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Bandscheibenprotrusion
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| Protusion L5/S1 und Sport | Hallo Patientenforum!
Wegen ständiger Rückenschmerzen Ende 2000/ Anfang 2001 habe ich nach einer kleinen
Odyssee bei verschiedenen Orthopäden erreicht, daß eine Kernspintomographie bei
mir durchgeführt wurde, die folgendes Ergab (durchgeführt Februar 2001):
===
In der sagittalen Schichtführung ist die Lendenwirbelsäule steilgestellt,
in den axialen Serien ist eine leichte Linksfehlhaltung erkennbar.
Die lumbale Bandscheibe L5/S 1 zeigt in der T2 Wichtung in den Signalverlust,
die übrigen lumbalen Bandscheiben sind noch signalreich.
Desweiteren erkennbar vorallem in den axialen Serien eine links mediolateral
betonte subligamentäre Vorwölbung der Bandscheibe L5/S1,
auch intraforaminal links in dieser Höhe eine Vorwölbung der Bandscheibe erkennbar.
Das hintere Längsband ist im Verlauf intakt. Der Quer- und der Tiefendurchmesser
des lumbalen Spinalkanals normal weit. Kein raumfordernder Prozess,
keine arthrotischen Veränderungen der kleinen Wirbelgelenke.
Beurteilung:
1. Links mediolateral betonte, auch intraforaminal links erkennbare Bandscheibenprotrusion in Höhe L5/S1
2. Ebenfalls in Höhe L5/S1 Chondrose, keine Osteochondrose
3. Linksbetonte Streckfehlhaltung der Lendenwirbelsäule
4. Kein transligamentärer Bandscheibenvorfall
===
Zusätzlich ergab eine Beckenübersichtsaufnahme einen Beckenhochstand links (16mm).
Als Maßnahmen wurden ergriffen:
1.) Krankengymnastik (6x15min)
2.) Einlagen zum Ausgleich des Beckenhhochstands
3.) Reduzierung des Übergewichts durch mich von 115kg auf 95kg bei 183cm
Die Schmerzen verschwanden durch diese Maßnahmen weitestgehend bzw. waren vernachlässigbar
im Vergleich zum Ausgangspunkt Anfang 2001.
Ich habe in dieser ganzen Zeit weiterhin Sport gemacht (Fußball, Tennis,
in Summe ca. 3x die Woche Sport je 90 min).
Leider beginnen die Schmerzen jetzt wieder stärker zu werden und zeigen
sich primär nach dem Sport (für ca. 2-3 Tage), inzwischen auch nicht mehr nur einseitig,
was mich vermuten lässt, daß die Protusion sich nunmehr nicht nur linksseitig befindet.
Noch strahlen die Schmerzen nicht in die Beine aus, wie es schon einmal 2001 der Fall war.
Da ich es gar nicht erst zu einem echten Vorfall kommen lassen möchte, möchte ich wissen,
wie ich nun vorgehen soll, wobei es mir sehr wichtig ist, meine Sportarten weiterbetreiben zu können.
Kann man nach Durchführung einer minimalinvasiven Technik wieder damit rechnen, einigermaßen
schmerzfrei und uneingeschränkt im Bewegungsapparat weiterhin die Sportarten zu betreiben?
Ich bin zwar "Standardkassenpatient", wäre aber durchaus bereit, bei guten Erfolgsaussichten
selber etwas beizutragen, sollte die vorgeschlagene Methode nicht von der gesetzlichen
Kasse übernommen werden.
Vieln Dank für Ihre Bemühungen!
Mit freundlichen Grüßen,
Andre Musso
von A. M. | am 2002-09-23 16:57:34
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Antwort: Protusion L5/S1 und Sport |
| Sehr geehrter Herr M.,
ich empfehle Ihnen primär die Durchführung einer erneuten krankengymnastischen Übungsbehandlung zur Kräftigung der Rumpfmuskulatur. Hierin liegt im Allgemeinen der beste Schutz vor einem Bandscheibenvorfall. Bei akuten Beschwerden helfen in aller Regel auch entzündungshemmende Medikamente, die vorübergehend eingenommen werden können.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2002-10-04 19:11:30
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Bandscheibenprotrusion LW4/5 | Meine Tochter (13 J.) klagt seit mehreren Monaten
über Schmerzen in der LWS, mal mehr mal weniger , manchmal ist sie auch beschwerdefrei.
Jetzt wurde Bandscheibenprotrusion
diagnostiziert.
1. Ist sie nicht zu jung für einen Verschleiß?
2. Kann sie weiterhin Sport betreiben, z.Bsp.
Volleyball und Skifahren ?
3. Wäre ein Kuraufenthalt mit intensiver Rücken-
schule bzw. Muskelaufbau ratsam?
4. Wie sollte es überhaupt behandelt werden?
von U. E. | am 2003-01-09 18:12:04
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Antwort: Bandscheibenprotrusion LW4/5 |
| Sehr geehrte Frau/Herr E.,
ein gezielter Behandlungsvorschlag kann selbstverständlich nur nach genauer körperlicher Untersuchung gemacht werden. Ich empfehle eine Behandlung durch einen Orthopäden, im allgemeinen ist Sport auf jeden Fall empfehlenswert, auch gezielte Kräftigungsübungen der Rumpfmuskulatur unter physiotherapeutischer Anleitung ist meist sinnvoll.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2003-01-13 23:02:37
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