Operation bei Prolaps vermeidbar?

"Nach kranial sequestrierender rechts mediolateraler BS-Prolaps L5_S1". Patientenforum Lendenwirbelsäule.



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Prolaps

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 Nach kranial sequestrierender rechts mediolateraler BS-Prolaps L5_S1
Habe Schmerzen im rechten bein Außenseite bis hinunter in den großen zeh ziehend,der auch etwas taub und pelzig ist,aber noch keine motorischen Störungen,außer einer leichten gangunsicherheit.
Kraft in den Zehen und im rechten fuß aber etwas abgeschwächt.
Sollte man das operieren und wenn ja mit welcher Methode oder erstmal konservativ behandeln.
Hab die Beschwerden jetzt schon seit ca.3Monaten und sie sind mit KG und Spritzen und jetzt 3Wöchiger Krankschreibung zwar etws besser geworden,aber noch nicht weg.

Vielen Dank und viele Grüße U.Z.

von U. Z.   |  am 2002-08-04 13:18:45

 Antwort: Nach kranial sequestrierender rechts mediolateraler BS-Prolaps L5_S1
Sehr geehrter Herr Z.,

sollten Bandscheiben bedingte Beschwerden nach ausreichend lange durchgeführter konservativer Behandlung (physikalische Therapie, Krankengymnastik, medikamentöse Behandlung) nicht in den Griff zu bekommen sein, kann unter Umständen der epidurale Wirbelsäulenkatheter nach Prof. Racz eine sinnvolle Behandlungsmaßnahme darstellen. Die Ergebnisse sind in aller Regel sehr gut, die Komplikationsrate ist extrem gering. Die Durchführung einer offenen Operation birgt deutlich größere Operationsrisiken sowie die Gefahr von postoperativer Narbengewebebildung im Wirbelkanal.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll  |  am 2002-08-16 00:23:21


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