|
| Startseite zum Thema Rückenschmerzen | Presse aktuell | Altes Presse-Archiv | Patientenforum | Impressum | Rückenbuch |
9.Februar 2005 | Welt der Frau: Rückenschmerzen - Wenn die Bandscheiben krumme Touren machenVorschau: der folgende Presseartikel berührt u.a. folgende Stichpunkte aus dem Themengebiet "Wirbelsäule"
|
![]() |
|
SCHMERZ Ein Leben ohne Schmerzen für viele Menschen mit Rückenproblemen ein lang ersehntes Ziel. über 70 Prozent der Deutschen schmerzt der Rü?cken. Über 100000 lassen sich pro Jahr die Bandscheibe operieren. Eine Umfrage ergab, dass drei Viertel der Befragten in den vergangenen Monaten mindestens einmal Rückenschmerzen gehabt hatten.Mehr als ein Drittel hatten gerade ein aktuelles Rückenproblem. Für Schmerzen im Rücken gibt es einige Ursachen. Natürlich kann auch die Bandscheibe an den Schmerzen beteiligt sein. Mit zunehmendem Alter verlieren diese zwischen den Wirbelkörpern liegenden Pufferkissen an Elastizität. sie werden porös und können bei plötzlicher Belastung einreißen. Bandscheibenvorfalle sind zwar häufig, machen jedoch meist keine Beschwerden. Meist sind es begleitende Muskelverspannungen, die die Schmerzen auslösen. Wie entstehen klassische Rückenschnerzen? Falsche oder länger andauernde Fehlbelastungen überdehnen die Gelenkkapseln der kleinen Wirbelsäulengelenke. Dauert diese Kapseldehnung länger an, entzündet sich durch die Reizung die Gelenkinnenhaul und Schmerzen entstehen. Auch verrenken oder verschieben sich bei Überlastungen der Wirbelsäule Wirbelgelenke gegeneinander. Auch ein durch Abnutzung und Verschleiá verengter Wirbelkanal verursacht Rückenschrnerzen. Knöcherne Ablagerungen im Wirbelkanal drücken auf die Nerven und verursachen auáerdem Schmerzen in den Beinen. Mit Schmerzen gleich zum Arzt? Um zu vermeiden, dass Schmerzen chronisch werden, sollten Betroffene den Arztbesuch nicht zu lange hinauszögern. Bei leichten Schmerzen helfen Mediamente vom Arzt, oft kombiniert mit einer Chirotherapie. Durch bestimmte Handgriffe bringt der Chiropraktiker gegeneinander verschobene oder verrenkte Wirbeigelenke oder andere Gelenke wieder in die richtige Stellung. Was ist ein Bandscheibenvorfall? Bandscheiben sind zwischen den Wirbelkörpern liegende Faserknorpelscheiben und für Elastizität und Beweglichkeit der Wirbelsäule verantWortlich. Am häufigsten betroffen sind die Bandscheiben der Lendenwirbelsäule. Sie bestehen aus einem festen, faserhaltigen Ring, in dessen Mitte sich weichere Knorpelmasse (Gallertkern) befindet. Im Laufe des Lebens entstehen kleine Einrisse im harten Faserring, Durch Alterungsprozesse oder bei zu großem Druck auf die Bandscheibe verlagert sich ihr weicher Gallertkern oder der Faserring reißt ein und gallertartige Masse tritt aus. In beiden Fällen übt der weiche Kern Druck auf die Nerven aus. unerträgliche Schmerzen und Taubheitsgefühl in Beinen und/oder Armen sind oft die Folge. in manchen Fällen auch Lähmungserscheinungen. Die meisten Vorfalle treten zwischen dem 30. und 5O. Lebensjahr auf. Muss inmer operiert werden? Nur wenn Lähmungen in den Beinen oder an Blase und Darm aUftreten, sollte sofort operiert werden. Wenn minimalinvasive Wirbelsäuleneingriffe. wie zum Beispiel die Wirbelsäulenkathetermethode nach Schneiderhan oder die Bandscheibenlaserbehandlung, nicht in Frage kommen, versprechen neue neurochirurgische Operationsmethoden Erfolg: Mikrotherapeutische Bandscheibenvorfallentfernung zählt zu den entscheidenden Fortschritten der modernen Wirbelsäulenchirurgie. Mikroskop oder Endoskop - welche OP ist besser? Galt die modeme Endoskopie lange Zeit als idealer Weg, Patienten von ihren R?ckenschmerzen zu befreien, zählt die Mikrotherapie heutzutage zu den sanfteren Methoden für Operationen an der Wirbelsäule. Eingriffe mit der modernen Mikrotherapie schonen die Rückenmuskulatur. Zudem vergrössert das hierbei