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Patientenforum
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| Schmerzen im Bereich Lendenwirbel | Seit Jahren habe ich im Bereich der Lendenwirbelsäule Schmerzen. Während der Behandlung (DiagnoseM54.5) wurde ein CT erstellt mit Befund:SgL5/S1 Osteochondrosis intervertebralis und Spondylarthrose der Facettengelenke mit ossärer Stenose der Formina intervertebralia.als Variante asymmetrischer Abgang der S1Wurzel. Meine Schmerzen sind rechtsseitig ,mit Mißempfinden im rechten Fuß.
wie kriege ich die Schmerzen in Griff bei allen Bewegungen ,Rücken training? Sport? Kiesertraining?
von B. K. | am 2001-08-29 17:22:35
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Antwort: Schmerzen im Bereich Lendenwirbel |
| Sehr geehrte Frau K.,
die durchgeführte Computertomographie ergab bei Ihnen einen Bandscheibenverschleiß zwischen L5 und S1, eine Spondylarthrose der Wirbelgelenke sowie eine knöcherne Einengung der Nervenwurzeldurchtrittsstellen. Ihre Beschwerden deuten auf eine entsprechende Nervenwurzelirritation bzw. -schädigung und hier dürfte am ehesten die Nervenwurzel L5 oder S1 betroffen sein. Zunächst würde ich die Durchführung einer neurologischen Untersuchung mit exakter Abklärung der möglicherweise betroffenen Nervenwurzel durchführen lassen. Aus dieser neurologische Untersuchung würde dann auch hervorgehen, ob eine Nervenwurzelirritation oder gar eine Nervenwurzelschädigung vorliegt. Davon abhängig gemacht werden müßte dann die weitere Therapie. Sollte tatsächlich eine Nervenwurzelschädigung vorliegen, dann mußte ggf. eine operative Entlastung dieser betroffenen Nervenwurzel angedacht werden. Inwieweit ausschließlich knöcherne Veränderungen für die Nervenwurzelkompression verantwortlich gemacht werden müssen, oder gar zusätzliche Bandscheiben bedingte Veränderungen eine Rolle spielen, müßte eine zusätzliche Kernspintomographie des betroffenen Wirbelsäulenabschnittes beantworten.
Gerne werde ich mich nach Kenntnis der beiden oben genannten Befundberichte wiederum mit Ihnen in Verbindung setzen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. R. Schneiderhan
Dr. med. R. Schneiderhan | am 2001-09-04 08:51:25
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HWS | Von meiner HWS wurde folgender röntgenolog. Befund gestellt: Deutl. Osteochondrosis intervertebralis zwischen C5 und C7 mit BS-Abflachung
(offensichtlich reaktive Streckfehlhaltung) sowie Retrospondylosen, insbesondere bei C6/C7. Hier annehmbare zumindest
relative sekundäre Spinalkanalenge.
In Höhe der genannten BS-Fächer beginnende Einengung der Neuroforamina.
Was bedeutet dieser Befund für mich, was muß ich beachten und wie sollte ich mich verhalten?
Mit freundlichen Grüßen
von W. S. | am 2002-12-15 14:15:30
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Antwort: HWS |
| Sehr geehrter Herr Sch.,
offenbar haben Sie deutliche Abnutzungszeichen an der Halswirbelsäule, dies kann zu Beschwerden in Form von entzündlichen Reizungen oder auch Muskelverspannungen führen. In aller Regel ist die konservative Therapie geeignet, um diese Beschwerden zu bekämpfen bzw. einem weiteren Fortschreiten der Erkrankung vorzubeugen (Krankengymnastik, manuelle Therapie, Massagen, Wärme, Elektrotherapie).
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2003-01-01 17:20:49
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Bandscheibenvorfall | Sehr geehrter Herr Doktor!
Ich habe seit ca 5 Jahren immer wieder in der Hüfte, den Pobacken und entlang der Waden Schmerzen.
Zusätzlich habe ich dauerhafte ( Tag und Nacht bei Ruhe ) Faszikulationen in den Waden und an der Innenseite des Fußrandel bis zum Großzehen.
Dadurch bewegt sich auch der Großzehe unwillkürlich und es entsteht immer wieder ein Kribbeln oder ein kurzer Schmerz wie Nadelstiche.
Ich ließ ein EMG und ein NLG machen, beides oB.
