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"Spondylogene Beschwerden". Patientenforum Lendenwirbelsäule.



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Spondylogene Beschwerden

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 spondylogene Beschwerden
nach der MRT der LWS erhielt mein Freund folgenden Befund: Deutliche Spondylosis deformans der LWS sowie deformierende Spondylarthrose der caudalen Lumbalsegmente, deutliche Chondrosis intervertebralis bei L1 bis L4 mit flachen degenerativen Discusprotrusionen, Minimalbefunde degenerativer Protrusionen auch bei L4 bis S1. Kleine Wurzeltaschencysten im Secralkanal.
Beschreibung der Schmerzen: sie beginnen meist am Morgen ca. 15 Min. nach dem Aufstehen und steigern sich bis zur Unerträglichkeit.
Es fängt rechts vom wirbel an zieht dann in Nierengegend um den Bauch herum und Konzentriert sich ca 5 cm unter und 1o cm seitlich rechts vom Nabel. Dem Gefühl nach 5-1o cm innerhalb/unter der Bauchhaut.

Seit einigen Wochen nimmt er gegen die Schmerzen Voltaren. Der behandelnde Arzt hat auch nach der Auswertung des Befundes "nur" wieder Voltaren verschrieben.
Die Wirkung der Tabletten setzt erst nach etwa 2-3 Std ein. Bis dahin sind es kaum zu ertragende Schmerzen.
Ist aus dem Befund zu ersehen, was diese Schmerzen verursachen könnte und welche Möchlichkeiten der Behandlung gibt es.


von R. D.   |  am 2004-11-06 20:35:49

 Antwort: spondylogene Beschwerden
Sehr geehrte Frau D.,

die Beschwerden, die Sie beschreiben, sind vermutlich in der Hauptsache durch die angeführte, deformierte Spondylarthrose verursacht. Dies bedeutet, eine fortgeschrittene Veränderung der sogenannten kleinen Wirbelgelenke. Neben Medikamenten ist eine krankengymnastische Stärkung der Stütz- und Haltemuskulatur zu empfehlen. Weiterhin können ggf. diese Wirbelgelenke gezielt infiltriert werden. Damit ist oft eine länger anhaltende Beschwerdebesserung erzielbar oder aber diagnostische Hinweise, ob die Beschwerden tatsächlich vor allem dadurch bedingt sind. In diesem Fall könnte evtl. eine länger anhaltende sogenannte Hitzesondenbehandlung ambulant durchgeführt werden. Alternativ kann er vorübergehend ein Stützmieder versuchsweise tragen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Schneiderhan

Dr. med. R. Schneiderhan  |  am 2004-11-15 09:57:39


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