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reha abgelehnt
Mitte November wurde bei mir folgendes diagnostiziert: mittelgroßer bis großer Prolaps medial bis medio-lateral links betont mit Kompression der Nervenwurzel bei L4/L5.Eine ambulante Reha wurde zweimal von der Krankenkasse abgelehnt.Seit dem wurde ich mit Infusionen,Elektrotherapie und Krankengymnastik behandelt.Ich habe immer noch Schmerzen.Mein Arzt meinte es käme nur noch eine OP in Frage.Ist das richtig und wenn ja welche Methode ist zu empfehlen?(Ich bin 24 Jahre)
mit freundlichen Grüßen,Kristina

von K. B. | am 2002-02-05 12:55:07

Antwort: reha abgelehnt
Sehr geehrte K.,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Nach Durchsicht würde ich zunächst folgende Diagnose festhalten:
medio- bis mediolinkslateraler Bandscheibenprolaps L4/L5 mit Nervenwurzelbeteiligung
Lumboischialgie

Die von Ihnen geklagten Beschwerden dürften nach meiner Einschätzung zweifelsfrei von den oben beschriebenen Veränderungen herrühren. Aus dem Verbund hervorgetretenes Bandscheibengewebe oder Weichteilgewebe wie z.B. ein verbreitertes Ligamentum flavum bzw. postoperativ aufgetretenes Narbengewebe kann im Bereich der engen Nervendurchtrittsstellen zu einer Bedrängung der Nervenwurzel und somit zu einer Irritation der Nervenwurzel führen. Dies wiederum führt zu lokalen bzw. ausstrahlenden Schmerzen in die Gesäß- und Beinregion.

Die von uns durchgeführte minimal invasive epidurale Neurolyse und Neuroplastik dürfte eine geeignete Behandlungsmöglichkeit zur Behandlung der geklagten Beschwerden darstellen. Durch zielgenaues Plazieren eines speziell entwickelten Katheters kann an der betroffenen Nervenwurzel gezielt therapiert werden. Neben einem entzündungshemmenden sowie schmerzlösenden Effekt erzielt man durch die Kombinationsgabe von unterschiedlichen Medikamenten einschließlich einer Kochsalzlösung ein raumgewinnender Effekt durch Schrumpfung von Bandscheiben- und / oder Narbengewebe. Somit kann eine relevante Entlastung der Nervenwurzel erzielt werden.

Am besten laden Sie sich auch von unserer Homepage www.orthopaede.com den für auswärtige Patienten entwickelten Fragebogen herunter, füllen diesen aus und senden uns alles zusammen an unsere Praxisadresse (steht auch auf dem Fragebogen) zurück. Dann haben wir alle für uns notwendigen Angaben und werden Ihnen dann entsprechende Unterlagen zusenden.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. R. Schneiderhan

Dr. med. R. Schneiderhan | am 2002-02-14 09:25:30


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