Ein CT L3 - S1 ergab folgendes:
L4 - L5: 5 mm dorsal vorragender medianer links betonter Prolaps mit Irritation der Nervenwurzel L5 bsd. an ihrem Abgang und Impression des Duralsackes.
Ich bitte Sie, mir schnell zu antworten, da mein Hausarzt mit diesem Befund nicht viel anfangen kann, und nur abwarten empfielt.
Können diese Faszikulationen von diesem Befund ausgehen. Die unwillkürliche Großzehenbewegung auch?
Recht herzlichen Dank
Gerhard Galler
von G. G. | am 2003-04-09 18:31:21
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Antwort: Bandscheibenvorfall |
| Sehr geehrter Herr G.,
der von Ihnen geschilderte Bandscheibenvorfall kann durchaus mit Schmerzen, Kribbeln sowie Faszikulationen durch eine Nervenwurzelreizung einhergehen. Häufig kommt es nach der Einnahme von abschwellenden, entzündungshemmenden Medikamenten eventuell in Kombination mit einer krankengymnastischen/physikalischen Behandlung zu einer Beschwerdelinderung bis hin zur Beschwerdefreiheit. Bei hartnäckigen Beschwerden käme jedoch auch die Durchführung einer Mikrolaserbehandlung oder auch des epiduralen Wirbelsäulenkatheter in betracht.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. R. Schneiderhan
Dr. med. R. Schneiderhan | am 2003-04-16 19:37:08
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Schmerzen im Lendenwirbelbereich - Ausstrahlung nach rechts | Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich habe seit einigen Wochen immer wieder Schmerzen im rechten lumbalen Bereich von der Lendenwirbelsäule ausgehend. Mal sind die Schmerzen weg, dann nach 2-3 Tagen kommt wieder eine Schmerzattacke mit krampfartigen Schmerzen in diesem Bereich (Ausstrahlung bis zum Hüftgelenk, nicht weiter).
Habe ein CT machen lassen mit folgendem Ergebnis: Geringe flache rechtsbetonte Protrusion L1/L2
Steilstellung der LWS mit ventralen osteopytären Ausziehungen L1/L2, wellige Kontuierung der Deck und Bodenplatten L1/L2
Hausarzt hat mir Fango und Massage verordnet, der Orthopäde hat mir Krankengymnastik verordnet. Da dies in den Letzten Wochen nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat, vermutet mein Orthopäde eine Segmentinstabilität.
(die Beschwerden kehren alle paar Tage wieder, es ist nicht richtig verschwunden).
Meine Fragen: Was genau bedeutet das CT
(Hausarzt sagte: harmlos, keine Wirbelsäulenbedingte schlimme Veränderungen und daher nur Muskelbedingtes Problem)
Die Aussage des Ort´hopäden bez. der Segment-
instabilität macht mir aber Sorgen.
Was kann ich hier tun?
von C. H. | am 2003-07-29 17:09:02
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Antwort: Schmerzen im Lendenwirbelbereich - Ausstrahlung nach rechts |
| Sehr geehrter Herr H.,
eine flache Protrusion L1/2 ist im Allgemeinen nicht schmerzhaft, je nach genauer Schmerzlokalisation kann unter Umständen auch ein gereiztes Wirbelgelenk oder auch das Hüftgelenk die von Ihnen geschilderten Beschwerden verursachen.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. med. R. Schneiderhan
Dr. med. R. Schneiderhan | am 2003-08-05 13:01:29
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Osteochondrosis intervertebralis | Seit einigen Jahren klagt meine Mutter über starke Schmerzen im Bereich beider Knie. Kürzlich wurde mittels Röntgenbefund eine Osteochondrosis intervertebralis von L4-S1 diagostiziert. Beschränken sich die Therapiemöglichkeiten nur auf Schmerztherapie oder gibt es noch andere Möglichkeiten?
von J. K. | am 2003-10-28 20:25:39
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Antwort: Osteochondrosis intervertebralis |
| Sehr geehrte Frau K.,
Schmerztherapie ist hierbei sicherlich sinnvoll. Vor allem könnten krankengymnastische Übungen zur Stärkung der Bauch- und Rückenmuskulatur eine Linderung der Beschwerden bewirken. Unterstützend könnte auch ein stützendes Mieder verordnet werden. Grundsätzlich sollte jedoch abgeklärt werden, ob nur die Osteochondrosis für die Beschwerden ursächlich ist. Wenn ja, so würde ggf. zur operativen Versorgung ein großer Eingriff im Sinne einer Versteifung notwendig sein, der nur nach genauer Prüfung der Situation empfohlen werden kann.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. A. Sigel
Dr.med. A. Sigel | am 2003-11-11 16:45:03
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OP, oder andere Therapiemöglichkeiten? | Sehr geehrte Damen und Herren,
kurz zur Anamnese: 1984 Op wg.Bandscheibenvorfall in L4/5 ,1988 OP wg. Spondylolysthesis L5/S1,seit 2 Jahren Bandscheibenvorfall in TH12/L1, mit Nervenwurzelirritaion.
