Patientenforum
Hier finden Sie alle verfügbaren (Nach-)Fragen und Antworten zu dieser Frage.
Falls Ihnen eine Frage nicht weitgreifend oder detailliert genug beantwortet ist, können Sie eine weitere Frage stellen, indem Sie auf "FollowUp-Frage stellen" klicken.
|
Fragen sind mit einem gekennzeichnet, Antworten entsprechend mit einem
|
|
| Schmerzen durch Sequester
|
Hallo Dr. Schneiderhan,
seit Jahresbegin plagt mich ein Bandscheibenvorfall L4 /L5. Im Februar kamen ischiale Beschwerden hinzu, die konservativ behandelt wurden, jedoch mit mäßigem Erfolg. Im Mai wurde ein neues MRT durchgeführt. Es hat sich herausgestellt, dass ein Sequester bis in den Raum von L5/S1 vorgedrungen ist. Mein Orthopäde rät mir zur OP, da ich aber Selbständig bin und auch schwerere körperlich Tätigkeiten verrichten muss, würde ich eine Katheterbehandlung vorziehen, falls überhaupt in so einem Fall möglich. Bitte raten Sie mir.
von T. F. | am 2001-08-19 11:00:06
|
| Antwort: Schmerzen durch Sequester
|
|
Sehr geehrter Herr F.,
bezüglich der von Ihnen geklagten Beschwerden dürfte der Bandscheibenvorfall die wesentliche Ursache Ihres Beschwerdebildes darstellen. Sollten keine Ausfallserscheinungen wie Gefühlsstörung bzw. motorische Ausfälle bzw. Blasenmastdarmstörungen vorliegen, würde ich keine dringende Operationsindikation sehen.
Die von uns durchgeführte minimal invasive Katheterbehandlung dürfte von uns eine geeignete Behandlungsmöglichkeit zur Behandlung des Erstgradebeschwerdebildes darstellen.
Durch zielgenaues Plazieren eines speziell entwickelten Katheters kann an der betroffenen Nervenwurzel gezielt therapiert werden. Neben einem entzündungshemmenden sowie schmerzlösenden Effekt erzielt man durch die Kombinationsgabe von unterschiedlichen Medikamenten einschließlich einer Kochsalzlösung ein raumgewinnender Effekt. Somit kann eine relevante Entlastung der Nervenwurzel erzielt werden. Diese Behandlung wird im Rahmen meiner belegärztlichen Tätigkeit in der
Dr. M. Schreiber Klinik durchgeführt.
Ich hoffe Ihnen mit diesen Angaben gedient zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Dr. med. R. Schneiderhan
Praxisklinik Dr. Schneiderhan | am 2001-08-23 15:13:54
|
|
|
|
| Sequester
|
Ich habe im Bereich L4 S1 einen Sequester. Dadurch habe ich im linken Bein nach
längerem Sitzen bei den ersten Schritten Schmerzen im Bereich des Unterschenkels.
Ferner tritt eine leichte Fußheberschwäche auf.
Welche Behandlungsmethoden sind Ihnen hierzu bekannt.
von L. R. | am 2001-11-19 09:05:10
|
|
Sehr geehrter Herr L.,
zur Behandlung eines symptomatischen Sequesters in der Lendenwirbelsäule würde ich Ihnen die mikrochirurgische Entfernung empfehlen.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2002-03-24 00:11:48
|
|
|
|
| Bandscheibenvorfall
|
Ich hatte im März 2003 einen Bandscheibenvorfall bei dem die Bandscheibe eingerissen war und die Gallertflüssigkeit austrat und den Nervenkanal zu 80% zudrückte.. Durch PRT Spritzen unter CT und nachfolgende intensive Rückengymnastik sind die Beschwerden (teilweise Fußlähmung und Taubheitsgefühl) zu 95% verschwunden .
Meine Frage nun an Sie, wird die Gallertflüssigkeit irgendwann ganz aufgelöst sein ? Wenn nicht, muß bzw. kann der Rest durch Ihre Methode aufge-
löst werden und wann sollte man da rangehen ?
Muß ich mit erneuten Beschwerden rechnen ?
von S. K. | am 2003-01-21 08:42:07
|
| Antwort: Bandscheibenvorfall
|
|
Sehr geehrter Herr K.,
ich empfehle die Durchführung einer aktuellen kernspintomografischen Untersuchung, hier kann das Ausmaß des Bandscheibenvorfalles erkannt werden. Der epidurale Wirbelsäulenkatheter ist in aller Regel gut geeignet, eine weitere Schrumpfung des Bandscheibenvorfalles herbeizuführen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2003-01-30 20:14:39
|
|
|
|
| sequester
|
Bei meiner Mutter wurde vor längerem Sequester festgestellt.Da sie aber zu viel Druck im Kopf hat kann sie nicht operiert werden,weil die Ärzte angst haben das sie nicht wieder aufwacht.Jetzt hat sie aber schon so viele Schmerzen,die vielen Infusionen helfen auch nur gerade 1-2 Tage.Ich habe gelesen in Deutschland geht so etwas schon mit einer Sonde wo keine Narkose notwendig ist. Im Internet kann ich aber nichts finden ob das in Österreich/Wien auch möglich ist.Können Sie mir da vielleicht weiterhelfen?
Vielen Dank Michael
von M. T. | am 2004-12-28 17:42:17
|
|
Sehr geehrter Herr T.,
eine epidurale Katheterbehandlung nach Prof. Racz ist prinzipiell auch ohne Narkose möglich. Eine Institution in Wien ist uns leider nicht bekannt.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. Ralph Medele
Dr. med. Ralph Medele | am 2005-01-19 10:25:28
|
|
|
|
|
|
|