neurologische Untersuchung gemacht wegen der Taubheitserscheinungen, die aber nicht lange anhalten.
Ich danke Ihnen für Ihre Antwort und verbleibe mit freundlichem Gruß
Ch. Wirth
chrwirth@gmx.de

von C. W.   |  am 2005-02-20 01:03:47

 Antwort: Fehlhaltung der oberen Wirbelsäule mit Osteochondrose an einem Wirbel
Sehr geehrte(r) Frau / Herr W.,

Ihre HWS kann durchaus für den Schwindel verantwortlich sein. Indirekt können Wetterumschwünge mitwirken. Schwindel sollte jedoch immer interdisziplinär abgeklärt werden, da andere Ursachen ebenfalls häufig für Schwindel sorgen. Wenn Ihre Beschwerden anhalten, sollten Sie sich zusätzlich noch vor allem bei einem HNO-Arzt vorstellen. Bezüglich der HWS ist eine stabilisierende Krankengymnastik sinnvoll und zumeist ausreichend, um die Beschwerden zu bessern.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. R. Nissl


Dr. med. Robert Nissl  |  am 2005-03-14 10:00:40


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