Rückenschmerzen

"Langjährige Schmerzen im Lendenwirbelbereich". Patientenforum Lendenwirbelsäule.



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Schmerzen im Lendenwirbelbereich

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 Fragen und Antworten 

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 Langjährige Schmerzen im Lendenwirbelbereich
Das erste Mal Rückenschmerzen hatte ich mit ca. 18-19 Jahren als ich mein Abitur abgelegt habe und aufgrund von langem Sitzen Rückenschmerzen bekam. Dieser Schmerz war nach heutiger Betrachtung ein Verspannungsschmerz. Danach arbeitete ich im Handel und hatte Rückenschmerzen von dem langen Stehen. Das alles war aber erträglich.
Mit 21 begann ich mein Studium und dort begannen die schlimmen Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich. Ich hatte seither kein richtiges Bett (nur eine Couch), was diese Schmerzen mit Sicherheit verschlimmert hat. Heute bin ich Unternehmensberaterin (seit 3 Jahren) und vor ca. 2 Jahren hatte ich einen kleinen Bandscheibenvorfall. Der wurde behandelt durch Kortisonspritzen direkt in die Bandscheibe (8 Stück). Das hat den Schmerz gelindert, aber es war nicht ganz weg und kommt jetzt wieder. Zwischendrin hatte ich einige Hexenschüsse und habe andauernd mit meinem Rücken zu kämpfen. Mein Orthopäde ist mit seinem Latein am Ende. Meine Muskulatur (auch Tiefenmuskulatur ist gut, auch meine Bauchmuskeln. Ich bin mittlerweile psychisch echt am Ende, weil ich das Gefühl habe keiner kann mir helfen, außer mir den Rat zu geben kürzer zu treten und mich weniger Stress auszusetzen, Nur das ist in der heutigen wirtschaftlichen Situation unmöglich. Ich bin am Freitag bei einem Neurochirugen und in zwei Wochen bei einem Neurologen. Dennoch zieht sich das alles ewig bis man Termine hat. Ich bin wirklich bereit alles zu versuchen, wenn ich nur wußte was, jeder sagt was anderes und jeder lässt sich Zeit. Ich bin 26 Jahre und bin nicht in der Lage Sport zu treiben, oder auch nur meinen Beruf richtig auszuüben. Gibt es eine Möglichkeit schneller etwas an dieser Situation zu verändern? Ist mein Vorgehen nicht richtig?

von N. F.   |  am 2004-01-14 13:59:49

 Antwort: Langjährige Schmerzen im Lendenwirbelbereich
Sehr geehrte Frau Ferrari,

primär würde ich Ihnen eine kernspintomographische Untersuchung empfehlen, um die genaue Situation der Bandscheiben abzuklären. Welches Therapieverfahren dann für Sie geeignet ist, sollte anhand einer körperlichen Untersuchung dann entschieden werden. Ein offenes operatives Vorgehen ist in den seltensten Fällen nötig, häufig reichen minimal invasive Therapieverfahren (z. B. Wirbelsäulenkatheter, Mikrolaserbehandlung) aus, um Bandscheibenveränderungen ausreichend zu behandeln.
Sie können sich gerne über unsere Homepage www.orthopaede.com, Rubrik „Über uns“ unseren Fragebogen herunterladen und ihn ausgefüllt zusammen mit Ihren Befunden zurücksenden. Wir werden uns dann wieder mit Ihnen in Verbindung setzen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll



Dr. med. S. Böll  |  am 2004-01-23 15:09:20


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