eingesetzte Mikroskop das Operationsfeld und ermöglicht es dem Chirurgen, in 3D-Optik den Eingriff vorzunehmen, weil er durch zwei verschiedene Okulare blickt. Bei der Endoskopie überträgt die Videokamera alle Bilder auf einen Monitor, eine Darstellung ohne räumliche dritte Dimension. Bei orthopädischen Eingriffen in großen Gelenken findet die Endoskopie noch erfolgreich Anwendung. Was ist die Mikrolasertherapie? Gerade Betroffenen mit chronischen Schmerzen, deren Leiden oft ohne eindeutige Ursache auftritt und denen langjährige konservative Behandlungsmethoden bis hin zur Operation keine Linderung verschafft, hilft die minimalinvasive Lasertherapie. Die Behandlung dauert etwa 45 bis 60 Minuten. Die nur 02 mm dünne Faser, die den Laserstrahl in den Körper leitet, erreicht auch besonders enge Bereiche zwischen den Wirbelkörpern und schont zudem das Gewebe. Im Bandscheibengewebe wirkt Laserenergie gleich vierfach: Sie lässt Gewebe schrumpfen, verschweißt kleine Einrisse, schaltet Schmerznerven aus und unterbricht so die Weiterlei tung von Schmerzsignalen an das Gehirn. Rückenschmerzen, die nicht direkt an den Nerven, sondern direkt in der Bandscheibe entstehen, verschwinden. Was ist eine X-Stop-Therapie? Diese Therapie eignet sich bei krankhafter Veränderung des Wirbelkanals im Aufangsstadium. Ohne den Wirbelkanal zu öffnen, setzt der Operateur ein kleines Titan-Implantat Zwischen die Dornfortsätze auf der Wirbelsäulenrückseite ein. Eingeengte, schmerzende Nerven erhalten wieder mehr Platz. Wie schnell bin ich wieder fit? Minimalinvasive Behandlung heißt effiziente Schmerzbefreiung schon kurze Zeit nach der Operation, nur drei bis vier Tage Klinikaufenthalt und schnelle Rehabilitation. Je nach Therapie nehmen Patienten bereits kurz nach der Behandlung leichtere Arbeiten wie Schreibtischtätigkeiten auf, körperlich belastende Arbeiten erst nach enwa vier Wochen. Sportarten wie Schwimmen oder Radfahren können schon nach drei Wochen, alles andere nach sechs Wochen ausgeübt werden. Wo bekomme ich weitere Infos? Fragen Sie Ihren Arzt nach Erfahrungen und Kenntnissen in minimalinvasiven Therapien. Weitere Infos auch unter www.orthopaede.com. Informationen, auch über die richtige ArztWahl stellt die Wirbelsäulenliga e. V. im Internet unter www.wirbelsaeulenliga.de oder Telefon 009/21096966 zur Verfügung. ZUM THEMA Was ist die Racz-Katheter-Methode? Vor allem Patienten mit Beschwerden durch Vernarbungen nach Wirbelsäulen- und Bandscheibenoperationen hilft die von Dr. Schneiderhan weiterentwickelte Racz-Katheter-Methode. Unter örtlicher Betäubung und Röntgenkontrole führt der Arzt die Spezialkanüle in die Wirbelsäule ein. Mit einer kleinen Sonde ausgestattet gewährleistet dieser hochelastische Katheter eine exakte Behandlung der schmerzenden Stelle. |
Weitere Artikel: vor 2002 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 April 2005 | Lisa Starker Rücken - keine Schmerzen. April 2005 | das Neue Sportarten im Rücken-TÜV. März 2005 | Frau im Spiegel 5 Fragen zum Thema Sport als Rückentherapie März 2005 | Freizeit-Revue Spinalstenose - das spät erkannte Rückenleiden März 2005 | Gesundheit aktuell Mikrolaser verdampft Rückenschmerzen Februar 2005 | Bildwoche Wenn der Rücken SOS funkt Februar 2005 | Welt der Frau Rückenschmerzen -wenn die Bandscheiben krumme Touren machen Januar 2005 | Bild München Der Mann für alle Fälle Januar 2005 | Gesundheit aktuell Rückenschmerzen weg ohne Operation Januar 2005 | Welt am Sonntag Ab ins Bett Januar 2005 | tz Gutscheine verboten Januar 2005 | Orthoprof Verengter Wirbelkanal - Minimalinvasive Therapie Januar 2005 | AGR-Newsletter Verengter Wirbelkanal - so wird er wieder weit Januar 2005 | Orthopress Rückentherapie mit Hightech und Herz |
| © 2001-2005 Dr. med. Reinhard Schneiderhan | created by former03 | edited by cgms | info on back pain treatments | |