Ausstrahlende Schmerzen
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| Stechende Schmerzen im Gesäß
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Hallo,
ich (34 Jahre) hatte vor 2 Jahren nach der Geburt von Zwillingen einen Bandscheibenvorfall L5/S1, der damals minimalinvasiv (teilweise endoskopisch bzw. mikrochirurgisch)operiert wurde. 3 Monate nach der OP wurde im Kernspin an der gleichen Stelle ein erneuter (kleinerer) Prolaps festgestellt (medial, leicht rechts) ohne direkten Druck auf die Nerven. Damals wurde mir ein Bandscheibenersatz geraten, diesen Eingriff habe ich bisher nicht durchführen lassen, sondern eine konservative Therapie gemacht (KG, Massage, Wärme, MED-X, Kieser, Osteopath). Leider bin ich bis heute nicht schmerzfrei.
Meine aktuellen Schmerzen - neben fast permanenten Verspannungen im LWS-Bereich und einer Überbeweglichkeit im operierten Segment - sind Ausstrahlungen in die rechte Wade, mal Innenseite, mal Außenseite; diese Schmerzen gehen bei Entlastung weg. Mein Osteopath sagt, dies wären pseudoradikuläre Ausstrahlungen. Es gibt auch (leider wenige) Tage, wo ich diesen Wadenschmerz überhaupt nicht habe.
Desweiteren habe ich immer wieder starke stechende Schmerzen in der rechten Gesäßhälfte, die beim Gehen auftreten und zu einem krampfartigen Gefühl in der rechten Wade hinten führen, dies hält mehrere Stunden an. Mein Osteopath stellt in dieser Situation immer wieder eine leichte Blockierung im ISG rechts fest, die er versucht, durch entsprechende Übungen zu lockern. Dies hilft etwas, aber nicht dauerhaft. Es kann sein, dass diese stechenden Schmerzen einige Wochen/Monate nicht auftreten, dann aber wieder kommen.
Mit Kieser-Training zweimal pro Woche seit einem Jahr und Cross-Trainer zu Hause versuche ich, meinen Rücken zu kräftigen und zu lockern.
Können Sie mir einen Rat geben, ob hier gezielte Injektionen am ISG helfen könnten bzw. ob mit der Hitzesonde/Racz-Katheter Abhilfe geschaffen werden kann? Ich möchte einen weiteren operativen Eingriff vermeiden. Vielen Dank im voraus!
von A. B. | am 2003-09-18 14:19:02
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| Antwort: Stechende Schmerzen im Gesäß
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Sehr geehrte Frau B.,
ich würde Ihnen eine erneute kernspintomographische Untersuchung empfehlen. Eventuell hat sich Narbengewebe gebildet oder der Bandscheibenvorfall hat sich vergrößert. Sollte dies nicht der Fall sein, wären sicher gezielte Injektionen (z. B. in das Iliosakralgelenk) sinnvoll, um die genaue Schmerzursache erkennen und gezielt behandeln zu können. Ob eine Hitzesonde bzw. ein Racz-Katheter bei Ihnen sinnvoll ist, kann erst im Anschluss an diese Untersuchungen gesagt werden. Sie können sich dann jederzeit nochmals gern mit uns in Verbindung setzen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2003-09-22 13:13:26
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