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Schmerzen nach Bandscheibenvorfall
Guten Tag,

bei mir wurde durch MRT eine Protrusion L4/L5 und ein Vorfall L5/S1 festgestellt. Im Kurzbericht steht: Medial - re.lat. B5-Protrusion. L5/S1 ohne wesentl. Impressionen, Streckfehlhaltung.

Seit 5 Monaten bin ich krankgeschrieben, da ich nicht mehr länger als 1/2 Stunde ohne starke Schmerzen/starkes Brennen in der Steißbeingegend, im gesamten Gesäß, im Genitalbereich bis hinunter ins linke Bein ziehend, sitzen kann. Meinen Job habe ich dadurch vor 2 Wochen verloren und ich kann mir keinen neuen Job suchen, da meine Beschwerden trotz manueller Thearpie im Krankenhaus und weiterhin Krankengymnastik sich eher noch verschlechtert als verbessert haben.

Manchmal habe ich Probleme das Wasser zu halten, wobei ich nicht weiß, ob das auch mit der Nervenwurzelreizung zusammenhängt oder einfach nur mit einer schwachen Blase.

Orthopäde und Neurologe empfehlen weiterhin Krankengymnastik und sagen, daß ich mit den Schmerzen leben muß.

Gibt es wirklich keine Alternativen? Eventuell Laserbehandlung damit die Bandscheibe nicht mehr auf die Nerven drückt?

Muß ich jetzt ein Leben ohne Sitzen verbringen? Also ohne Arbeitsstelle und ohne aktive Freizeitgesaltung (Kino; Theater, Essen usw).?

Es ist mir auch nicht mehr möglich ohne Schmerzen Geschlechtsverkehr zu haben (ebenfalls starke Schmerzen beim Orgasmus).

Selbst das morgendliche zur Toilette gehen ist ohne Schmerzen (Stuhlpreßschmerz) nicht mehr möglich.

Gibt es keine Hilfe für mich? Ich bin total verzweifelt.


Vielen Dank für Ihre Hilfe.


Maria





von M. | am 2001-11-06 16:11:44

Antwort: Schmerzen nach Bandscheibenvorfall
Sehr geehrte M.,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Ihre geschilderten Beschwerden sowie Ihr geschilderter MRT-Befund weisen auf einen Bandscheibenvorfall L5/S1 als Ursache Ihrer Beschwerden hin. Ggf. wäre der epidurale Wirbelsäulenkatheter eine für Sie geeignete Behandlungsmaßnahmen. Wir empfehlen Ihnen daher, daß Sie sich unseren Patientenfragebogen über unsere Homepage herunterladen und uns diesen ausgefüllt mit Ihren schriftlichen Befundberichten zusenden. Wir werden dann diese Unterlagen bearbeiten und Ihnen umgehend Bescheid geben.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll


Dr. med. S. Böll | am 2001-11-26 17:17:38


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Nach mehreren Operationen immer noch Schmerzen
Kann ich noch einmal Schmerzfrei sein, ich habe seit 1996, 7 Operationen gehabt. Immer wegen Bandscheibenvorfall und wurde sogar zum teil versteift, leider hat keine dieser Operationen mir geholfen schmerzfrei zu werden, können Sie mir sagen ob mir noch jemand helfen kann. Ich habe auch Inplantate, (elektronisch gegen die Schmerzen), zusätzlich nehme ich alle 8 Stunden 50 mg. Morphium. Bitte teilen sie mir mit ob sie noch eine Chance für mich sehen

von J. S. | am 2002-07-10 22:10:41

Antwort: Nach mehreren Operationen immer noch Schmerzen
Sehr geehrter Herr S.,

vielfach entstehen Beschwerden nach Wirbelsäulenoperationen durch Narbengewebebildung im Wirbelkanal. Dieses Gewebe umklammert die im Wirbelkanal verlaufenden Nerven und führt somit zu Beschwerden. In diesem Fall kann eine epidurale Wirbelsäulenkathetertechnik nach Prof. Racz eventuell Abhilfe schaffen. Durch zielgenaues Plazieren eines speziell entwickelten Katheters kann an der betroffenen Nervenwurzel gezielt therapiert werden. Neben einem entzündungshemmenden sowie schmerzlösenden Effekt erzielt man durch die Kombinationsgabe von unterschiedlichen Medikamenten einschließlich einer Kochsalzlösung ein raumgewinnender Effekt. Somit kann eine relevante Entlastung der Nervenwurzel erzielt werden. Konkretere Aussagen können jedoch nur durch eine klinische Untersuchung sowie durch die Prüfung der Kernspintomographie gemacht werden.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll | am 2002-08-01 23:43:23


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Wirbelsäulenkatheter
Meine Frage ist....kann der Wirbelsäulenkatheter wiederholt werden wenn sich die Beschwerden beim erstenmal nicht gebessert haben ?
Und wenn ja welcher Zeitraum sollte dazwischenliegen ?


von S. | am 2004-01-18 13:41:02

Antwort: Wirbelsäulenkatheter
Sehr geehrte Frau S.,

ein Zeitraum von 8 bis 10 Wochen zwischen zwei Wirbelsäulenkatheter-Behandlungen sollte unbedingt eingehalten werden. Ob eine erneute Behandlung sinnvoll ist, sollte sich nach der Art der Beschwerden, gegebenenfalls nach einem aktuellen kernspintomographischen Befund richten. Sollte sich keinerlei Änderung ergeben haben, ist unter Umständen auch mikrochirurgisches Vorgehen sinnvoll, eventuell auch eine Mikrolaserbehandlung.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll


Dr. med. S. Böll | am 2004-01-26 13:39:30


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BS Vorfall L5/S1 und L4/5
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin vor ca. 3 Wochen an den benannten Bandscheiben operiert worden. Ich bin gelernte Verkäuferin und wollte nunmehr fragen ob ich diesen Beruf weiterausüben kann oder nicht? Vielleicht noch etwas zu meiner Person ich bin 22Jahre alt und litt 4 Jahre unter den Schmerzen, woraufhin eine Op nicht zu umgehen war. Leider geben mir die behandelnen Ärtze keine konkrete Antwort bzw erzählt mir jeder was anderes. Vielen Dank für Ihre Hilfe

von S. | am 2004-02-14 13:28:53

Antwort: BS Vorfall L5/S1 und L4/5
Sehr geehrte/r Patient/in,
3 Wochen nach einer Bandscheibenoperation ist sicherlich noch keine Aussage über die weitere Belastungsfähigkeit möglich. Dies wird sich im Rahmen der nächsten Monate erweisen, nach Reha-Maßnahme bzw. nach ambulanten, krankengymnastischen Behandlungsmaßnahmen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll


Dr. med. S. Böll | am 2004-03-03 21:31:11


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