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Protrusion nach OP
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| Protrusion nach OP der letzten Bandscheibe unten | Vor 2 1/2 Jahren wurde ich wegen eines Bandscheibenvorfalls der untersten Bandscheibe operiert. Von der OP hatte ich mich gut erholt, auch weil ich durch meinen Sport (Speedskating) über ein gutes Muskelkorsett (ausser den inneren Bauchmuskeln, scheinbar) verfüge. Ein Jahr lang war ich ein neuer Mensch, konnte ohne Schmerzen gehen (skaten und liegen konnte ich immer) und sitzen.
Seit einem Jahr nun plagen mich immer größere Schmerzen. Wie zuvor macht das Sitzen immer mehr Probleme, nun aber leider auch das Liegen und der Sport, egal was. Ein MRT ergab, dass die nämliche Bandscheibe sich nun wieder vorwölbt. Mein Arzt hat mir nur Krankengymnastik verschrieben, in der ich dann lernte, meine inneren Bauchmuskeln zu trainieren.
Leider half das überhaupt nichts. Die Übung mit gleichzeitiger Anhebung von Becken und Kopf scheint eher mehr geschadet zu haben und die Muskeln kommen gegen die anderen Muskeln (Oberschenkel, Gesäß) sowieso nicht an. Gehen ist nun nicht nur schmerzhaft, sondern ein richtiger Krampf mit dem Versuch, die Bauchmuskeln anzuziehen, die Pomuskeln zusammen zu kneifen und dann ganz entspannt aufrecht zu gehen ;-).
Ich weiss nicht mehr weiter - bin weiblich, 53 und mit Autoimmunerkrankung behaftet, wie ich schon unter HWS geschrieben habe. Was kann man machen, am liebsten möchte ich keine 2. OP.
von K. G. | am 2004-08-24 15:09:18
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Antwort: Protrusion nach OP der letzten Bandscheibe unten |
| Sehr geehrte Frau G.,
grundsätzlich ist es bei Ihren Beschwerden sinnvoll, wenn Sie Physiotherapie betreiben, ev. in Verbindung mit physikalischen Therapieformen wie Reizstrom, Wärmeanwendungen usw. Dies gilt sowohl für die Beschwerden seitens der Hals- wie auch der Lendenwirbelsäule. Bezüglich der HWS und der Migräne aber auch der LWS ist es sinnvoll, wenn Sie sich noch bei einem Neurologen vorstellen, falls Sie dies noch nicht getan haben, um die Nerven genauer zu untersuchen. Sinnvoll kann es sein, irritierte Nervenwurzeln, wie beispielsweise durch die erneute Vorwölbung der LWS, gezielt zu infiltrieren um dadurch eine Beschwerdelinderung zu erzielen. Eine solche Infiltration sollte am besten unter Röntgen- oder CT-Kontrolle erfolgen. Erst wenn alle konservativen Möglichkeiten ausgeschöpft sind oder aber neurologische Ausfallserscheinungen bestehen, wird man an einen neuen Eingriff denken. Ggf. kann dann auch versucht werden, mittels so genannter minimal invasiver Verfahren, wie beispielsweise einer Laserbehandlung oder eines Wirbelsäulenkatheters die Beschwerden zu lindern.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. med. A. Sigel
Dr.med. A. Sigl | am 2004-09-13 10:15:36
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Druck auf die Cauda d. Protrusion | Sie hatten mir schon mal geraten. Ich war inzwischen beim Orthopäden - auf dem Streckbett, ohne Ergebnis, dann Infiltration (Tramal, Bucain, Triamhexal) ohne Röntgenüberwachung - aber scheinbar direkt bis zu einem Wirbel (?) zur Ortskontrolle (?). Wenig Erfolg (Diagnosen: Blockierung der Iliosakralfuge, Skoliose, Lumoischalgie (zu den bekannten). Zwischendurch war ich dann beim Chiropraktor, der "an meinen Beinen zog" oder so etwas. Und plötzlich konnte ich wieder Wasser lassen. Dass die Wirbelsäule die Ursache für meine Tröpfelprobleme war, hatte ich bis dahin nicht geahnt. Inzwischen beginnen die Probleme wieder - was raten Sie?
Infiltration mit Orthokin unter Überwachung?
von K. G. | am 2004-12-13 13:53:34
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Antwort: Druck auf die Cauda d. Protrusion |
| Sehr geehrte Frau G.,
wahrscheinlich befanden Sie sich schon in physiotherapeutischer Behandlung, welche sehr geeignet sein kann um solche Beschwerden zu lindern. Da Sie offensichtlich schon länger Schmerzen haben, ist eine genauere Untersuchung beispielsweise mittels einer Kernspintomographie durchaus sinnvoll. Eventuell kann dann eine Veränderung gezielt behandelt werden. Orthokin kann gut geeignet sein Ihre Beschwerden zu lindern. Sinnvoll könnte möglicherweise auch eine so genannte caudale Überflutung sein. Solange Sie Ihre Beschwerden positiv beeinflussen können, sollten Sie sich weiter behandeln beziehungsweise nachuntersuchen lassen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. A. Sigel
Dr.med. A. Sigl | am 2005-01-04 14:17:28
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