Schmerzen der Lendenwirbelsäule mit Ausstrahlung

"ISLG-Beschwerde sowie im LWS -Bereich anhaltend". Patientenforum Lendenwirbelsäule.



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Anhaltende Schmerzen der LWS

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 Fragen und Antworten 

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 ISLG-Beschwerde sowie im LWS -Bereich anhaltend
In den vergangenen Jahren habe ich immer wieder Schmerzen im LWS-Bereich, diese dauerten jedoch nicht lange an - durch Gegenmaßnahmen - Wärme, Schmerzmittel und Bewegung.
Zur Person: 50 Jahre, weiblich, sitzende Tätigkeit
1,65 - 70 Kg - seit Mai 01 täglicher leichter Ausgleichssport - Zusätzlich in der Sommerzeit wöchentlich 1 - 2h Radfahren
Seit dem 12.08. 02 komme ich aus dem Schmerzenzustand nicht heraus.
Folgendes wurde bisher unternommen:
1.Woche : Hängen mit Wärmebehandlung (Pendelnde Bewegung) , Strom. Krankengymnastik.
Ergebnis - Verschlechterung trat ein
2. Woche: Vorstellung bei einem Orthopäden,
Beweglichkeitsüberprüfung hat nichts ergeben, da ich wenn ich nicht gerade akute sehr starke Schmerzen habe, die mich bewegungsunfähig machen bewegungsfähig bin.
Auf meinen Wunsch hin erfolgte eine Überweisung zum CT.
Am 30.08. erfolgte dann das CT - in der Zwischenzeit stärkten sich die Beschwerden.
3. Woche-
2.09. Sehr starke Schmerzattacke - war nicht >Bewegungsfähig.
Hausarzt war nötig - verabreichte sehr starke Schmerzmittel .
Die Auswertung des CT vom 30.09. ergab folgendes.
Dargestellt wurden die Segmente L3 - Si. Im Bereich des Segmentes L3/4 findet sich eine leichte dorsale Verkalkung der Bandscheibe. Diese ist gleichförmig und enthält geringfügige Verkalkungen Insbesondere . besteht eine min. knöcherner Anbau der Deckplatte. Die Cauda equina u. d. Nervenaustritte sind überwiegend frei. Bei L4/5 sind ebenfalls die Nervenaustritte frei u. d. Cauda equina wirkt unauffällig. Hier ist die Ciricumferens regelrecht.
In Höhe L5/S1 liegt eine Verwölbung des Bandscheibenmaterials auf der li. Seite vor. Dies ist unscharf begrenzt und beeinträchtigt den li.- seitigern Nervenaustritt.
Auffällig sind erhebliche Deformierungen der kleinen Gelenke L5/S1 u. auch hierdurch wird der Sinalraum, insbesondere li., eingeengt. Geringe degenerative Zeichen finden sich auch im Bereich der kleinen Gelenke d. beiden übrigen Segmente.
Ergebnis: Prorusion mit geringer Ausprägung L3/4 und bei L5/S1 und hier li.-seitig mit Beeinträchtigung d. Nervenaustrittes. Hinweise für Spondylatrhosen des lumbosakralen Überganges.
Behandlung aufgrund der Schmerzattacke v. 02.09. erfolgte - Schmerzmittel- liegen , Wärme .
4. Woche : leichte Besserung- Auswertung des CT bei dem Orthopäden - kein Bandscheibenvorfall-
Zur besseren Genesung weitere Krankschreibung - kein schweres heben langsame Belastung.
5. Woche- keine wesendliche Besserung
es wurde Strom verschrieben .
6. Woche
leichte Besserung jedoch bei geringer Belastung weiterhin Schmerzen, Bei Schilderungsversuchen dem Orthopäden gegenüber - erfolgte die Verschreibung von schmerzlindernder Gymnastik, mit dem Hinweis es ist ganz normal wenn ich das empfinden habe mein Gesäß / Rücken ist zur Kurz -und bereitet Schmerzen - da im fortschreitendem Alter die Rückenmuskulatur nachlässt.
Durch mein Hausarzt habe ich das Hamburger Modell empfohlen bekommen, diesen Vorschlag nahm ich dankbar an ( 7. Woche = 4 h, 8.Woche 6 h)

Durch die Physiotherapeuten (neue) erfolgte nochmals das Abfragen meiner Beschwerden und vor Beginn der Behandlung eine Untersuchung. .
Mit dem Ergebnis - Blockade bzw. Versteifung vom ISLG zur li. Hüfte. Daher ruhen meine starken Bewerden - diese Feststellung stimmt mit meinen Schmerzempfindungen weitgehend überein. Mir ist jedoch Bewusst das ein Physiotherapeut kein Orthopäde ist, nun suche ich nach einer Lösung bzw. Empfehlungen wie ich weiter machen soll - was ich machen kann. Seitens der Phyt. wurde mir dringend geraten eine Gegendiagnose erstellen zu lassen -um die Richtigen Behandlungsmaßnahmen festlegen zu können.
Auch ein verlängern des Hamburger Modells - mit weniger h wurde mir angeraten-
Was raten Sie mir ?


Danke E.S


von E. S.   |  am 2002-10-02 17:18:22

 Antwort: ISLG-Beschwerde sowie im LWS -Bereich anhaltend
Sehr geehrte Frau Sch.,

lokale Röngten- oder CT-gesteuerte Spritzen an die offenbar degenerativ veränderten kleinen Wirbelgelenke oder auch an das Iliosakralgelenk können häufig die Schmerzursache eingrenzen und damit zu einer gezielten Therapie leiten. Diese Injektionen werden zum Teil von Orthopäden, zum Teil von Radiologen durchgeführt.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. R. Schneiderhan

Dr. med. R. Schneiderhan  |  am 2002-10-17 15:25:48


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