Ich werde seitJahren schon mit Morphinen therapiert u. zeitweise auch mit KG + Massagen.Inzwischen hab ich Pflegestufe 1 und kann mich überwiegend nur noch mit Unterarmgehstützen, oder Rollstuhl fortbewegen.
Zudem kommt, das der Verdacht eines neuen Bandscheibenvorfalls besteht,weswegen ich eigentl.auch längst im KH sein sollte.Außer das ich vor Schmerzen kaum noch liegen kann,kommt neuerdings hinzu, das ich eine Mischung aus Kribbeln und das GEfühl des einschlafens in den rechten äußeren 3 Zehen hab.
Den Bandscheibenvorfall in TH12/L1 wollten die Ärzte im hiesigen KH nicht operieren.Andere Spezielisten, die ich bisher aufsuchte, wußten sich auch keinen Rat.
Aus diesem Grunde, wende ich mich nun an Sie,ob es außer Morphium noch andere Therapiemöglichkeiten gibt, oder vielleicht doch besser operiert werden sollte.
Sicher können Sie sich denken, das die ewigen Schmerzen und dadurch auch Schlaflosigkeit, an die Nerven geht.Ich also schon manchmal recht verzweifelt bin
Von daher wäre ich wirklich sehr erfreut, wenn Sie eine Antwort für mich hätten, oder mir auch nur einen anderen Spezialisten nennen könnten.
Gerne auch per Mail oder Postadresse!
mit freundlichen Grüßen
M.Hirt
von M. H. | am 2004-02-12 09:17:50
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Antwort: OP, oder andere Therapiemöglichkeiten? |
| Sehr geehrte Frau H.,
die von Ihnen geschilderten Beschwerden können vielerlei Ursachen haben (z. B. ein erneuter Bandscheibenvorfall, Vernarbungen im Wirbelkanal, Engstellen im Wirbelkanal usw.), so dass eine kernspintomographische Untersuchung der Lendenwirbelsäule sicherlich nützlich ist, um die genaue Diagnose stellen zu können. Ob dann eines unserer Verfahren für Sie sinnvoll ist, müsste nach Prüfung des kernspintomographischen Berichtes nochmals besprochen werden. Sie können sich jederzeit gerne mit dem Befund noch einmal an uns wenden.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2004-03-03 21:13:45
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Schmerzen im Lendenwirbelbereich | Liebes Praxisteam
seit ca. 3 Wochen habe ich Schmerzen im Lendenwirbelbereich. Teilweise ziehen die Schmerzen bis ins linke oder rechte Knie. Mittlerweile tut mir jede Bewegung weh, sogar das Atmen, Husten oder Niesen spüre ich im unteren Rückenbereich. Der ORthopäde diagnostizierte nach einer Röntgenaufnahme eine Abnutzung der Bandscheibe und eine Bandscheibenvorwölbung. Ich bekomme nur Spritzen mit einer Traubenzuckerlösung, habe auch Diclo Fernac genommen. Es tritt aber keine Besserung ein. Wenn ich länger gehe, habe ich Schmerzen bis in die Knie. Das Liegen und Sitzen tut genauso weh.
Was kann das für eine Ursache haben und was kann ich noch tun.
Mfg
Viola R.
von V. R. | am 2004-02-28 11:32:42
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Antwort: Schmerzen im Lendenwirbelbereich |
| Sehr geehrte Frau R.,
Ich würde Ihnen die Durchführung einer kernspintomographischen Untersuchung der Lendenwirbelsäule empfehlen. Eine Bandscheibenvorwölbung oder einen Bandscheibenvorfall kann mittels Röntgenaufnahme nicht erkennen, hierzu ist eine Schichtaufnahme (z. B. CT oder besser Kernspintomographie) nötig. Neben der medikamentösen Therapie sollten auch physikalische Therapiemaßnahmen beziehungsweise auch Krankengymnastik durchgeführt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2004-03-05 16:28:22
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